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..... STUDIUM des KommunikationsDesign

Längst hat sich das Grafik-Design zum Kommunikationsdesign gewandelt. Die Inhalte des Designbegriffes weiten sich aus und definieren sich zwischen der Visualisierung komplexer Systeme und Fragestellungen sowie der Entwicklung kommunikativer Strategien* und Erscheinungsformen bis hin zur Inzenierung kommunikativer und medialer Ereignisse.

Das Kommunikationsdesign übernimmt verstärkt eine Vermittlerfunktion. Da Wissen immer umfangreicher und gesellschaftliche Strukturen immer komplexer und unübersehbarer werden, muss nicht nur zwischen den unterschiedlichen sozialen Schichten, Gruppen, Organisationen und Institutionen vermittelt werden, sondern auch zwischen Kulturen einer globalen Mediengesellschaft. Dies erfordert umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten, die beherrscht werden müssen. Eine stabile Erkenntnisfähigkeit, Erfindungsgabe, Differenzierungsvermägen, konzeptionellstrukturelles Denkvermägen, gestalterische Aus- und Urteilsfähigkeit kennzeichnen verantwortungsvolle Kommunikationsdesigner/innen, Sie müssen sich als Kulturschaffende mit gestaltungs- und medienwissenschaftlicher Kompetenz verstehen, denn sie prägen entscheidende Bereiche unserer Kultur.

Mit der Umbenennung des früheren Studiengangs Grafik-Design in Kommunikationsdesign und damit eingehend mit der Neustrukturierung der Studieninhalte und der Prüfungsanforderungen bereitet die HBK die Studierenden auf die veränderten Anforderungen der beruflichen Praxis vor.

 

Studieninhalte

Das Grundstudium bildet die Basis für die Ausbildung. Hier werden die Grundlagen in den elementaren Gestaltungsdisziplinen gelegt:

Zeichnerische Darstellung, Gestaltungsgrundlagen, Grundlagen der Typografie, Grafisches Gestalten, Kommunikationsgestaltung, Grundlagen der Fotografie, Grundlagen der 3-D-Gestaltung, Bewegtes Bild, Digitales Entwerfen.

Begleitend wird an die designbezogenen wissenschaftlichen Disziplinen herangeführt: Designgeschichte, Kommunkationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaft (Soziologie und Psychologie), Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft.

 

Das Grundstudium

Neben dem Studium der Pflichtfächer sollen schon im Grundstudium in einzelnen Disziplinen Schwerpunkte gesetzt werden kännen. Nach den ersten vier Semestern, die durch ein kompaktes Kurssystem gekennzeichnet sind, ist als Abschluss des Grundstudiums (Vordiplom) im fünften Semester ein Experimentalsemester plaziert. Die Studierenden kännen ihren individuellen Neigungen und Fertigkeiten folgend die Themeristellung und die Wahl der Medien selbst bestimmen. im Vordergrund steht dabei die schäpferisch-phantasievolle und experimentell-forschende Auseinandersetzung.

 Das Hauptstudium bildet ein Projektstudium und kann sowohl innerhalb eines Studienschwerpunktes, als auch schwerpunklübergreifend durchgeführt werden.

Die designrelevanten Themen Wirtschaft, Kultur, sozial-äffentlicher Bereich, Wissenschaft und Bildung bilden den Rahmen für künstlerisch-gestalterische Auseinandersetzung, die von Fachseminaren und fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen begleitet wird. Diese Studienschwerpunkte orientieren sich an den wichtigsten Tätigkeilsfeldern der Praxis und berücksichtigen neben den traditionellen Berufsfeldern auch neue Aufgabengebiete wie Medien und Technologien. Die Studierenden sollen ihre individuellen Begabungen und Fähigkeiten weiterentwickeln und im Hinblick auf zukünftige Berufsfindung selbstverantwortlich vertiefen.

Während des Studiums finden immer wieder hochschuläffentliche Präsentationen der Arbeitsergebnisse statt. Die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltungen liegen in der Zuständigkeit der Studierenden.

 

kunstwissen.de

 
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