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Normal 1979-
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Peinlicher Realismus, Punkpop

In der naiven, sorglosen, kindlichen , unreflektierten und erzählenden Art der Bilder von Milan Kunc findet sich der Link zum Punk der auch naiv, autodidaktisch bis dilletantisch seinen musikalischen Ausdruck sucht. Milan Kunc, Peter Angermann und Jan Knapp bilden die Grupppe NORMAL .Sie begannen im Freundeskreis um die Gruppe Ata Tak in Düsseldorf in der Beuys- bzw. Richter-Klasse.Sie vermengen bewusst ironisch heroischen Kitsch des Sozialistischen und westdeutschen Realismus mit gestalteter Werbung. (Punkpop)

Sie sahen sich als Geisterfahrer der Kunstgeschichte. Ihre Arbeit bildet einen wesentlichen Beitrag zur Postmoderne. ( siehe Jeff Koons ) Sie verlegen sich auf ein anything goes und malen Trivialmotive in einer surrealen Vermengung zwischen Gartenzwerg und Weltraumrakete. Ein neues Biedermeider, ein peinlicher Realismus eine Karrikatur von Malerei und ihren Inhalten. In der Malerei naiv tuend und moralisch in der Aussage. Ihre Bilder sind ein Affront gegen die bürgerliche elitäre Hochkultur und Zeigen die Welt in der Sichtweise der Kleinbürger.

Milan Kunc bezieht sich neben dem Beispiel Rousseau uaf die naive, folkloristische Malerei eines Ivan Generalic ( Grandma Moses)

 

 

 

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