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Anmeldung| Urheberrecht | Nutzunsrecht | Literatur
Diese Seite informiert darüber was alles zu bedenken ist, wenn Sie Künstler werden wollen.( Informationen ohne Gewähr! )Start in die Selbstständigkeit als Künster bzw Designer
Anmelden des Berufes
Wenn Sie den Beruf des Freien Künstlers oder einen anderen Freien Beruf des Gestaltungsbereiches wie zB.des Graphik Designers ausübern wollen, müssen Sie sich beim Finanzamt und bei der Berufsgenossenschaft oder der Künstlersozialkasse anmelden.
Finanzamt
Das Finanzamt stuft ihre Tätigkeit als gewerblich oder freiberuflich ein. Es werden außerdem Angaben für Einkommenssteuer und Umsatzsteuer ermittelt. Anträge gibts beim Finanzamt oder auch im Internet: http://www.finanzamt.de
Berufsgenossenschaft
Als Designer zum Beispiel bei der Berufsgenossenschaft Druck & Papier( www.bgdp.de ). Eine Anmeldung im Internet reicht aus. Jahresbeitrag von etwa 75 €, inklusive Unfallversicherung, Arbeitsunfähigkeitsrente, Krankentagegeld.
Künstlersozialkasse KSK
Freie Künstler aber auch Designer melden sich für die Kranken und Rentenversicherung bei der Künstlersozialkasse (KSK) an. Den Anmeldebogenkönnen Sie im Internet www.kuenstlersozialkasse.de bestellen.. Das Anmeldeverfahren kann bis zu drei Monate dauern. Während dieser Zeit könne Sie sich freiwillig in einer Krankenkasse versichern. Überschüssig gezahlte Beiträge aus dieser freiwilligen Versicherung werden erstattet.
Freier Künstler
Als freier Künstler bzw als Mitglied eines freien Berufes, erbringen Sie auf Grund ihrer schöpferischen Begabung, eigenverantwortlich Dienstleistungen und Werke eigenständiger Art im eigenen Interesse oder im Interesse eines Auftraggebers.
Indem Sie ein Werk gestalten haben Sie an diesem Werk Urheberrechte ( die nicht übertragbar sind) und sie haben Nutzungsrechte.
Urheberrecht
Durch das Urheberrecht steht der Schöpfer des Werkes (der Urheber) in einer eigentumsähnlichen Stellung. Das Urheberrecht ist nicht vübertragbar,es ist mit der gestaltenden Person untrennbar verbunden. Rechtsgeschäfte über dieses Urheberrecht können nach § 29 UrhG nur durch die Einräumung von Nutzungsrechten (§§ 31 Abs. l UrhG) stattfinden.
Nutzungsrechte
a) Stundensatz- Berechnung:
In die Stundensatzberechung sollten eingehen:
Versicherungen (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung,Vermögensschadenhaftpflicht, Inventarversicherung,Berufsunfähigkeitsversicherung ,private Rentenversicherung ,Rechtsschutzversicherung
Mieten
Telefon/Internet
Material / Lizenzen (Rechner, Software, etc)
benötigtes monatliches EinkommenIdeales Arbeitszeitdeputat: 40 h kreativer Arbeit/Monat
Durchschnittlicher Stundensatz (2007): 65-75 €/Stunde zzgl. MWSt( Schwankungsbreite 45 - 190 Euro/Stunde zzg.MWSt )
Zusätzliche Informationen finden Sie in dem Ratgeber >Ratgeber Freie< von Götz Buchholtz online im Internet über die Seite von Ver.di. www.ratgeber-freie.de www.verdi.de
Vergütungen von Gestaltungsleistungen
Geschätzter Zeitaufwand für einige Gestaltungsleistungen:
( auf der Grundlage der Kalkulationstabellen von AGD (Allianz Deutscher Designer) und BDG ( Bund Deutscher Graphiker ) )
Gestaltungsleistung
Zeitstunden (h)
Zeichnung A 4
1-2
Aquarell A4
2-4
Tempera A 4
2-8
Öl auf Lw. A 4
4-20
Öl auf Lw A 3
5-22
Öl auf Lw A 2
6-24
Öl auf Lw A0
8-28
Öl auf Lw 140 x 200
16 -56
Öl auf Lw 200 x 300
40-80
Briefbogen
3-10
Briefumschlag
3-10
Formular/ Bestellschein etc.
5-35
Geschäftspapier
12-25
Angebotsmappe
5-15
Plakat
14-40
Firmenschild
6-18
Visitenkarte
2-6
Flyer Din 4
6-25
Broschüre ( 12 Seiten)
20-90
Schriftzug
15-60
Buchtitel
8-18
Corporate Design
20-200
Info Graphik
5-20
Speisekarte
5-25
Kundenmagazin
25-200
Logo
10-30
Literatur:
Yvonne Schwarzer (Hg.)
>Über die Kunst Kunst zu verkaufen<
ISBN 3-938193-06-9Dagmar Winkler (Hg.)
>Kompendium für Künstler<
Westerweide Verlag 2002Olaf Zimmermamm/Gabriele Schulz,
>Traumberuf Künstler<
Verlag Bildung und Wissen 2002Hermann Demmel
>Artmanagement. Von der Kunst leben können<
Primaus Verlag 2002Thorsten Lindenbauer
>Kunstmarketing<Günther Picker
>Praxis des Kunstrechts<Claudia Herstatt
>Fit für den Kunstmarkt<
Hatje Cantz, 2002Kathrein Weinhold
>Selbstmanagement im Kunstbetrieb<
transcript-Verlag,2005David Lindner
>Von Kunst leben. Marketing für kreative Freiberufler< (Gebundene Ausgabe)