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 Geman towns in den USA

Amish

 

Germancountry: Austin,

Indiana:

Große Seen: Columbus ,

St.Louis

Cincinatti

 Deutsche Sprache in den USA

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Den Siedlern von Germantown </wiki/Germantown> folgten während des 18. Jahrhunderts </wiki/18._Jahrhundert> zehntausende weiterer Einwanderer </wiki/Einwanderer> aus Deutschland </wiki/Deutschland>. Im Jahre 1790 </wiki/1790> lebten in den USA </wiki/USA> rund 277.000 Amerikaner deutscher Abstammung; etwa 141.000 von ihnen in Pennsylvania </wiki/Pennsylvania>, wo sie etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachten. Später wurden Cincinnati </wiki/Cincinnati> (Ohio </wiki/Ohio>), St. Louis </wiki/St._Louis> (Missouri </wiki/Missouri_%28Bundesstaat%29>), und vor allem Milwaukee </wiki/Milwaukee> (Wisconsin </wiki/Wisconsin>) zu besonderen Anziehungspunkten deutscher Einwanderer, hier findet man heute am ehesten noch deutsche kulturelle Einflüsse. Heute taucht Deutsch als zweite Sprache am häufigsten in North Dakota </wiki/North_Dakota> und South Dakota </wiki/South_Dakota> auf. Die übergroße Mehrheit der Bürger mit Abstammung aus deutschsprachigen Ländern versteht heute kein Deutsch, obwohl die Deutschamerikaner </wiki/Deutschamerikaner> nach Volkszählungsergebnissen mit Selbstangabe zur Hauptabstammung mit knapp 50 Millionen die mit Abstand größte "ethnische" Gruppe in den USA bilden, mit klarem Abstand vor den irisch- oder englischstämmigen Amerikanern. Erklären läßt sich dies aus der guten Integration der Deutschamerikaner, die verhältnismäßig spät und in verschiedenen Wellen eingewandert sind. Außerdem wurde Deutsch im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen absichtlich zurückgedrängt.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen <javascript:toggleToc()>] 1 Mühlenberg-Legende 2 Deutschsprachiger Methodismus 3 Deutschsprachige Presse in den USA 4 1917 und die Folgen 5 Die deutsche Sprache heute 6 Deutsch als Fremdsprache 7 Siehe auch 8 Literatur 9 Weblinks [Bearbeiten </w/index.php?title=Deutsche_Sprache_in_den_USA&action=edit&section=1>]

 

Mühlenberg-Legende

Es gibt eine weit verbreitete Legende, nach der Deutsch beinahe zur offiziellen Landessprache </wiki/Landessprache> in den USA geworden wäre. Diese Geschichte wurde seit 1840 </wiki/1840> immer wieder von der deutschen Presse </wiki/Presse_%28Medien%29> aufgegriffen.

Siehe Muehlenberg-Legende </wiki/Muehlenberg-Legende>

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Deutschsprachiger Methodismus

In Pennsylvania bildeten sich um 1800 zwei deutschsprachige Methodistische Kirchen </wiki/Evangelisch-methodistische_Kirche>, die "Vereinigten Brüder in Christo" und die "Evangelische Gemeinschaft". Beide hatten eine methodistische Kirchenordnung und methodistische Liederbücher in deutscher Sprache und publizierten deutschsprachige Zeitungen, von denen eine bis 1937 existierte. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war Englisch in beiden Kirchen zweite Sprache, aber es gab bis ins 20. Jahrhundert hinein Gegenden, wo Deutsch die Hauptsprache in den Kirchen war. 1937 vereinigten sich die beiden Kirchen und schlossen sich 1968 mit der bischöflichen Methodistenkirche zu den United Methodists zusammen.

Innerhalb der bischöflichen Methodistenkirche hatten sich ebenfalls Mitte des 19. Jahrhunderts deutschsprachige "Konferenzen" gebildet, die mit den englischsprachigen Konferenzen überlappten. Ein Beispiel hierfür ist die St. Louis German Conference, welche 1925 in den umliegenden englischsprachigen Konferenzen wieder aufging. Diese deutschsprachige Methodisten gliederten sich also in der gleichen Kirche mit englischsprachigen, statt in einer eigenen Kirche wie die "Vereinigten Brüder" oder "Evangelische Gemeinschaft".

