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..... STUDIUM der Freien Kunst/ Lehramtsstudium Kunst

Allgemeines zum Studium/ Studium der Freien Kunst / Lehramtsstudium Kunst /

Allgemeines zum Studium

Für alle Studiengänge ist der Nachweis der künstlerischen Eignung erforderlich, die in einem besonderen Prüfungsverfahren festgestellt wird.

Das Studium gliedert sich in Orientierungsstudium, Fachstudium in den Klassen, Kurse in den Werkstätten und Studium der kunstbezogenen Wissenschaften.

In den ersten beiden Semestern findet das Studium im Orientierungsbereich statt. Hier werden unterAnleitung und Begleitung von Künstler und Künstlerinnen die Grundlagen zum selbständigen Arbeiten in verschiedenen Medien und Techniken gelegt.In Werkstattkursen werden die künstlerisch-technischen Grundlagen eines Werkprozesses eigener Wahl vermittelt.

Vom dritten Semester an findet das künstlerische Studium in den Klassenateliers unter Leitung berufener Künstlerinnen und Künstler statt.

Ziel dieses Studiums ist die Ausbildung der fünf Sinne, der Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit in der Wechselwirkung von Spiel und Kunstausübung und der Fähigkeit zum künstlerischen Experimentieren,während in den theoretischen Lehrveranstaltungen die kunstwissenschaftlichen Grundlagen und die Fähigkeit zur schulstufenspezifischen Vermittlung erworben werden sollen.

Die Prüfungsordnungen sehen für alle Studiengänge eine abschliessende Ausstellung vor, in der freien Kunst auch ein Kolloquium unter Einbeziehung der kunstbezogenen Wissenschaften. Bei den Lehrämtern liegen die wissenschaftlichen Schwerpunkte in der Kunstgeschichte, der zeitgenössischen Kunst, der Wahrnehmungspsychologie und der schulstufenbezogenen Didaktik.

Alle Lehramtsstudiengänge schliessen mit dem 1. Staatsexamen, der Studiengang Freie Kunst mit dem Akademiebrief (Diplom) ab. Für hervorragende künstlerische Leistungen kann der Meisterschüler-Titel verliehen werden.

Hinweise zur Zulassung und zur Feststellungsprüfung

Zulassungsgrundlage bildet die allg. Hochschulreife und eine Feststellungsprüfung über die künstlerische Eignung.

Grundlage der Eignungsprüfung ist meistens die einzureichende künstlerische Bewerbungsmappe. (maximale Größe 1.00 m x 1.50m), mit mindestens 20 originalen Arbeiten des Studienbewerbers in künstlerischen Medien seiner Wahl aus dem Bereich der bildenden Kunst. Die Thematik ist meistens freigestellt.

Bewertungskriterien:

1. künstlerische Gestaltungsfähigkeit
2. Realisationsfähigkeit in den gewählten Medien
3. Künstlerische Konzeption und Intensität

Studienzeiten und Abschlüsse

Freie Kunst - in der Regel 9 Semester
Kunst für das Lehramt für die Primarstufe- 6 Semester
Kunst für das Lehramt für die Sekundarstufe I- 6 Semester
Kunst für das Lehramt für die SekundarstufeII- 8 Semester

Das Studium der Freien Kunst ,an der Kunstakademie dient der Förderung der künstlerischen Begabung, der kunstwissenschaftlichen Kenntnisse und der künstlerisch-technischen Fertigkeiten der Studentinnen/Studenten. Sein Sinn ist die Bildung einer künstlerischen Persönlichkeit.

Im Zentrum des Studiums steht das künstlerische Studium in einer Künstlerklasse (Atelierstudium). Die kunstwissenschaftliche Lehre und praktische, künstlerisch-technische Angebote sind weitere Bestandteiledes Studiengangs.

Das Studium der Freien Kunst an einer Hochschule für Bildende Künste oder einer Kunstakademie beinhaltet ein Studium des Spektrums der Medien: Malerei, Bildhauerei/Plastik, Grafik, Druckgrafik, Fotografie, Film/Video, Installationen, Objektkunst, Performance und Raumkonzepte. Darüber hinaus bestehen Arbeitsmäglichkeiten in neuen Technologien wie Computeranimation, Multimedia oder Holografie. Studentische Atelierplätze stehen zur Verfügung. In den Werkstätten der Hochschule werden die Studierenden durch Kurse und Mithilfe bei künstlerischen Projekten unterstützt. Dieses Angebot wird ergänzt durch kunst- und medienwissenschaftliche Vorlesungen und Seminare. Charakteristisch für das Studium an der HBK ist die enge Verbindung von künstlerischer bzw. gestalterischer Praxis und den auf sie bezogenen Wissenschaften.

 

Die HBK ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule mit Universitäts-Status. Als Kunstzentrum wirkt die HBK weit über die regionalen und Landesgrenzen hinaus, ist an der internationalen Kunstentwicklung beteiligt und gibt der Gegenwartskunst Impulse. Sie versteht sich als Stätte des Dialogs und steht in Kontakt mit zahlreichen Hochschulen und Einrichtungen des In- und Auslandes.

