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VÖLKERWANDERUNGSKULTUREN
200n - 700 n Chr.
Zeitliche Ereignisse | Germanen: Goten , Franken , Sachsen , Burgunder , Alamanen, Vandalen, Teutonen, Kimbern, Sueben, Langobarden| Kelten , Boirer | Slawen | Hunnen : andere Steppenvölker
Zeitliche Ereignisse : allg | 200 - 400 n. Chr. | 400- 500 n. Chr. | 500- 700 n. Chr.
allgemein: Als Übergangszeit von der Antike zum Mittelalter definiert man heute in der Regel die Zeit der Völkerwanderung ab 200 n Chr. mit der Hochzeit vom 4. bis 6. Jahrhundert und die damit verbundene Konfrontation der Germanen mit der Kultur der Antike und dem Christentum. Allerdings bedeutete das Eindringen der Germanen in das Römische Reich ab 200 n Chr nicht den völligen Untergang der antiken Kultur und ihrer sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, wie in der älteren Forschung behauptet wird. Dort, wo das Römische Reich über Jahrhunderte prägend gewirkt hatte, blieben die alten Strukturen, Institutionen und Traditionen teilweise erhalten, denn die Germanen kamen nicht nur als Eroberer, sondern waren bereit, am Vorhandenen zu partizipieren. Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahr 800 beginnt Erneuerung des Römischen Reiches als >Heiliges römisches Reich deutscher Nationen<.
Hier geht es um die Völkerwanderungen zur Zeit der römischen Spätantike und nicht um die seit Ende des 3.Jt. v.Chr. auftretenden Wanderungen ganzer Völker oder Stämme, durch Landnot, Klimawechsel oder Einfall fremder Völker hervorgerufen z.B. die dorische Wanderung im 12.Jh. v.Chr.; die keltischen Wanderungen im 7. und 4./3.Jh. v.Chr., frühe germanische Wanderungen vor der Zeitenwende: Bastarnen im 3.Jh. v.Chr., Kimbern und Teutonen im 2.Jh. v.Christus.
Die Wanderungen der überwiegend germanischen Stämme nach Süd und Westeuropa hatten ihren Höhepunkt im 4.bis 6.Jh. n.Chr. und führten und zu Reichsbildungen auf dem Boden des auseinander brechenden Römischen Reiches.Auf die Soldatenkaiser folgt als letzter römischer Kaiser Romulus Augustus, der 476 n.Chr vom Germanen Odoaker abgesetzt wird und ließ sich zum König in Italien proklamieren. Es folgen die Barbarenherrscher.
Zu den Ergebnissen der german. Völkerwanderung gehören die tief greifenden Bevölkerungsumgruppierungen in ganz Europa, die mitverantwortlich für das Ende des Röm. Reichs 476 waren. Es ergab sich eine Westverlagerung der Germanen und der nachdrägenden Slawen. Neben dem Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel war nur den Staatsgründungen der Franken, Angelsachsen und Langobarden auf dem Gebiet des ehemaligen röm. Reichs eine längere Lebensdauer beschieden.
Frühe Völkerwanderung 200 n - 400 n Chr.
Mit ihrer Abwanderung von der Weichselmündung zum Schwarzmeerraum lösten die Goten im 2.Jh. n.Chr. eine größere Völkerverschiebung aus; wegen des sich verstärkenden Drucks auf die röm. Grenzen wurden dort andere german. Völkerschaften als röm. Bundesgenossen (»Foederaten«) angesiedelt. Dennoch mußte Rom die Grenzlinie zwischen Mittelrhein und oberer Donau 260/61 n.Chr aufgeben. Überfälle auf Gallien finden nach 270 n.Chr statt. Die Invasion erfolgt entlang des Moseltals westwärts und über die Donau und die Voralpen
- Nijmegen wurde 300 n. aufgegeben
- 350 n. ist Xanten ist nur noch ein Restlager
- 352/55 n. Angriffe der Franken
- 410 n. verlassen die Römer Britannien.
Hochzeit der Völkerwanderung 400n.- 500 n Chr.
Die eigentl. Völkerwanderung wurde erst mit dem Einbruch der Hunnen nach SüdRussland (375 Unterwerfung der Ostgoten) ausgelöst, Aufenthaltsräume waren östl. des Baikalsees,später Bereich der Karparten dann Theiss/Donau Zusammenfluß. In den folgenden Jahrzehnten bewirkte er nach und nach die Abwanderung auch geschlossener Volksstämme, von denen sich einige zu »Wanderbünden« zusammentaten (406 Wandalen, Alanen, Sweben).
