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1900 - 1945 |
1945
- 2000
|
Jugendstil / Expressionismus / Kubismus / Futurismus / Abstraktion-Konstruktion / Dada / Surrealismus / Neue Sachlichkeit / |
|
Frankreich |
Die Fauves 1905 - 1920 .Der Expressionismus entstand als Reaktion auf die als erstarrt empfundenen Normen des Impressionismus, dem er eine subjektive Steigerung des Ausdrucks entgegenzusetzen suchte. Seine bevorzugten Darstellungsmittel sind radikale Vereinfachung, Verzerrungen in Form und Proportion, die Verwendung ungebrochener Farbtöne, die in grellen Kontrasten gegeneinander gesetzt werden, sowie eine allgemeine Neigung zum Plakativ-Überzeichneten. Henri
Matisse (1869-1954) (
hier war eine Abb. vorgesehen ) Peintres
maudits
Amadeo
Modigliani (1864-1920) |
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Deutschland 1905-1920 |
Neben dem Kubismus gibt es zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine zweite epochemachende Kunstrichtung: den Expressionismus, der an den Symbolismus anknüpft. Die Expressionisten wollen vor allem seelischen Ausdruck (expression) erreichen. Es geht ihnen dabei jedoch nicht so sehr um eine äußerliche Schilderung von Gemütsbewegungen, als vielmehr um den unmittelbaren Ausdruck ihrer eigenen Gemütsverfassung. In Deutschland ist um 1900 die junge Generation von einem allgemeinen Sendungsbewußtsein erfüllt. Mit der etwa gleichzeitig einsetzenden Jugendbewegung teilen die Künstler den Hang zur Gruppenbildung; sie finden sich in den Künstlergemeinschaften »Die Brücke« (gegr. 1905) und »Der Blaue Reiter« (gegr. 1911) zusammen. Die Maler versuchen, ihre leidenschaftlichen elementaren Erlebnisse unmittelbar ins Bild umzusetzen. Obwohl die französischen Expressionisten die traditionelle bildnerische Geschlossenheit im wesentlichen wahren, wirken ihre Arbeiten doch so schockierend auf die Zeitgenossen, daß sie »les Fauves«, die Wilden, genannt werden, um ihre scheinbare Zügellosigkeit zu bezeichnen. Kennzeichnend ist die Darstellung innerer
Wirklichkeitserlebnisse. Psych. Impulse, Affekte,
Befindlichkeiten u.a. werden durch eine
großflächige, scharf konturierte Formsprache mit
starken Farb- und Proportionskontrasten verdeutlicht. Zur
Steigerung des Ausdrucks wurde neben der Flächigkeit
das Mittel der Deformation eingesetzt. Als Wegbereiter
gelten u.a. P.Gauguin, V.van Gogh, F.Hodler, J.Ensor und
H.de Toulouse-Lautrec. In Dtl. ist der Beginn des
Expressionismus 1905 mit der Gründung der Brücke
anzusetzen, der neben den Gründungsmitgl. E.L.
Kirchner, E.Heckel und K.Schmidt-Rottluff auch M.Pechstein,
O.Mueller und (kurzzeitig) E.Nolde angehörten. Auch
frühe Werke von Künstlern des BlauenReiters in
München zählen zum Expressionismus Ein weiteres
Zentrum wurde Berlin durch die 1910 von H.Walden gegr.
Ztschr. »Sturm« und die gleichnamigen
Ausstellungen, aber auch durch den Zuzug der
Brückekünstler aus Dresden (1910). Eine eigene
Variante des Expressionismus bildeten die »rhein.
Expressionisten« (H.Nauen, H.Campendonk u.a.).
Expressionist. Elemente finden sich auch im Werk
M.Beckmanns, C.Rohlfs' und PaulaModersohn-Beckers.
Eigenständige Formen des Expressionismus entwickelten
sich u.a. in Österreich (O.Kokoschka, A.Kubin,
E.Schiele) und Belgien (C.Permeke, G.de Smet). Als frz.
Parallele zum dt. Expressionismus kann der Fauvismus
betrachtet werden; außerdem finden sich u.a. im Werk
der Franzosen G.Rouault und C.Soutine expressionist.
Züge. In der Bildhauerkunst traten v.a. W.Lehmbruck und
E.Barlach hervor. Nach 1945 lebten Elemente des histor.
Expressionismus im abstrakten Expressionismus, im
Actionpainting, im Tachismus, in der Malerei der Gruppe
Cobra oder in der Art brut und bei den Neuen Wilden wieder
auf. Die
Brücke
Ernst
Ludwig Kirchner (1880-1938) (
hier war eine Abb. vorgesehen ) |
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Max Beckmann
(1884-1950) (
hier war eine Abb. vorgesehen ) |