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Ölfarben
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Zur Herstellung einer Farbe wird ein Pigment mit einem Bindemittel verrührt und nach dessen Erstarrung auf einem Malgrund festgehalten. Das Bild verdeutlicht die Herstellung einer Ölfarbe aus Ultramarinblau und Leinöl.
Pigment + Leinöl = Ölfarbe
Die Ölfarben trocknen ohne Risse und lassen sich in dünnen Schichten - auch übereinander - vermalen. Dadurch entwickeln sie eine Leuchtkraft wie sie mit Temperafarben nicht erzielt werden können. Ölmalfarben eignen sich hervorragend zur Darstellung von Licht und Schatten. Sie trocknen langsam und die Farben können fein abgestimmt werden.

(Jan van Eyck: Vermählungsbild des Giovanni Arnolfini, Öl auf Holz 1434)
Große Ölmaler der Folgezeit waren Leonardo da Vinci (1452-1519), Tizian (1485-1576), Caravaggio (1571-1610),
Peter Paul Rubens (1577-1640), Rembrandt (1606-1669), Vermeer (1632-1675) und van Gogh (1853-1890).