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Die Kultur der Khmer

Die Khmer ein austroasiat. Volk in Hinterindien, stellt in Kambodscha die Bevölkerungsmehrheit. Khmer leben auch in den angrenzenden Gebieten von Thailand, Vietnam und Laos, seit dem kambodschan. Bürgerkrieg auch als Flüchtlinge in den Ländern der westl. Welt; insgesamt (geschätzt) 10,4 Mio. Menschen.

Die Khmer sind Reisbauern und Fischer; ihre Religion ist der Buddhismus. Ihre Sprache gehört zu den Mon-Khmer-Sprachen, ihre Schrift ist von ind. Silbenschriften abgeleitet; die reiche Lit. umfasst religiöse Werke, Chroniken, Romane, Volkserzählungen, Gedichte.

Die histor. Kunst der Khmer im heutigen Kambodscha und im südöstl. Thailand entwickelte sich zunächst nach ind. Vorbildern (Reich Funan); Anfang des 7.Jh. entstanden dann mit den Tempelanlagen von Sambor Prei Kuk die ersten eigenständigen Ausdrucksformen der Khmer. Vorderind. Tempel, Statuen des Gupta- und Pallavareiches wurden übernommen, ihre Religionen mit einheim. Berg- und Ahnenkulten vermischt.

Das eigentl. Khmer-Reich (Reich von Angkor, seit dem 9.Jh.) erreichte im 12.Jh. seine Blüte (Bau der Tempelanlagen von Angkor).

Mit dem 14.Jh. setzte der Niedergang ein; Taivölker, Vietnamesen und Cham drängten die Khmer immer mehr zurück. Der Aufteilung entging das Khmer-Reich nur durch die Errichtung des frz. Protektorats über Kambodscha 1863.

 

Literatur:  

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