Die Invasion des Westens erfolgte von der nördlichen und mittleren Donau aus und zog nördlich der Alpen Richtung Rhein. Die eigentliche Invasion startete am 31.12.406 n.Chr über den zugefrorenen Rhein bei Mains, wandte sich gegen Worms unf führte Alamanen, Alanen, Sueben nach Nordgallien bis zur Kanalküste, später nach Aquitanien. Noch 406 erreichten sie Toulouse, dass sie aber nicht einnehmen konnten. 409 zogen sie über die Pyrenäen nach Spanien. Die Sueben und Vandalen zogen nach Gallizien im Nordwesten.428 hatten die Sueben große Teile des westlichen Spaniens unter Kontrolle nachdem die Vandalen nach Afrika übersetzten. Die Alanen besetzten den Osten und Süden Spaniens.
Nachzeit der Völkerwanderung 500n.- 700 n Chr
Zwar beseitigten die byzantin. Feldherren Belisar und Narses das Wandalenreich (533/534) und das Ostgotenreich (552), doch konnte Byzanz nicht verhindern, dass die Langobarden unter König Alboin (um 565-572) 568 in Norditalien einfielen (Langobardenreich bis 774). Die Franken unter Chlodwig I., die 486 das röm. Restreich des Syagrius in Gallien beseitigt hatten, verdrängten die Westgoten des Tolosan. Reiches 507 nach Spanien, wo sich diese bis 711 behaupteten. Dem Fränk. Reich wurden 531 auch das Thüringerreich und 532-534 das Burgunderreich einverleibt.
bezeichnet die kulturellen Hinterlassenschaften der Germanen in ihrem Siedlungsraum im nördlichen Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien.
Germanen bezeichnet einen Sammelnamen für Völker und Stämme in Nord und Mitteleuropa, die der indogerman. Sprachfamilie angehören, untereinander sprachverwandt sind (germanischeSprachen), sich jedoch von den benachbarten Kultur- und Sprachgruppen der Kelten, Illyrer, Balten, Slawen und Finnen durch Sprache, Religion, Sitte, Brauch und materielle Kultur unterscheiden. Die Bez. wurde zuerst von Poseidonios als Name kleinerer Stämme im heutigen Belgien überliefert. Gallier und Römer der Antike übertrugen den Namen ohne Unterschied auf sämtliche rechtsrheinische Völkerschaften. Die Germanen selbst kannten keinen einheim. Begriff für ihre Gesamtheit.
Der Sieg des Cheruskers Arminius über den röm. Statthalter Varus >Schlacht im Teutoburger Wald<( bei Osnabrück); 9 n.Chr., bewirkte die Aufgabe der röm. Expansionspolitik rechts des Rheins. Während dieser Zeit zogen die Goten aus Skandinavien an die Weichselmündung. Um 6 v.Chr. kam es unter Marbod zur Gründung des Markomannenreiches in Böhmen, das um 25 n.Chr. mit dem Quadenreich des Vannius (1950) verschmolz. Die Niederwerfung des Bataveraufstandes (69/70) verhinderte die Schaffung eines german. Staatengebildes beiderseits des Niederrheins.
Der Begriff lässt sich auf den Zeitraum von der Bronzezeit über die Eisenzeit, die römische Kaiserzeit und die germanische Völkerwanderungszeit bis zum Beginn des Mittelalters anwenden. In Deutschland schließt sich zeitlich die merowingische und karolingische Kunst (etwa 750-920 n. Chr.), in Skandinavien die Wikingerkultur (etwa 800-1050 n. Chr.) an.
Die Romanisierung der besetzten german. Gebiete erfolgte seit 50 v. Chr. durch die Gründung der röm. Bürgerkolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium (heute Köln) und durch die Anlage des obergerman. und rät. Limes (etwa 83145) und die Einrichtung der beiden Grenzprovinzen Obergermanien (Germania superior) und Untergermanien (Germania inferior).
Die germanische Kunst entfaltete sich
vorwiegend im Kunsthandwerklichen und in der Kleinkunst. Aus der
Architektur, die sich vermutlich auf den zweckgebundenen Holzbau
beschränkte, ist nichts erhalten; bestenfalls sind Grundrisse
archäologisch rekonstruierbar. Die Germanen legten auch keine
Festungen an; in der Kaiserzeit benutzten sie gelegentlich
ehemalige keltische Burgen. Großplastiken sind erst aus der
Völkerwanderungs- und Wikingerzeit bekannt. Malerei ist nur
durch die Bildteppiche der Wikinger belegt.
das Hauptvolk der Ostgermanen; stammte aus Südskandinavien (Südschweden und Gotland); siedelte um Christi Geburt an der unteren Weichsel. Die Goten, die unter der Herrschaft von Königen standen, wanderten Ende des 2.Jh. zur nördl. Schwarzmeerküste und lösten damit die erste größere germanische Wanderungsbewegung aus und fielen im 3.Jh. auf dem Balkan und in Kleinasien ein.Sie drängten die Wandalen und die Markomannen nach Süden ab und die Burgunder nach Westen. Ebenfalls ab der Mitte des 2. Jahrhunderts wanderten die Langobarden von der Unterelbe allmählich nach Mähren und Pannonien ab.
