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Zentren der Gestaltung von Keramik : USA , Deutschland, England, Frankreich, Dänemark & Skaninavien , Niederlande, China, Italien
»Ohne Abweichung von der Norm, habe ich schon mehrfach in Interviews erklärt, ist >Fortschritt< nicht möglich. Um erfolgreich abzuweichen, muß man eine zumindest oberflächliche Kenntnis der Norm haben, von der man abzuweichen gedenkt.« Frank Zappa
Die Gestaltung von Keramik steht in engem Zusammenhang mit dem Zeitgeist und so ist es nicht erstaunlich, dass es Expressive Keramik genau so gibt wie Pop- Art Keramik, Keramik des Surrealismus wie des Bauhauses. In den Gegenständen der Keramik sezt sich der Zeitgeist schnell um, da er im Tagesgeschäft breite gesellschaftliche Funktionen erfüllt. In der Verklammerung von Gestaltung aus symbolischen Quellen und der Nutzungsfunktion ist die Keramik vergleichbar mit der Architektur und dem Photo und somit unverzichtbar im täglichen Leben. Gerade im Bauhaus haben wir den Ort, sozusagen die Quelle von Entwicklungen die aus der Keramik heraus die Gestaltung von Form erprobt, die dann in andere Bereiche der Gestaltung überspringen. Ton als Material ist einzig und in seinen Gestaltungsmöglichkeiten so offen, daß neben verformenden und statisch aufbauenden Verfahren auch flüssige Verfahren , abtragende Verfahren etc pp gleichberechtigt eingesetzt werden können und so eine Breite von Gestaltungsmöglichkeiten vorliegt, wie es in keinem anderen Material möglich ist.
A. Keramik der Antike , antike Keramikformen , Forschungen zur Keramik der Antike
B. Keramik des Mittelalters, Keramik des Mittelalters( Uni Tübingen)
C. Keramik der Rennaissance, Renaissance Keramik und Umfeld
D. Keramik des Barock : Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus 1708 - erstmals in Europa - das Porzellan erfolgreich nacherfanden. War Porzellan einst nur aristokratischen Kreisen vorbehalten, betont aufwändig und kunstvoll bearbeitet, so wandelte sich dessen Verwendung und sein Ruf mit der Industrialisierung vollkommen: Porzellan hielt Einzug in die bürgerlichen Wohnstuben. Aus der höfischen Preziose wurde schließlich ein überall verfügbarer Massenartikel.
Zu den wichtigsten Herstellern von hochstehendem Tafelgeschirr und dekorativen Figuren zählte die Fayence- und Porzellanmanufaktur in Kilchberg-Schooren bei Zürich, die 1763 gegründet wurde. Von 1778 an versuchte das Unternehmen, engl. Steingut (Hartkeramik) zu imitieren. Ab 1785 wurde dieses Geschirr mittels Umdruckverfahren schwarz dekoriert. Bis das Unternehmen 1790 in Konkurs ging, pflegte es im Formenschatz und im Dekor (Blumen und idyll. Landschaften) einen gemässigten Rokokostil. Die zweitwichtigste Porzellanfabrik der Schweiz befand sich in Nyon (1718-1813) und zeichnete sich durch ihren klassizist. Stil aus. Ihr Direktor Jacob Dortu verstand es, die künstler. und techn. Entwicklung auf hohem Niveau zu halten. Der engl. Konkurrenz versuchte er zu begegnen, indem er 1792 die Vertretung von Wedgewood übernahm und ab 1809 Steingut aus feiner weisser Pfeifenerde herstellte.
