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Allgemeines / technisches zur Photographie
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Allgemeines zur Photographie

::::In unserer Gegenwart ist die Photographie omnipräsent. Photographie ist die Sammelbezeichnung für Verfahren zur Herstellung von Bildern der äußeren Wirklichkeit auf lichtempfindlichen Flächen (Platte, Papier, Film) durch photochemische Reaktion des Lichtes mit Hilfe einer Kamera (im allgemeinen).

Das Photo war 100 Jahre lang das Resultat eines chemischen Prozesses.Heute beginnen sich die Grenzen zwischen klassischer Photographie und anderen Bildaufzeichnungssystemen zu verwischen. So werden bei Einzelbildphotographien statt Silberhalogenidemulsionen zunehmend elektronische Informationsträger verwendet. Dazu gibt es Video-Einzelbildkameras, die die Bilddaten auf einen elektronische Speicherkarte aufzeichnen. Das fertige Bild kann dann auf einem gewöhnlichen Fernsehschirm betrachtet und über einen Drucker auf Papier gebracht werden.

Die Digitalisierung von Photographien leitete das Zeitalter der elektronischen Bildverarbeitung ein. Inzwischen kann mit Hilfe von Computerprogrammen wie Photoshop Manipulation an Aufnahmen vorgenommen werden. Damit hat die photographische Aufnahme als Garant authentischer Wirklichkeitsbeschreibung endgültig ausgedient.


Technische Hintergründe

Das Photo entsteht als Negativ auf einem lichtempfindlich beschichteten Film. Der Film [engl. Häutchen] ist ein glasklarer, etwa l/l0 mm dicker, biegsamer Träger der lichtempfindl. Schicht. Man unterscheidet die Photographienach den Abmessungen der erzielten Bildgrößen (z. B. 6x9) oder nach ihrer Breite (35 mm Kleinbild-F,) sowie nach der Art ihrer Verpackung (Roll-F., F.-Pack, Plan-F.). WeitereAngaben bezeichnen die Emulionsart (orthochromatischer F., panchromatischer F., Farb-F., Röntgen -F.),die Lichtempfindlichkeit in DINoder ASA und den Verarbeitungszweck: Negativ-, Positiv-, Umkehrfilm.

Nach der Konfektionierung werden Filme unterschieden in Rollfilm (auf eine Spule gewickelter Film mit Papierunterlage, meist in den Formaten 6x9 cm, 6x6 cm, 4,5x6 cm, zur Verwendung in Rollfilmkameras), Planfilm (zum Einlegen in Kassetten bestimmte einzelne Filmblätter zur Verwendung in Plattenkameras) und den mit dem Kinenormalfilm ident. Kleinbildfilm (in Tageslichtpatronen, Einlegepackungen und als Meterware zur Verwendung in Kleinbildkameras); Kleinbildfilm haben eine Lichtsignierung, die auf den Filmrand kopiert und nach der Entwicklung sichtbar wird und die den Hersteller, die Filmart, die Bildnummer u.a. angibt. Für spezielle Einsatzgebiete wurden entsprechende Filme geschaffen, wie Dokumentenfilm, Mikratfilm und Mikrofilm zur Aufnahme von Schriftstücken, Zeichnungen usw. Kunstlichtfilm als Farbfilm ist ausschließlich bei Beleuchtung mit Fotoleuchten zu verwenden, als Schwarzweißfilm eignet er sich wegen der hohen Rotlichtempfindlichkeit vorzugsweise für Kunstlichtaufnahmen. Die wichtigsten Eigenschaften der Filme sind: a)Allgemeinempfindlichkeit; b)die Farbempfindlichkeit, die durch die Sensibilisatoren beeinflusst wird; Schwarzweißfilme sind in der Hauptsache orthochromatisch (nicht für Rot empfindlich) und orthopanchromatisch bzw. panchromatisch (für alle Farben empfindlich, Letztere v.a. für Kunstlicht geeignet) sensibilisiert; c)die Schwärzungskurve; d)die Körnigkeit, die mit steigender Empfindlichkeit i.Allg. zunimmt und bes. bei Kleinbildfilmen wegen der notwendigen Vergrößerungen möglichst gering gehalten sein soll (Feinkornfilm); e)das Auflösungsvermögen, das i.Allg. mit zunehmender Empfindlichkeit abnimmt und in Linien je mm angegeben wird (bei mittelempfindl. Schwarzweißfilmen etwa 100 Linien/mm); f)Lichthoffreiheit, d.h., dass eine Überstrahlung der Lichter durch den entstehenden Lichthof möglichst unterdrückt wird.

Das digitale Photographieren ohne Film wurde seit Mitte der neunziger Jahre Massengeschäft. Die Auflösungen der Photos entspricht der Bildqualität gewöhnlicher PC-Monitore z.Zt 17 Zoll.

 

 

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