Nach 270 besetzten sie die röm. Prov. Dakien (Rumänien); Ende des 3.Jh. Spaltung in die westlich von Dnjestr und Pruth siedelnden Westgoten und die östlich davon herrschenden Ostgoten, die beide später wieder abwanderten.
Die Westgoten wichen 375 n.vom Dneper-Becken ins Oströmische Reich aus,376 erhalten sie von rom Siedlungsgebiet in Thrakien, fügten 378 Kaiser Valens bei Adrianopel eine Niederlage zu, der Kaiser Valens fällt. zogen dann durch den Balkan und die Peloponnes376 Byzanz, 396 Athen, 401 Jugoslavien,, fielen Ende des 4. Jahrhunderts unter ihrem König Alarich I. in Italien ein 404 Ravenna, und nahmen 410 Rom ein,410 südliches Italien. Alarich stirbt 410 ( 380 -410 nChr) .. Anschließend zogen sie nach Gallien, errichteten dort im Südwesten das Tolosanische Reich (benannt nach der Hauptstadt Toulouse) und begannen auch auf die Iberische Halbinsel überzugreifen. Unter Eurich erreichte das Tolosanische Reich um 475 den Höhepunkt seiner Macht und seine größte Ausdehnung. Eurichs Nachfolger Alarich II. wurde 507 von den Franken besiegt und auf die Iberische Halbinsel als Herrschaftsbereich beschränkt; mit dem Sieg der Araber über die Westgoten 711 endete das Westgotenreich in Spanien.
Sein Schwager Athaulf heiratet Galla Placidia, die Stiefschwester von Honorius. Ihr gemeinsamer Sohn wird Thoedosius genannt. Athaulf, Theodosius und die Goten werden ermordet.
Galla Placidia, war weström. Kaiserin, geboren in Konstantinopel um 390, gestorben in Rom 27. 11. 450; Tochter des röm. Kaisers TheodosiusI.; heiratete 414 den westgot. König Athaulf (415), dann 417 den späteren Kaiser ConstantiusIII. (421); Mutter Valentinians III., dem sie 425 den Thron sicherte und für den sie bis 437 die Reg. führte. Berühmt ist das zwischen 425 und 433 entstandene Mausoleum, das sie in Ravenna erbauen ließ (nicht dort begraben).
TheoderichI., König der Westgoten (418-451), gründete das Tolosan. Reich (Westgoten). Als Verbündeter des Aetius fiel er 451 in der Schlacht gegen die Hunnen auf den Katalaun. Feldern.. Die Westgoten siedeln in Aquitanien ( zwischen Toulouse und Bordeaux) Sie fungieren nun als Verbündete Roms und spielen eine wesentliche Rolle bei der vertreibung der Hunnen und Vandalen aus Gallien. (Theoderich II) Um 450 erweitern sie ihr Gebiet Richtung Spanien.
Nach 453 waren die Ost und Westgoten der Machtfaktor in Europa. 466 kam Eurich an die Macht und nahm Südgallien ein., 473 Nordspanien. Aber um 470 waren die Franken die Macht in Nordgallien und so kommt es zu Kämpfen zwischen Franken und Goten ab 484 unter dem Franken Clodewig. 507 n marschiert Clodewig in die nördlichen Gebiete des Westgotenreiches ein und siegt bei Poitiers.Damit war die Herrschaft der Westgoten über Gallien zu Ende. Die Zukunft ihres Reiches lag in Spanien.
Die Ostgoten: a) Krim b) Ravenna
374/75 n Chr brechen die Gotenreiche wegen der Hunnen zusammen und bleiben 70 Jahre unter derHerrschaft der Hunnen. Nach Attilas Tod in jahre 453 wird Valamer Anführer , dann Thiudimer.Dieser führt die Goten auf den nordöstlichen Balkan. Bald erhalten sie 300 Pfund Gold von Byzanz als Tribut. Sein Sohn Theoderich der Große, König der Ostgoten (471-526) kehrt 471 n Chr als 21jähriger ( als Geisel in Byzanz zu den Goten zurück. 474 stirbt Thiudimer. Theoderich will ein polit. Amt in Byzanz. Kaiser Zenon zögert zuerst. Theoderich d. Gr.belagerte ab 488 im Auftrag des oström. Kaisers Zenon König Odoaker in Ravenna, besiegte ihn 493 und ermordete ihn eigenhändig.
476 setzte der Germane Odoaker den letzten weströmischen Kaiser ab und ließ sich zum König in Italien proklamieren; 477 nahm er den Wandalen Sizilien ab.
Als Regent Italiens als Stellvertreter des oström. Kaisers, der ihn erst 497 als König anerkannte, behielt er die röm. Staatseinrichtungen im Wesentlichen bei und setzte bed. Römer (Cassiodor, Boethius) in der Verwaltung ein.Theoderich regiert 30 Jahre aus Ravenna als arianischer Christ. Er versuchte, antike christl. und german. Traditionen zu verbinden. Ravenna erlebte unter seiner Herrschaft eine Blütezeit. Theoderich lebte in der Sage fort als Dietrich von Bern.