Neben diesen Unternehmen, die sich um die Gunst der vornehmen Städter bemühten, stellten Werkstätten auf dem Land im 18. und 19. Jh. hochstehende Töpferwaren mit reichem Engobe-Dekor unter einer durchsichtigen Glasur her. Bekannt sind v.a. die Berner Zentren (Langnau, Heimberg, Simmental, Bäriswil), produziert wurde aber auch im St. Galler Rheintal (Berneck), im Jura (Bonfol) und in Graubünden (St. Antönien, Tavetsch). Im 20. Jh. hatten die Fayence- und Steingutfabriken in Kilchberg am Zürichsee, Matzendorf (gegr. 1798), Nyon, Carouge (GE, gegr. 1803) und Schaffhausen (Ziegler-Pellis, gegr. 1830) eine eher bürgerl. Kundschaft im Auge. Unter dem steigenden Druck der ausländ. Konkurrenz richteten sich die meisten von ihnen auf die industrielle Produktion einfacher Gebrauchsgegenstände aus. Um 1875 entwickelten sich die Heimberger Töpferwaren zu beliebten Souvenirs. Die 1906 gegr. Langenthaler Porzellanfabrik produzierte vorwiegend für die Hotellerie. Das Unternehmen Keramik Laufen spezialisierte sich ab 1925 auf Industrieporzellan (Sanitär). Die Fabriken von Schaffhausen (Ziegler), Zürich-Wiedikon (Bodmer) und Aedermannsdorf, die Werkstätten von Luzern (Loder), Carouge (Noverraz) und Uster (Haussmann) stellten v.a. dekoratives Fayencegeschirr her. Die meisten Unternehmen gingen in den 1960er oder 70er Jahren ein. An ihre Stelle traten kleine Werkstätten, die sich 1959 in der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker zusammenschlossen.
Ende des 20. Jh. entwickelte sich das Zahnporzellan und zahlreiche Keramikelemente fanden in der High-Tech Verwendung, etwa als Sensoren in fast allen elektr. Geräten, als passive oder aktive Leiter für elektron. Stromkreise, als Mikrofone und Schallgeber von Mobilfunk oder als Teile in medizin. Diagnostikgeräten.
Autorin/Autor: Rudolf Schnyder / GL
F.Keramik des 19. Jahrhunderts ( Keramik des Jugendstils , Keramik des Art Deco
G.Keramik des 20. Jh ( Kubismus, Expressionismus, Surrealismus, Bauhaus, Informel , Pop, )
Since the second half of the 20th century ceramics has become more highly valued in the art world. There are now several large exhibitions worldwide, including Collect and Origin (formerly the Chelsea crafts fair) in London, SOFA Chicago and SOFA New York (international expositions of sculpture and applied art) that include ceramics as a major art form. Studio pottery is also sold at high prices, reaching several thousands of pounds for some pieces, in auctions houses such as Bonhams and Sothebys.
K. galt lange als zweitrangige Kunst. Erst in den letzten Jahren des 19. Jh. und v.a. im 20. Jh. erhielt sie eine neue Dimension und wandelte sich vom Kunsthandwerk zur eigentl. Kunstgattung. Dieser Wandel steht im Zusammenhang mit der Industrialisierung die Keramikproduktion. Denn die techn. Neuerungen waren oft von einer Stagnation oder einem Rückschritt auf künstler. Ebene begleitet. Als Reaktion darauf entstanden Bewegungen wie Arts and Crafts und Jugendstil, die das Kunsthandwerk aufwerteten. Im Gegensatz zur arbeitsteiligen industriellen Produktion gab es nun immer häufiger Keramiker, die in ihrer Werkstatt alle Phasen der Produktion selbst ausführten, die K. also vom Ton bis zum Brand am selben Ort herstellten. Später versuchten die Wiener Werkstätten (1903) und das Bauhaus (1919), den industriellen Rationalismus in den schöpfer. Prozess zu integrieren.
Beachtenswert ist inbesondere die Rolle einiger Outsider wie Mario Mascarin und Margrit Linck. Letztere fand im Töpfern zu einer neuen Interpretation deformierter Gefässe und schuf keram. Skulpturen. Der Keramiker, der ein Gefäss schafft, richtet sein Interesse über das rein Funktionelle hinaus. Die Serie wird zugunsten des Einzelobjekts aufgegeben. Die durch ihre Strenge bestechenden Werke eines Edouard Chapallaz weisen eine seltene Einheit von Form und Glasur auf, wobei Letztere der Gestaltung der Form dient. Dekor wird hier, wenn überhaupt, mit Bezügen zur Grafik und modernen Bildwelt verwendet. Andere Künstler experimentieren mit der Beziehung zwischen dem Objekt und seiner Umgebung: Sie gestalten Einzelstücke als Ensemble im Raum und gehen dabei wie bei einer Installation vor.
