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Vorwort Obwohl die Keramik die älteste überlieferte gestaltende Tätigkeit des Menschen darstellt, ist sie in Deutschland weniger der Kunst als vielmehr dem Handwerk zugerechnet, anders als in GB, den USA und den Niederlanden , nicht zuerkannt.

Ton als Material ist in seinen Gestaltungsmöglichkeiten so offen, daß neben verformenden, auf - und abauenden Verfahren auch flüssige Verfahren gleichberechtigt eingesetzt werden können und so eine Breite von Gestaltungsmöglichkeiten vorliegt, wie es in keinem anderen Material möglich ist.


Keramik und Zeitgeist

Die Gestaltung von Keramik steht in engem Zusammenhang mit dem Zeitgeist und so ist es nicht erstaunlich, dass es >Expressive Keramik< genau so gibt wie >Pop- Art-Keramik<, Keramik des Surrealismus wie des Bauhauses. In den Gegenständen der Keramik sezt sich der Zeitgeist schnell um. In der Verklammerung von Gestaltung aus symbolischen Quellen und der Nutzungsfunktion ist die Keramik vergleichbar mit der Architektur und dem Photo und somit unverzichtbar im täglichen Leben. Im Bauhaus haben wir die Quelle von Entwicklungen für die Industrielle Gesellschaft.


Geschichte der Keramik
 


KERAMIKER  des 20/21ten Jh

Bernard Leach (GB)

Bernard Howell Leach, (January 5, 1887 – May 6, 1979), gilt als der "Vater der britischen "Studio-Keramik". Leach wurde in Hong Kong geboren und in den Fernen Osten gebracht. Sein Vater war ein Kolonial Richter in Hong Kong und seinen Großeltern mütterlicherseits waren Missionare in Japan. Als junger Mann studierte er Radierung an der London School of Art, bevor er sich in Japan, wo er fasziniert von Keramik bei dem großen Meister Kenzan studierte. Er fuhr fort, Arbeit zu produzieren bis 1972 . Er hat zudem über Keramik geschrieben. Das Victoria and Albert Museum in London zeigte eine Retrospektive seiner Kunst im Jahr 1977. Die Leach Pottery ist noch immer zugänglich, begleitet von einem Museum, das viele Stücke von Leach und seiner Schüler zeigt.



Pablo Picasso (SP)

Ab Frühling 1948 kam Pablo Picasso nach Vallauris, wo er bis 1955 in der Villa "Galloise" lebte. Vallauris ist ein Ort mit traditionellen Töpfereien, wo er sich schon im Jahr zuvor aufgehalten hatte. Dort experimentierte er unter Anleitung örtlicher Töpfer in der Manufaktur Madoura mit Ton und Glasuren, sprengte den traditionellen Produktrahmen und verhalf dem Ort zu überregionaler und später zu internationaler Bekanntheit. In seinem Atelier du Fournas, das in einer früheren Parfumfabrik untergebracht war, schuf er in dieser Zeit eine Reihe von Skulpturen und Gemälden, so die Fresken Krieg und Frieden aus dem Jahr 1952, die zu seinen Hauptwerken dieser Periode gehören. Sie können in der Vorhalle der Kapelle, die dem Picasso-Museum angeschlossen wurde, besichtigt werden. Seine Bronzestatue Mann mit dem Schaf aus dem Jahr 1950 ist auf dem Marktplatz von Vallauris aufgestellt. Von Picassos Gestaltungsideen profitierte Vallauris noch lange Jahre nach seinem Tod. Bekannt ist Vallauris durch die Herstellung von Keramik bereits seit dem 16. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts widmete sich die Familie Massier der künstlerischen Keramik. Pablo Picasso hat diese während seines Aufenthalts in Vallauris in den 1950er Jahren wesentlich beeinflusst. Als Bürger der Stadt trug Picasso in den 1950er Jahren entscheidend zur Erneuerung der künstlerischen Keramik von Vallauris bei. Bereits 1950 wurde er daher zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Im Jahr 1961 heiratete er Jacqueline Roque, seine zweite Ehefrau, im Rathaus von Vallauris. In Vallauris findet regelmäßig die „Biennale Internationale de Céramique Contemporaine“ im „Musée national Picasso La Guerre et la Paix“ statt.