Reste von Goten hielten sich auf der Krim bis ins 16.Jh.
[»Freie« oder »Kühne«], der historisch wichtigste germanische Stammesverband, entstand durch den Zusammenschluss verschiedener zumeist am unteren und mittleren Rhein siedelnder Kleinstämme. Bis ins 6.Jh. war Franken das Spannungsfeld zw. Thüringern und Alemannen. Seitdem wurde es in mehreren Vorstößen dem Fränk. Reich lose eingegliedert. Nach dem Sturz des fränkisch-thüring. Herzogtums mit Sitz in Würzburg wurde Franken um 720 Königsland und von der fränk. Staatskolonisation erfasst (seitdem Ostfranken genannt). Da nach dem Zusammenbruch des Karolingerreichs das Herzogtum Franken nicht erneuert werden konnte, wurde Franken im MA. Reichsland; 1803/06 kam Franken überwiegend zu Bayern.
Die Franken wurden historisch fassbar im 3.Jh., als fränk. Gruppen wiederholt nach Gallien vordrangen. Teile des fränk. Kernstammes der Salier (salische Franken) vom Niederrhein setzten sich im 4.Jh. in Toxandrien (Nordbrabant) als Bundesgenossen Roms fest. Ferner dienten Franken nach 360 als Söldner im röm. Heer und wurden in N-Frankreich und Belgien angesiedelt. Zw. Lüttich und Tournai kam es im 4./5.Jh. zu einer dauernden Siedlung sal. Franken, die unter der Herrschaft von Kleinkönigen aus der Dynastie der Merowinger standen. Zur gleichen Zeit wohnten Rhein-Franken (fälschlich Ripuarier) am Niederrhein mit Königssitz in Köln.
Bis zu ChilderichI. (482) als Föderaten Roms dienend, waren salische Franken wesentlich an dem Vorstoß nach N-Gallien (Ende 5.Jh.) beteiligt, der den Grund zur Bildung des Fränkischen Reiches legte.
406/07 übernehmen die Franken Alzey, 440-460 übernehmen sie Koblenz. 496 siegen sie gegen Rom bei Zülpich. Danach erstreckte sich die macht der Franken über Alamanen, Sachsen, Bajuwaren und z.T. Slawen.
Mit der Übernahme des kath. Christentums durch Chlodwig begann um 500 die Christianisierung. 490 integriert Chlodewig Moselta Trier in sein Reich. 470 n regierte noch Arbogast, ein römischer Offizier in Trier.
Aber um 470 waren die Franken die Macht in Nordgallien und so kommt es zu Kämpfen zwischen Franken und Goten ab 484 unter dem Franken Clodewig. 507 n marschiert Clodewig in die nördlichen Gebiete des Westgotenreiches in Nordgallien ein und drangen die Franken am Niederrhein nach Gallien ein und besiegten unter ihrem König Chlodwig 486 den weströmischen Heermeister Syagrius und beseitigten damit die Reste römischer Herrschaft in Gallien. siegt bei Poitiers.Damit war die Herrschaft der Westgoten über Gallien zu Ende.
Im 5. Jahrhundert 496 besiegten sie die Alemannen, 507 die Westgoten, 532 die Thüringer, und zwischen 532 und 534 brachten sie schließlich das Burgunderreich unter ihre Herrschaft. Nach der Vereinigung der einzelnen fränk. Herrschaften zum Fränk. Reich unter ChlodwigI. (511) und der Unterwerfung von Alemannen, Thüringern, Hessen und Bayern breitete sich die fränk. Reichskultur in rechtsrhein. Gebiet aus.
Die seit dem 7./8.Jh. verstärkt
einsetzende fränk. Kolonisation (Pfalzen, Klöster) in
Süddeutschland ließ für die Lande am Main den
Namen »Ostfranken« (»Main-Franken«) aufkommen.
Seit etwa 1200 gilt der Frankenname nur noch für dieses
Gebiet. Eine einheitl. fränk. Mundart gibt es nicht. Der
räuml. Weite fränk. Eroberung und Siedlung entspricht
die Gliederung in viele Mundartgruppen. An die alte Einheit
fränk. Volkskultur erinnert nur noch wenig, u.a. das
fränk. Gehöft mit mehreren um einen viereckigen Innenhof
angeordneten Gebäuden.
Die
Sachsen
>Schwertgenossen< ,waren ursprünglich ein westgerman. Stamm nördlich der Elbe (Holstein) sesshaft (2.Jh. n.Chr.), breitete sich ab dem 3./4.Jh. nach Süden aus (Kerngebiet: Elbe-Weser-Dreieck). Ein Teil der Sachsen eroberte zusammen mit Angeln und Jüten im 5.Jh. England (Angelsachsen).