Autorin/Autor: Marie-Thérèse Coullery / GL
http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D47274-1-1.php?PHPSESSID=cdc0e2d7a5e7794a8d9326eead1ff883
Wichtige Keramiker des 20. Jh
Als Bürger der Stadt trug Picasso in den 1950er Jahren entscheidend zur Erneuerung der künstlerischen Keramik von Vallauris bei. Bereits 1950 wurde er daher zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Im Jahr 1961 heiratete er Jacqueline Roque, seine zweite Ehefrau, im Rathaus von Vallauris.
In Vallauris findet regelmäßig die Biennale Internationale de Céramique Contemporaine im Musée national Picasso La Guerre et la Paix statt.
Born as Panagiotis Harry Voulkopoulos, the third of five children to Greek immigrant parents in Bozeman, Montana. He first studied painting and ceramics at Montana State University in Bozeman. Earned an MFA degree from the California College of the Arts. He began his career producing functional dinnerware in Bozeman, Montana. His talent was quickly recognized and he soon began winning prizes.
Voulkos' sculptures are famous for their visual weight, their freely-formed construction, and their aggressive and energetic decoration. He would vigorously tear, pound, and gouge the surfaces of his pieces. At some points in his career, he cast his sculptures in bronze; in other periods his ceramic works were glazed or painted, and he finished them with painted brushstrokes.
Voulkos' work is found in museums around the world, including the Metropolitan Museum of Art and the Museum of Modern Art, in New York; Charles Cowles Gallery in New York, the Philadelphia Museum of Art; the Smithsonian Institution, in Washington, DC; the Stedelijk Museums in Amsterdam and Eindhoven; the Tokyo Folk Art Museum and the Kyoto National Museum of Modern Art in Japan; the National Gallery, in Melbourne, Australia; and the Victoria and Albert Museum, in London.
1935 Born in Los Angeles, CA. Resides in Venice, CA and Taos, NM
Education: Studied at the Chounard Art Institute
1956 : University of Southern California, BFA
1957: Los Angeles County Art Institute
1959: New York State College of Ceramics at Alfred University, MFA
As a student at USC, Price spent time visiting the ceramics studio at the Otis College of Art and Design . Then Kenneth Price studied ceramics with Peter Voulkos. In 1958, Price left Otis for Alfred University . Prices first solo show came at the Ferus Gallery in 1960 where he quickly became part of a developing art movement that included artists such as Larry Bell, Billy Al Bengston, John Altoon, John McCracken, Robert Irwin and Ed Ruscha, among many others. He is best known for his abstract shapes constructed from fired clay. Typically, they are not glazed, but intricately painted with multiple layers of bright acrylic paint and then sanded down to reveal the colors beneath. Ken Price lives and works in Venice, California and Taos, New Mexico. He is represented by the Matthew Marks Gallery, New York and Xavier Hufkens, Brussels. see also wikipedia: Ken Price
Wesentliche zeitgenössisch Keramiker



Ceramic artists from Germany :

Keramik Museen
Stiftung
Keramion, Zentrum für moderne + historische
Keramik
, Bonnstraße 12,
50226 Frechen ,Tel.: +49 2234 697690 ,Fax: +49 2234
6976920
Internationales
Keramik-Museum
, Luitpoldstraße
25, 92637 Weiden , Tel.: +49 961 32030, Fax: +49 961
3810627
Ofen- und Keramikmuseum
Velten
, Wilhelmstraße
32 , 16727 Velten , Tel.: +49 3304 31760 ,Fax: +49 3304
505887
Keramikmuseum
Staufen ,
Wettelbrunner Straße 3, 79219 Staufen im Breisgau ,Tel.:
+49 7633 6721
Keramikmuseum
Schloss
Ludwigsburg,
Schlossstraße 30
,71634 Ludwigsburg ,Tel.: +49 7141 182004 ,Fax: +49 7141
186434
Hetjens-Museum
Düsseldorf,
Schulstraße 4 ,
40213 Düsseldorf ,Tel.: +49 211 8994210 ,Fax: +49 211
8929166
Keramik Museum Bürgel
,
Am Kirchplatz 2 , 07616
Bürgel ,Tel.: +49 36692 37333 ,Fax: +49 36692
37334
Tonbergbaumuseum
Westerwald,
Poststraße, 56427
Siershahn ,Tel.: +49 02623 951363 ,Fax: +49 02623
831449
Keramik-Museum
Berlin
,
Schustehrusstraße
13, 10585 Berlin-Charlottenburg, Tel.: +49 30 3212322, Fax: +49 30
32102007
Porzellanikon
-Deutsches
PorzellanMuseum,
Werner-Schürer-Platz
1, 95100 Selb, Tel.: +49 9287 918000, Fax: +49 9287
9180030
Keramikmuseum
Westerwald
,Lindenstraße 13 ,56203 Höhr-Grenzhausen ,Tel.: +49
2624 946010 ,Fax: +49 2624 9460120,
Galerie
Idelmann,
Gelsenkirchen
B15-
Wunderle
, München
Galerie
Heller,
Heidelberg
Metzger, Johannesberg
Gallery
Besson,
GB
Paul Kasmin Gallery, London für Ken Price
Frank
Lloyd Gallery
, LA.