Das Bauhaus (D)

Wesentlich für die Entwicklung der Keramik in den letzten 100 Jahren wird das Bauhaus ( Dessau/ Weimar) und die Transportierung dessen Ideen über das "New Bauhaus " in Chicago in die USA, als auch eine Neudefinition von Keramik in den USA in den Werkstätten der >Otis Group< (Otis College, LA.) und der >Davis Group< des >Archie Brag Institutes <( Helena, Washington, USA) .

Hedwig Bollhagen

- obwohl sie das Bauhaus nie besucht hat- ist eine der wesentlichen Keramikerinnen, die im Sinne des Bauhauses arbeiteten.



 Peter Voulkos (1924 - 2002 , USA)

( USA) (January 29, 1924 – 2002) , ist für seine abstrakt- expressionistischen Keramikskulpturen bekannt. Voulkos Werke sind berühmt für ihre visuellen Gewicht, ihre freie Konstruktion und ihre aggressive Oberflächenbehandlung.

In 1951 Peter Voulkos and Rudy Autio became the Archie Bray Foundation's first resident artists. Located in Helena, Montana (USA) the Archie Bray Foundation's role in America becoming the dominant force in ceramics worldwide during the second half of the 20th century. It was during his time there (Resident Director 1951-54) that the lineage of the work that was later in full bloom while working at the Otis Art Institute in Los Angeles. In 1953, Voulkos was invited to teach a summer session ceramics course at Black Mountain College in Asheville, North Carolina. In 1954, after founding the art ceramics department at the Otis College of Art and Design, his work rapidly became abstract and sculptural. He moved to the University of California, Berkeley, where he also founded the art ceramics department, and where he taught from 1959 until 1985. Among his students were many ceramic artists who became well known.

  

Ken Price ( 1935- 2012 ,USA )

artist

Ken Price

Title

Pink Egg

Medium

glazed and painted ceramic, artists painted wood pedestal

Size

Height 6 in.; Width 5.4 in.; Depth 5.6 in. / Height 15.2 cm.; Width 13.7 cm.; Depth 14.3 cm.

Year

1964

Estimate

300,000 - 400,000 USD

Sold For

509,000 USD PREMIUM 6 march 2014

*1935 Born in Los Angeles, CA. Resides in Venice, CA and Taos, NM
Education - Studied at the Chounard Art Institute
1956 - University of Southern California, BFA
1957 - Los Angeles County Art Institute
1959 - New York State College of Ceramics at Alfred University, MFA
As a student at USC, Price spent time visiting the ceramics studio at the Otis College of Art and Design and studied ceramics with Peter Voulkos. In 1958, Price left Otis for Alfred University . Price’s first solo show came at the Ferus Gallery in 1960 where he quickly became part of a developing art movement that included artists such as Larry Bell, Billy Al Bengston, John Altoon, John McCracken, Robert Irwin and Ed Ruscha, among many others. He is best known for his abstract shapes constructed from fired clay. Typically, they are not glazed, but intricately painted with multiple layers of bright acrylic paint and then sanded down to reveal the colors beneath. He is represented by the Matthew Marks Gallery, New York and Xavier Hufkens, Brussels. See also wikipedia: Ken Price

Ron Nagle ( USA 1939 - )

(b. San Francisco, California, February 21, 1939) is an American ceramic sculptor, musician and songwriter.

Between 1961 and 1978, he taught at the San Francisco Art Institute, the University of California at Berkeley, and the California College of Arts and Crafts before becoming a professor of art at Mills College. Nagle is considered part of the Abstract Expressionist Ceramics group that developed around Peter Voulkos. Ken Price and Michael Frimkess were major influences in his early career. Having seen an exhibition of paintings by Giorgio Morandi, Nagle decided to focus on making cups, and has worked almost exclusively on variations of cups, often pushing the form to the point of abstraction. Nagle lives and works in San Francisco, California.

Ron Nagle USA | www.ronnagle.net | Giraud, Belgium | Rena Bransten Gallery | Jeffry Spahn Gallery


 

Weitere wichtige zeitgenössische Keramiker

Ceramic artists in Deutschland

Keramik Museen in Deutschland

Keramik Museen gibt es nur wenige in Deutschland, oft angebunden an Orte an denen Tonvorkommen seit Jahrhunderten ausgebeutet werden und somit die Region mitbestimmen. (zB. Höhr-Grenzhausen )

Keramikmuseum Rheinsberg , Am Kirchplatz 1, 16831 Rheinsberg, Tel.: +49 33931 37631, Fax: +49 33931 37631