 Ziel des Studiums ist die Befähigung zu selbständiger und fächerübergreifender künstlerischer Arbeit. Aufgrund der bestandenen Diplomprüfung verleiht die HBK den Hochschulgrad " Diplom für Bildende Künste ".

 

Studieninhalt: Künstlerische Praxis

Die ersten beiden- Semester werden in einer Grundklasse studiert. Ziel der künstlerischen Grundlehre ist es vor allem, eine Orientierung über die Vielfalt von Gestaltungsmäglichkeiten zu bieten, Begabungsschwerpunkte zu ermitteln und individuelle künstlerische Interessen zu färdern.

Im Anschluss an die Grundlehre wird das künstlerische Studium in Fachklassen fortgesetzt. Die Fachklasse kann im Laufe des Studiums gewechselt werden. Die Zugehärigkeit zu mehreren Fachklassen ist mäglich. In den Fachklassen ist das gesamte Spektrum künstlerischer Medien vertreten: Malerei, Bildhauerei, Grafik, Druckgrafik, Fotografie, Film (vorwiegend Experimental- und Dokumentarfilm, nicht aber Film- und Fernsehspiel oder Regie), Raumkonzepte und Performance. Die künstlerische Arbeit in den studentischen Ateliers wird von Einzelkorrekturen und Plenumsveranstaltungen begleitet, in denen die Studienergebnisse gemeinsam besprochen werden

Exkursionen und Ausstellungsbesuche, auch in Verbindung mit dem kunstwissenschaftlichen Studienangebot, ergänzen die künstlerische Lehre.

 Der künstlerische Abschluss ist ein berufsqualifizierender Abschluss des Studiums der Freien Kunst. Durch ihn soll festgestellt werden, ob die Kandidatin/der Kandidat die Studienziele erreicht und ihre/seinekünstlerischen Anlagen so entwickelt hat, dass sie/er in persönlicher Kunsttätigkeit und auch in der Ausübung eines künstlerischen Berufs einen eigenständigen Beitrag zur Bildenden Kunst zu schaffen vermag.

Werkstätten

Die Hochschule verfügt über zahlreiche Werkstätten: Metallwerkstatt, Kunststoffwerkstatt, Holzwerkstatt, Keramikwerkstatt, druckgrafische Werkstätten, Film und Videotechnik, Fototechnik, Reprotechnik, Werkstatt Spiel und Bühne, Maltechnik, Bildhauertechnik. Alle Werkstätten sind mit modernen, umwelt- und gesundheitsschonenden technischen Einrichtungen und Geräten ausgestattet.

 

Kunst- und medienwissenschaftlicher Bereich

Zum Studium der Freien Kunst gehärt der Besuch von kunst- und medienwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen, um die Studierenden dabei zu unterstützen, das eigene künstlerische Tun in Kenntnis kunstgeschichtlicher Zusammenhänge und unter Einbeziehung kunst- und medientheoretischer Fragestellungen kritisch zu reflektieren.

 


Lehramtsstudium Kunst

Das Studium hat zum Ziel, Studierende zu einem persönlichen künstlerischen Schaffen zu führen, ihnen ein adäquates Verständnis von Kunst und ihrer Geschichte zu vermitteln und sie zu eigenständigem kunstpädagogischen Denken und Handeln zu befähigen, damit sie das Fach Kunst selbständig unterrichten und den damit verbundenen künstlerischen Anforderungen entsprechen können.

Dazu bedarf es erstens der Förderung künstlerischer Erfahrung, der Heranführung zu eigenem künstlerischen Ausdrucksvermögen und der Entwicklung persönlicher Gestaltungsweise unter Leitung qualifizierter Künstler und Künstlerinnen im Rahmen eines individuell ausgerichteten Atelierstudiums. Dazu bedarf es zweitens des Erwerbs kunstwissenschaftlicher Kenntnisse und Fähigkeiten in inhaltlicher und methodischer Hinsicht sowie der Möglichkeit zur Reflexion eigener und fremder künstlerischer Arbeit im kunsthistorischen Zusammenhang unter Anleitung und Vermittlung durch Künstler und Wissenschaftler. Dazu bedarf es drittens der Aneignung von kunstpädagogischen Voraussetzungen zur Vermittlung kunstgeschichtlicher Hintergründe, zur Weckung künstlerischer Rezeptionsbereitschaft und zur Anregung eigener schöpferischer Arbeit bei Schülern. Der Erwerb dieser Voraussetzungen geschieht zum einen Teil im Rahmen des künstlerischen Atelierbetriebs, zum anderen Teil im Rahmen wissenschaftlicher Veranstaltungen. Zu den obligatorischen wissenschaftlichen Veranstaltungen gehören solche, die die psychologischen Bedingungen des Wahrnehmens und Gestaltens thematisieren und die Erlebnis- und Gestaltungsweise von Kindern und Jugendlichen verständlich werden lassen

kunstwissen.de

 
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