408 größerer Angriff von Sachsen - von der Wesermündung aus - in den Themsebereich. 410 verlassen die Römer Britannien.( Canterbury war römische Stadt). Eine der ersten germanischen Stätten befindet sich in Essex ( bei Mucking ).Einwanderer sind naeben den Sachsen, die Jüten und Angeln.Die Germanen hatten Grubenhäuser.
Das Stammesgebiet gliederte sich in
Westfalen, Engern, Ostfalen und Nordalbingien (Holstein) auf.Die
Sachsen waren der politische Gegenpart zu Karl dem Großen.
Die Sachsen waren heidnisch und wollten weder das Chtristentum
annehmen noch sich den Franken unterordnen. In den Sachsenkriegen
Karls d.Gr. (772-804) wurden die von Widukind
geführten Sachsen der fränk. Herrschaft unterworfen
und christianisiert ( Widukind getauft 785 bei Aachen).
Die
Burgunder
kamen aus dem mittleren Oder-Weichsel- Gebiet und erhielten 411/13 n. Chr. von Kaiser Jovinus die Erlaubnis in der Gegend von Worms/Speyer ein Königreich zu gründen (Gundahar = Gunther, der Niebelungen>Richard Wagner) als Verbündete Roms. Erweiterung des Königreichs nach Westen auf Elsaß und Lothringen. Aetius der römische Befehlshaber in Gallien setzte diesem Bestreben der Burgunder aber starken Widerstand entgegen. 435 siegen die Burgunder mit Hilfe einer Hunnenstreitmacht gegen Aetius. Dieser weist ihnen dann Land in Savoyen zu (443 n. Chr.). Die östlichen Burgunder wandern nach Westen und erweitern ihr Reich bis zur Rhone. Burgunderkönig Gondobad läßt 506 n. zwei Gesetzesbücher als Gesetz der Burgunder niederschreiben., einen römischen, einen germanischen Kodex. 516 stirbt Gundobad. Eingekeilt zwischen den Franken und den Goten in Italien, griffen diese gemeinsam 522 das Reich der Burgunder an und siegten. 534 n. existierten die Burgunder als eigene Macht nicht mehr.
Die AlamanenGruppe von germanischen Kriegsbanden,ohne Königtum mit dem Ziel von Plünderungen, von den Hunnen aus dem Karpatenbecken vertrieben, die sich Richtung Donau, dann Rhein bewegt haben
german. Volk, dessen ursprüngl. Siedlungsgebiet wohl in NordJütland oder Mittelschweden lag. Seine bedeutendsten Teilstämme -Famiilienclans- waren die Silingen (um die Zeit vor Christi Geburt im Besitz Mittelschlesiens) und Hasdingen (im 2.Jh. n.Chr. nördlich von Dakien nachweisbar).
Die Vandalen sind ab 100 n.Chr im Oder/Weichselgebiet nachgewiesen. Sie ziehen ab 180/200 n. nach Süden. 248 n. Angriff auf die römische Grenze zusammen mit den Goten. 330 n. sind sie in den Karpaten nachgewiesen.Die meisten bleiben in der Theissebene. Durch Vorstoß der Hunnen 370 n. beginnen die Vandalen um 400 n. den Zug nach Westen. 406 überquerten die Wandalen zusammen mit Sueben und Alanen den Rhein und stießen 409 über Gallien nach Spanien vor. Dort von den Westgoten bedrängt, wurden die Vandalen zus. mit den Alanen 429 von Geiserich nach Nordafrika geführt (435 Föderatenvertrag mit Rom); sie gründeten dort mit dem 439 von ihnen eroberten Karthago als Hauptstadt ein Reich, das das westliche Mittelmeergebiet beherrschte. 455 plünderten die Wandalen Rom. 533/534 wurde ihr Reich durch den oström. Feldherrn Belisar zerstört. um ca 400n. Chr Richtung Mittelrhein, Gallien, Spanien, Nordafrika ca 428 n., Karthago 439 n. Chr. Von dort aus nehmen die Vandalen mit ihrer Flotten 455 Rom ein. Sie breiten sich über Tunesien, Mittelmeerinseln: Korsika, Balearen, Sardinien und Sizilien und Nordgriechenland aus. 534/35 zerschlug der byzantinische Feldherr Belisar das Wandalenreich in Nordafrika.
sind ein german. Volk, urspr. in Jütland ( Dänemark und Südschweden) ansässig, das um 120 v.Chr. erstmals an der Grenz des röm. Reiches auftaucht, mit den Kimbern nach Süden zog und mehrmals die Römer besiegte. Vpon der Donau ziehen sie nördlich der Alpen westwärts bis nach Delphi. Der Rest ging ins Rhonetal.
102 v.Chr. von Gaius Marius bei Aquae Sextiae (Aix-en-Provence) vernichtend geschlagen und 101 bei Vercellae. Der Rest wurde zerstreut.