Ziegeleipark Mildenberg , Ziegelei 10 ,16792 Zehdenick-Mildenberg , Tel.: +49 3307 310410 ,Fax: +49 3307 310411
Stiftung Keramion, Zentrum für moderne + historische Keramik , Bonnstraße 12, 50226 Frechen ,Tel.: +49 2234 697690 ,Fax: +49 2234 6976920
Internationales Keramik-Museum , Luitpoldstraße 25, 92637 Weiden , Tel.: +49 961 32030, Fax: +49 961 3810627
Ofen- und Keramikmuseum Velten
, Wilhelmstraße 32 , 16727 Velten , Tel.: +49 3304 31760 ,Fax: +49 3304 505887
Keramikmuseum Staufen , Wettelbrunner Straße 3, 79219 Staufen im Breisgau ,Tel.: +49 7633 6721
Keramikmuseum Schloss Ludwigsburg, Schlossstraße 30 ,71634 Ludwigsburg ,Tel.: +49 7141 182004 ,Fax: +49 7141 186434
Hetjens-Museum Düsseldorf, Schulstraße 4 , 40213 Düsseldorf ,Tel.: +49 211 8994210 ,Fax: +49 211 8929166
Keramik Museum Bürgel ,
Am Kirchplatz 2 , 07616 Bürgel ,Tel.: +49 36692 37333 ,Fax: +49 36692 37334
Tonbergbaumuseum Westerwald,
Poststraße, 56427 Siershahn ,Tel.: +49 02623 951363 ,Fax: +49 02623 831449
Keramik-Museum Berlin , Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, Tel.: +49 30 3212322, Fax: +49 30 32102007
Porzellanikon -Deutsches PorzellanMuseum, Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel.: +49 9287 918000, Fax: +49 9287 9180030
Keramikmuseum Westerwald , Lindenstraße 13 , 56203 Höhr-Grenzhausen ,Tel.: +49 2624 946010 ,Fax: +49 2624 9460120,
Töpfereimuseum Langerwehe, 52379 Langerwehe,
www.toepferei-langerwehe.de, Tel.: +49 02423 940380
Mueum for Ceramics, NY, USA


Zentren der Gestaltung von Keramik : USA , Deutschland: Höhr-Grenzhausen, Burg Giebichenstein
, www.tag-der-offenen-toepferei.de, England, Frankreich, Dänemark & Skaninavien , Niederlande, China: Porzellanstadt: Jingdezhen und Fuping; Italien



GALERIEN für Keramik

Galerie Idelmann, Gelsenkirchen
B15- Wunderle , München
Galerie Heller, Heidelberg
Metzger, Johannesberg
Gallery Besson, GB
Paul Kasmin Gallery, London für Ken Price
Frank Lloyd Gallery , LA.



Magazine: Keramikbuch | Neue Keramik | Klei , Nl
 Messen: SOFA NY, Chicago, Santa Fe
 

Literatur:

Ingrid Vetter > Moderne Keramik des 20. Jahrhundert <, -Bestandskatalog der Sammlung Hinder/Reimers-

Verlag: Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, 01/2008, 264 Seiten, 1587 farbige sowie 50 s/w-Abbildungen

Hardcover mit Schutzumschlag, Sprache: deutsch und englisch, ISBN 10: 3-89790-275-3, ISBN 13: 978-3-89790-275-6

Größe: ca. 285 x 215 mm, Gewicht: ca. 1.700 Gramm

Die Sammlung Hinder/Reimers - seit 1993 im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz - ist eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Keramik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg von den 1950er Jahren bis ca. 1990. Seit Mitte der 1970er Jahre wurde dieser von Lotte Reimers auch um herausragende internationale Objekte erweitert.. Sie wurde seit Anfang der 1950er Jahre unter großem persönlichem Einsatz von Jakob Wilhelm Hinder (1901-1976) und Lotte Reimers (* 1932) aufgebaut.

Ein umfassendes Werkverzeichnis mit der Präsentation von 1587 Objekten internationaler Keramik-Künstler in Wort und Bild, darüber hinaus ein Verzeichnis aller verwendeten Signaturen - ein neues Standardwerk auf dem Gebiet der internationalen Studio-Keramik sowie die Dokumentation einer bedeutenden Epoche der Moderne in der Keramik.

Auswahl der Künstler:

 :Links::

http://www.keramik.de
www.ceramicart.com.au/index.shtml
www.ceramicstoday.com/index.html
www.garthclark.com/
keramik-atlas.de
fs-keramik.de
Keramik Herstellung
http://www.karentmassaro.com
http://www.milan-keramik.de/de/links.html

 

 

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