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Zentren der Gestaltung von Keramik : USA , Deutschland, England, Frankreich, Dänemark & Skaninavien , Niederlande, China, Italien
1. Keramik der Antike , antike Keramikformen , Forschungen zur Keramik der Antike
2. Keramik des Mittelalters, Keramik des Mittelalters( Uni Tübingen)
3. Keramik der Rennaissance, Renaissance Keramik und Umfeld
4. Keramik des Barock :
Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus 1708 - erstmals in Europa - das Porzellan erfolgreich nacherfanden. War Porzellan einst nur aristokratischen Kreisen vorbehalten, betont aufwändig und kunstvoll bearbeitet, so wandelte sich dessen Verwendung und sein Ruf mit der Industrialisierung vollkommen: Porzellan hielt Einzug in die bürgerlichen Wohnstuben. Aus der höfischen Preziose wurde schließlich ein überall verfügbarer Massenartikel.
Zu den wichtigsten Herstellern von hochstehendem Tafelgeschirr und dekorativen Figuren zählte die Fayence- und Porzellanmanufaktur in Kilchberg-Schooren bei Zürich, die 1763 gegründet wurde. Von 1778 an versuchte das Unternehmen, engl. Steingut (Hartkeramik) zu imitieren. Ab 1785 wurde dieses Geschirr mittels Umdruckverfahren schwarz dekoriert. Bis das Unternehmen 1790 in Konkurs ging, pflegte es im Formenschatz und im Dekor (Blumen und idyll. Landschaften) einen gemässigten Rokokostil. Die zweitwichtigste Porzellanfabrik der Schweiz befand sich in Nyon (1718-1813) und zeichnete sich durch ihren klassizist. Stil aus. Ihr Direktor Jacob Dortu verstand es, die künstler. und techn. Entwicklung auf hohem Niveau zu halten. Der engl. Konkurrenz versuchte er zu begegnen, indem er 1792 die Vertretung von Wedgewood übernahm und ab 1809 Steingut aus feiner weisser Pfeifenerde herstellte.
Neben diesen Unternehmen, die sich um die Gunst der vornehmen Städter bemühten, stellten Werkstätten auf dem Land im 18. und 19. Jh. hochstehende Töpferwaren mit reichem Engobe-Dekor unter einer durchsichtigen Glasur her. Bekannt sind v.a. die Berner Zentren (Langnau, Heimberg, Simmental, Bäriswil), produziert wurde aber auch im St. Galler Rheintal (Berneck), im Jura (Bonfol) und in Graubünden (St. Antönien, Tavetsch). Im 20. Jh. hatten die Fayence- und Steingutfabriken in Kilchberg am Zürichsee, Matzendorf (gegr. 1798), Nyon, Carouge (GE, gegr. 1803) und Schaffhausen (Ziegler-Pellis, gegr. 1830) eine eher bürgerl. Kundschaft im Auge. Unter dem steigenden Druck der ausländ. Konkurrenz richteten sich die meisten von ihnen auf die industrielle Produktion einfacher Gebrauchsgegenstände aus. Um 1875 entwickelten sich die Heimberger Töpferwaren zu beliebten Souvenirs. Die 1906 gegr. Langenthaler Porzellanfabrik produzierte vorwiegend für die Hotellerie. Das Unternehmen Keramik Laufen spezialisierte sich ab 1925 auf Industrieporzellan (Sanitär). Die Fabriken von Schaffhausen (Ziegler), Zürich-Wiedikon (Bodmer) und Aedermannsdorf, die Werkstätten von Luzern (Loder), Carouge (Noverraz) und Uster (Haussmann) stellten v.a. dekoratives Fayencegeschirr her. Die meisten Unternehmen gingen in den 1960er oder 70er Jahren ein. An ihre Stelle traten kleine Werkstätten, die sich 1959 in der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker zusammenschlossen.
Ende des 20. Jh. entwickelte sich das Zahnporzellan und zahlreiche Keramikelemente fanden in der High-Tech Verwendung, etwa als Sensoren in fast allen elektr. Geräten, als passive oder aktive Leiter für elektron. Stromkreise, als Mikrofone und Schallgeber von Mobilfunk oder als Teile in medizin. Diagnostikgeräten.
Autorin/Autor: Rudolf Schnyder / GL
6.Keramik des 19. Jahrhunderts ( Keramik des Jugendstils , Keramik des Art Deco
7.Keramik des 20. Jh ( Kubismus, Expressionismus, Surrealismus, Bauhaus, Informel , Pop, )
Since the second half of the 20th century ceramics has become more highly valued in the art world. There are now several large exhibitions worldwide, including Collect and Origin (formerly the Chelsea crafts fair) in London, SOFA Chicago and SOFA New York (international expositions of sculpture and applied art) that include ceramics as a major art form. Studio pottery is also sold at high prices, reaching several thousands of pounds for some pieces, in auctions houses such as Bonhams and Sothebys.
K. galt lange als zweitrangige Kunst. Erst in den letzten Jahren des 19. Jh. und v.a. im 20. Jh. erhielt sie eine neue Dimension und wandelte sich vom Kunsthandwerk zur eigentl. Kunstgattung. Dieser Wandel steht im Zusammenhang mit der Industrialisierung die Keramikproduktion. Denn die techn. Neuerungen waren oft von einer Stagnation oder einem Rückschritt auf künstler. Ebene begleitet. Als Reaktion darauf entstanden Bewegungen wie Arts and Crafts und Jugendstil, die das Kunsthandwerk aufwerteten. Im Gegensatz zur arbeitsteiligen industriellen Produktion gab es nun immer häufiger Keramiker, die in ihrer Werkstatt alle Phasen der Produktion selbst ausführten, die K. also vom Ton bis zum Brand am selben Ort herstellten. Später versuchten die Wiener Werkstätten (1903) und das Bauhaus (1919), den industriellen Rationalismus in den schöpfer. Prozess zu integrieren.
Beachtenswert ist inbesondere die Rolle einiger Outsider wie Mario Mascarin und Margrit Linck. Letztere fand im Töpfern zu einer neuen Interpretation deformierter Gefässe und schuf keram. Skulpturen. Der Keramiker, der ein Gefäss schafft, richtet sein Interesse über das rein Funktionelle hinaus. Die Serie wird zugunsten des Einzelobjekts aufgegeben. Die durch ihre Strenge bestechenden Werke eines Edouard Chapallaz weisen eine seltene Einheit von Form und Glasur auf, wobei Letztere der Gestaltung der Form dient. Dekor wird hier, wenn überhaupt, mit Bezügen zur Grafik und modernen Bildwelt verwendet. Andere Künstler experimentieren mit der Beziehung zwischen dem Objekt und seiner Umgebung: Sie gestalten Einzelstücke als Ensemble im Raum und gehen dabei wie bei einer Installation vor.
Autorin/Autor: Marie-Thérèse Coullery / GL
http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D47274-1-1.php?PHPSESSID=cdc0e2d7a5e7794a8d9326eead1ff883
8. Keramik des 21. Jh ( Pop-Surrealismus , Post-Abstrakte
Geschichte
der Keramik
http://www.keramik.de
www.ceramicart.com.au/index.shtml
www.ceramicstoday.com/index.html
www.garthclark.com/
keramik-atlas.de
fs-keramik.de
Keramik
Herstellung
http://www.karentmassaro.com
http://www.milan-keramik.de/de/links.html
Burg
Giebichenstein
SOFA , NY, USA
China: Porzellanstadt: Jingdezhen und Fuping