(lat. Cimbri) waren ein germanischer Stamm der Ende des 2.Jh. v.Chr. von Jütland in die Ostalpen und nach Gallien wanderte. Sie besiegten mehrfach römische Heere. Als sie in Oberitalien eindrangen, wurden sie 101 v.Chr. von den Römern unter Marius bei Vercellae (Vercelli) vernichtend geschlagen .
(Sueben oder auch Sweben, lat. Suebi) waren eine Gruppe german. Völker, die im Gebiet der Elbe siedelten. Die Sueben drangen unter Ariovist nach Gallien vor, wurden aber 58 v.Chr. zurückgeschlagen. Seit dem 1.Jh. n.Chr. zählte man zu ihnen die Langobarden, Semnonen, Hermunduren, Markomannen und Quaden. Ein Teilstamm der Sueben ließ sich am Neckar nieder (Suebi Nicretes - sog. Schwaben); aus einer nach Südwest-Dtl./ westl Bayern vorgestoßenen Gruppe gingen die späteren Alemannen hervor. Ab 470 wurden die Sueben von den Westgoten unter Druck gesetzt. 585 ging die Suebenherrschaft endgültig auf die Westgoten über.
568 Invasion in Italien als die Letzten die ein Königreich errichteten. Die Macht der heidnischen Langobarden bezog sich aber nur auf die Region bis Florenz.
[»Langbärte«], german. Stamm, der um Christi Geburt an der Unterelbe ansässig war. Nach Wanderungen und Kriegszügen kam es im 5.Jh. im nördl. Donauraum zu einer neuen Stammesbildung.488 wurden Langobarden im Land der Rugier (Niederösterreich) erstmals erwähnt. 508/509 besiegten sie die Heruler.Wacho als Anführer ab 510 ( in Mähren). Mit dem Tod Theoderichs 525 gab es ein Machtvakuum und Wacho schloss schnell ein bündnis mit Byzanz. Audoin ab 540 führte die Langobarden nach Pannonien.546 siedelten sie nach Pannonien (Westungarn) über, vernichteten 567 das Reich der Gepiden Während die Macht der Ostgoten durch die Invasion von Byzanz 552 dahinschwand wird Alboin Audins Sohn ab 560 Führer und brachen 568 unter König Alboin in das damals byzantin. Italien ein, wo sie den größten Teil der später nach ihnen benannten Lombardei eroberten und bis Süditalien vordrangen.. Nach Ostern 568 ziehen die Langobarden zum Po und erobern bedeutendes Gebiet in Norditalien. 572 wird Alboin ermordet. Die Macht wird auf lokale Befehlshaber verteilt.
Ein Teil Italiens verblieb den Byzantinern (Exarchat) und dem Papst (Kirchenstaat). Südlich davon entwickelten sich die zeitweise unabhängigen langobard. Herzogtümer Spoleto und Benevent. Die Hinwendung zur röm. Kirche (seit Agilulf, 616) konsolidierte das Reich. Unter Rothari (636652) wurde das langobard. Recht lateinisch aufgezeichnet. König Liutprand (712744) führte das langobard. Reich auf den Gipfel seiner Macht. Aistulf (749757) eroberte Ravenna und bedrohte Rom, wurde aber durch den Frankenkönig Pippin 754 und 756 gezwungen, seine Eroberungen herauszugeben. Sein Nachfolger Desiderius wurde 774 von Karl d.Gr. besiegt. Das langobard. Reich (ohne Benevent) kam daraufhin an das Frankenreich, behielt aber eine gewisse Selbstständigkeit, bis unter Otto d.Gr. die langobard. (italien.) Krone dauernd mit der dt. Königskrone verbunden wurde (951). Im S machte sich das langobard. Herzogtum Benevent zeitweise wieder selbstständig, bis es Ende des 11.Jh. unter die Herrschaft der Normannen kam.
Sammelname für keltischen Sprachen sprechende Völkergruppen in Europa.
