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Malerei der 60er Jahre

Die abstrakte Malerei als visuelle Recherche - Von der Konstruktiven /Konkreten Kunst führt die Entwickung zur Minimal Art
Ausgehend von Josef Albers begibt sich die Malerei auf die visuelle Recherche. Von der Konstruktiven und Konkreten Kunst zur Untersuchung der Bedingungen von Malerei.

Die Ausstellung »bit international« zeigt die Entwicklung der konkreten und konstruktiven Kunst, wie sie zwischen 1961-73 in Zagreb als Biennale Neue Tendenzen (Nove Tendencije) organisiert wurde. Früh wurde der Begriff »Kunst« durch »Visuelle Forschung« ersetzt, was zur Op Art und Kinetik führte. Partizipatorische Praktiken der Bildveränderung durch mechanische und manuelle Eingriffe öffneten den Weg zu raumgroßen interaktiven Ambiente bzw. zu interaktiven Skulpturen mit virtuellen Elementen. Bei der Erforschung der visuellen Sprache trat früh der Begriff des programmierten Werkes auf. So wurde der Computer als Mittel künstlerischer Kreation ins Feld der Kunst eingeführt. 1968 fand daher in Zagreb die Ausstellung Computer und visuelle Forschung statt. Die Malerei erweiterte sich nicht nur um neue Materialien, sondern auch um neue Medien: vom Tafelbild zum Bildschirm.

 

Die figurative Malerei führt von der Neuen Sachlichkeit/ DADA der 30ger Jahre zur figurativen Malerei als Spiegel der medialen Veränderungen - Vom Seelenbild zum Werbeposter.

Neue Motive sowie die Collagetechniken und Farbtontrennungstechniken bei den Printmedien und der Werbung , zudem die Größenveränderung und Schnitttechiniken des Films werden von der Malerei begierig aufgegriffen. Beispiele: Robert Rauschenberg, James Rosenquist.

Literatur:

 Links:

 

kunstwissen.de

 
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