Magazine:
Keramikbuch
| Neue
Keramik |
Klei
, Nl
Messen:
SOFA
NY, Chicago, Santa Fe
Literatur:
Ingrid
Vetter > Moderne Keramik des 20. Jahrhundert
<, 1587 Abb. -
Bestandskatalog der Sammlung Hinder/Reimers-
Verlag: Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, 01/2008, 264 Seiten, 1587 farbige sowie 50 s/w-Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag, Sprache: deutsch und englisch, ISBN 10: 3-89790-275-3, ISBN 13: 978-3-89790-275-6
Größe: ca. 285 x 215 mm, Gewicht: ca. 1.700 Gramm
Die Sammlung Hinder/Reimers - seit 1993 im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz - ist eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Keramik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurde seit Anfang der 1950er Jahre unter großem persönlichem Einsatz von Jakob Wilhelm Hinder (1901-1976) und Lotte Reimers (* 1932) aufgebaut. Der umfangreiche Bestand der Sammlung konzentriert sich auf die Keramik Westdeutschlands von den 1950er Jahren bis ca. 1990. Seit Mitte der 1970er Jahre wurde dieser von Lotte Reimers auch um herausragende internationale Objekte erweitert.
Ein umfassendes Werkverzeichnis mit der Präsentation von 1587 Objekten internationaler Keramik-Künstler in Wort und Bild, darüber hinaus ein Verzeichnis aller verwendeten Signaturen - ein neues Standardwerk auf dem Gebiet der internationalen Studio-Keramik sowie die Dokumentation einer bedeutenden Epoche der Moderne in der Keramik.
Auswahl der Künstler:
Deutschland: Ingeborg und Bruno Asshoff ,Richard Bampi, Jan Bontjes van Beek , Antje Brüggemann-Breckwoldt , Dieter Crumbiegel , Hubert Griemert , Horst Kerstan , Beate Kuhn , Klaus Lehmann , Otto Lindig , Thomas Naethe , Signe Pistorius-Lehmann , Walter Popp , Lotte Reimers , Reinhold Rieckmann , Karl und Ursula Scheid , Robert Sturm , Rita Ternes , Fritz und Vera Vehring
Dänemark:
Aage Birck, Heidi
Guthmann Birck
Frankreich:
Claude Champy , Gilbert
Portanier
Schweiz:
Edouard Chapallaz,
Jean-Claude de Crousaz, Aline Favre
England:
Bernard und David Leach, Colin Pearson, Joanna
Constantinidis
USA:
Ruth
Duckworth
Österreich:Kurt
Spurey
Belgien:Frank
Steyaert
Tschechische Republik:
Jindra
Viková
Schweden:Ulla
Viotti
http://www.keramik.de
www.ceramicart.com.au/index.shtml
www.ceramicstoday.com/index.html
www.garthclark.com/
keramik-atlas.de
fs-keramik.de
Keramik
Herstellung
http://www.karentmassaro.com
http://www.milan-keramik.de/de/links.html
China: Porzellanstadt: Jingdezhen und Fuping