Nach den frühesten (6./5.Jh.v) schriftl. Nachrichten in Gallien, Spanien und Süddeutschland ansässig, bildeten sich die Kelten wahrscheinlich im Bereich der westl. Urnenfelderkultur heraus und waren seit dem 6.Jh. v.Chr. auf der Iberischen Halbinsel, im 8./7.Jhv. im Gebiet von Champagne und Saar, Mittelrhein, Bayern bis Böhmen ansässig. Vom heutigen Frankreich aus siedelten sie ab dem 8.Jh.v nach Britannien über.Wandern im 3ten und4ten Jh v. Chr aus Mittelfrankreich (Marnebecken, Rheims) nach Spanien und in die Schweiz (Helvetier, Taurisker, Skardisker) . 391 v. Chr dringt eine keltische Streitmacht bis Clusium in Eturien vor.Um 400 v. fielen sie in Oberitalien ein, stießen mehrfach nach Mittelitalien vor (Besetzung Roms 386 v.Chr mit Ausnahme des Kapitols wohl 387) und konnten von den Römern,welche die Kelten "Gallier" nannten, erst 222 v.Chr. endgültig besiegt werden. Im 4.Jh. v.Chr. drangen Kelten ins Gebiet des heutigen Tschechien und nach Dalmatien ein; 280/279 stießen Kelten nach Makedonien und Griechenland vor und plünderten 279 Delphi. 278/277 siedelte eine Gruppe von Kelten nach Kämpfen mit den Seleukiden in Großphrygien, das nach ihnen den Namen Galatien (Galater) erhielt. Staaten- oder Stammesbünde wurden nicht gebildet (Ausnahme: das von etwa 277 bis etwa 212 blühende Keltenreich von Tylis [heute Tilios] in Thrakien mit dem Schwerpunkt am Tonzos [heute Tundza]). Der Rückgang der kelt. Macht begann im südl. Mitteleuropa und im transalpinen Gallien; dennoch fand 186 v Chr eine weitere keltische Invasion in Norditalien statt.
Kelten in Kleinasien: Ein anderer Teil der Kelten zog über Jugoslavien und Griechenland über den Ismus nach Anatolien ( Ankara, Tavion, Pissinus ) und bedrohte Pergamon 277 v. Chr. (siehe die Plastik "Sterbender Gallier") Diese Kelten/Gallier sind die Galater an die sich Paulus in einem Brief wendet.
Im N wurden die Kelten seit 300 v.Chr. von den Germanen eingeengt und auf die Mainlinie zurückgedrängt; die Eroberung Galliens durch Cäsar (58-51) und die röm. Unterwerfung Noricums (Schweiz), Vindelikiens und Pannoniens bedeuteten das Ende der letzten Keltenländer auf dem Festland. Unter dem Druck röm., später angelsächs. Eroberungen in Britannien wanderten im 5. und 6.Jh. n.Chr. trotz der Romanisierung noch Keltisch sprechende Volksgruppen aus Wales und Cornwall in die heutige Bretagne ein. Gleichzeitig erfolgten vom keltischen Irland aus Eroberungen in Wales und Schottland.
(Bojer, lat. Boii), keltischer Stamm, der von Gallien um 400 v.Chr. nach Oberitalien (Hauptstadt Bononia, heute Bologna) bzw. in das nach ihnen benannte Böhmen (Boiohaemum) um 300 v. Chr eindrang. Der italien. Zweig wurde 193 v.Chr. von den Römern unterworfen; die böhm. Boier siedelten größtenteils zwischen Loire und Allier. Ab 150 v. Chr auch in der Slowakien und westlich bis zu den Helvetiern, wo sie Verbündete derselben wurden, bis Rom 15 v. Chr Helvetien einnimmt. Die in den Raum zwischen Donau und Theiß vorgedrungenen Boier wurden 40 v.Chr. durch den Dakerkönig Burebista fast völlig vernichtet, der Rest von den Markomannen 8 v.Chr. unterworfen oder vertrieben.
Angehörige einer der drei großen Sprachfamilien Europas. Die Gemeinsamkeit der Slawen basiert stärker als bei Germanen und Romanen auf der Verwandtschaft der Sprachen, weniger auf einem gemeinsamen Kulturerbe (Romanen) oder auf früh entwickelten und lange festgehaltenen Rechtsvorstellungen (Germanen). Die Herkunft ist bis heute umstritten. In röm. Quellen erscheint der Name Venedi, der der deutschen Bezeichnung Wenden entspricht.
Die Ausbreitung der Slawen begann nicht vor dem 1.Jh. n.Chr.; Bedeutung für ihre im Wesentlichen heute noch gültige Teilung in Ostslawen (v.a. Russen, Ukrainer, Weißrussen), Westslawen (v.a. Polen, Masuren, Tschechen, Slowaken, Obotriten) und Südslawen (v.a. Serben, Kroaten, Slowenen, Bulgaren, Makedonier) hatten die Züge der Goten durch ihr Gebiet. Im 5./6.Jh. wanderten die Slawen nach SO-Europa und in den Balkan sowie bis zur Elbe nach Westen. Im 6. Jh in Böhmen. Im 9./10.Jh. begann die Christianisierung der Slawen (in Polen 966, in Russland 988). Da diese sowohl von Rom als auch von Byzanz ausging, entstanden Einflussbereiche der römisch-kath. (Tschechen, Polen, Slowenen, Kroaten) und der orth. Kirche (Russen, Weißrussen, Ukrainer, Bulgaren, Serben, Makedonier). Im 16.Jh. schlossen sich Teile der Sorben, Tschechen und Slowaken der Reformation an; zahlreiche Bulgaren und Makedonier traten unter osmanischen Herrschaft zum Islam über.
Elbe und Saale als Grenze zwischen Germanen und Slawen bis in 10te Jh.
sind ein aus Zentralasien stammendes Reiter- und Nomadenvolk, das im 4.Jh. n.Chr. nach O-Europa vordrang. Die früher angenommene Abstammung von den in chinesischen Geschichtswerken seit dem 3.Jh. v.Chr. bezeugten Hsiung-nu wird von der neueren Forschung bezweifelt. Wahrscheinlich vertrieben die vom chines. Reich Ende des 2.Jh. v.Chr. nach N und W abgedrängten Hsiung-nu ( derentwegen die chinesische Mauer gebaut wurde) die benachbarten Völker, darunter auch die Hunnen.
Diese stießen seit 375 n.Chr. über die südruss. Steppen nach Westen vor und lösten nach der Unterwerfung verschiedener germanischer Stämme in SO-Europa eine Fluchtbewegung , d.h. die Völkerwanderung aus.
376 n. erste Erwähnung im Bereich der Wolga und des Dnjester durch die Ostgoten nördlich des Schwarzen Meeres.375/376 eroberten die Hunnen das Ostgotenreich Ermanarichs und besiegten das westgot. Heer unter Athanarich. Um 400 n. dringen sie ins Karpatenbecken ein.
Ende des 4.Jh./Anfang des 5.Jh. zogen sie zur unteren Donau sowie ins Oder-Weichsel-Gebiet, 423-425 verlagerte sich das Herrschaftszentrum der Hunnen in die Theißebene und verursachten damit Fluchtbewegungen mehrerer germanischer Stämme und Völkerschaften, die sich wellenartig über Süd- und Westeuropa ausbreiteten. 375 besiegten die Hunnen die Ostgoten und verdrängten die Westgoten. Unter Bleda (434-445) reichte das Hunnenreich von Mittelasien und dem Kaukasus bis zur Donau und an den Rhein.
493 siegen sie in Ravenna. Die Römer zahlen Gold als Tribut: 430 n. jährlich 320Pfund Gold, 443 n.jährlich 1900 Pfund Gold. Zwischen 420 und 450 n.Chr. haben die Hunnen ca 10t. Gold von den Römern erhalten.447 sind die Hunnen auf Kriegszug in Griechenland.. 449 wurde Attila als römischer Befehlshaber anerkannt. Theodosius II der Tribut an Attila zahlte stirbt 450 und sein Nachfolger Marcian stellt die Zahlungen ein. Darauf hin beginnt Attila 451 mit der Invasion des Westens, die Donau hinauf nach Gallien.
Niederlage auf den Katalaunischen Feldern (451) bei der Theoderich der König der Westgoten fällt.
Nach Attilas Tod (453) zerfiel das Reich rasch. Seine Söhne gewinnen keine Schlachten mehr. 454/455 von den Gepiden besiegt, zogen sich die Hunnen aus Europa zurück und gingen im 6.Jh. in anderen Völkerschaften auf. nach 470 n. Chr. waren die Hunnen kein Machtfaktor mehr, der Weg nach Westen war für andere Völker frei.
Nach 453 waren die Ost und Westgoten der Machtfaktor.
Andere Steppenvölker: Die
Skythen
ist eine Sammelbezeichnung für die Nomadenstämme der eurasischen Steppe , ab dem 7.Jh. v.Chr. nachweisbaren Skythen des nördl. Schwarzmeergebiets zwischen unterer Donau und Don, die durch eine auf das Reiterkriegertum gestützte Dynastie beherrscht wurden. Die Skythen unterhielten rege Handelsbeziehungen zu den griechischen Küstenstädten am Schwarzen Meer; ein Teil von ihnen wurde als Ackerbauern sesshaft. 513/512 v.Chr. unternahm der Perserkönig DareiosI. einen erfolglosen Feldzug gegen die Skythen, die im 4./3.Jh. v.Chr. von den Sarmaten verdrängt wurden. Die Reste skyth. Herrschaft (v.a. auf der Krim) beseitigten die Goten im 3.Jh. n.Chr. Bestattungskult der Skyten in Holzkammern innerhalb eines Grabhügels mit Pferden. Der Einfluß der Skyten auf Mittel-und Westeuropa war gering.
Die Sarmaten hatten Grabengräber in
denen die Toten in Fellen und in Leder gewickelt gefunden wurden.
Alanen
iranisches Reitervolk nördlich des Kaukasus, im 4.Jh. von den Hunnen unterworfen; Teile zogen mit den Wandalen nach Spanien und Afrika, andere im 13.Jh. nach Ungarn.
Literatur:
Todd, Malcolm >Die Zeit der Völkerwanderung< TheissVerlag
Machatschke, R.V. >Von der Antike zum Mittelalter. Die Wandlung des röm. Reichs u. das Werden Europas<. Wien 1994.
B.Krüger > Die Geschichte u. Kultur der german. Stämme in Mitteleuropa, 2Bde. Berlin 1986/88.
Links:
www.theiss.de