Rückkehrer aus den deutschsprachigen Methodistenkirchen gehörten auch zu den ersten, die den Methodismus im 19. Jahrhundert in Deutschland und in der Schweiz verbreiteten.

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Deutschsprachige Presse in den USA

Deutschsprachige Zeitungen blicken in den USA auf eine lange Tradition zurück. Eine deutsche Zeitung, der "Pennsylvanische Staatsbote </wiki/Pennsylvanischer_Staatsbote>" berichtete am 5. Juli </wiki/5._Juli> 1776 </wiki/1776> über die Entscheidung des Kontinentalkongresses </wiki/Kontinentalkongress>, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung </wiki/Amerikanische_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung> anzunehmen. Er war damit die erste Zeitung, die diese historische Entscheidung veröffentlichte und den Text in deutscher Übersetzung abdruckte. Für die Mitglieder des Kongresses war am Abend des 4. Juli der englische Text gedruckt worden, aber für die amerikanische Bevölkerung wurde der englische Text erst am 6. Juli </wiki/6._Juli> von der "Pennsylvania Evening Post </w/index.php?title=Pennsylvania_Evening_Post&action=edit>" veröffentlicht.

Im 19. Jahrhundert </wiki/19._Jahrhundert> nahm die deutschsprachige Presse an Bedeutung und Ansehen zu, was zum Entstehen einer Reihe weiterer deutschsprachiger Zeitungen beitrug. Während des Ersten Weltkrieges </wiki/Erster_Weltkrieg> mussten jedoch viele von ihnen ihr Erscheinen wegen mangelnder Leserschaft einstellen.

Einige deutschsprachige Zeitungen erscheinen noch heute: Die "New Yorker Staats-Zeitung </w/index.php?title=New_Yorker_Staats-Zeitung&action=edit>" brachte ihre erste Ausgabe am 24. Dezember </wiki/24._Dezember> 1834 </wiki/1834> heraus und ist somit eine der ältesten in den Vereinigten Staaten. Das "Washington Journal </w/index.php?title=Washington_Journal&action=edit>", eine deutschsprachige Zeitung, die im District of Columbia </wiki/District_of_Columbia> herausgegeben wird, ist die älteste Zeitung der amerikanischen Hauptstadt. Bis 2004 erschien in New York die deutschsprachige jüdische Zeitung "Der Aufbau </w/index.php?title=Der_Aufbau&action=edit>".

Deutsch im weiteren Sinne waren daneben mehrere Jiddische </wiki/Jiddisch> Zeitungen. Das weitbekannteste Beispiel war "Der Forverts </w/index.php?title=Der_Forverts&action=edit>" (dt: "Vorwärts"). Diese Zeitung ist heute als "The Forward" auf Jiddisch, Russisch und Englisch veröffentlicht; der ursprüngliche Titel leitete direkt aus der gleichnamigen Zeitung der deutschen SPD </wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands> ab.

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1917 und die Folgen

Beim Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 </wiki/1917> entwickelte sich schnell eine stark anti-deutsche Haltung in der amerikanischen Öffentlichkeit. Deutsch-Amerikaner, insbesondere Einwanderer, wurden der Parteinahme für das Deutsche Reich </wiki/Deutsches_Reich> beschuldigt. Deutsch zu sprechen, galt als unpatriotisch </wiki/Patriotismus>. Viele Familien anglisierten </wiki/Anglisierung> in dieser Zeit ihren Familiennamen (zum Beispiel von Schmidt zu Smith, Schneider zu Taylor), fast alle schränkten den Gebrauch der deutschen Sprache </wiki/Deutsche_Sprache> stark ein. Viele Staaten verboten den Gebrauch von Deutsch in der Öffentlichkeit und den Sprachunterricht. Nachdem in Ohio </wiki/Ohio>, Iowa </wiki/Iowa> und Nebraska </wiki/Nebraska> der Deutschunterricht selbst in Privatschulen verboten worden war, wurden 1923 in einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofes </wiki/Supreme_Court> (Meyer v. Nebraska) diese Gesetze als unvereinbar mit der Verfassung wieder aufgehoben. Doch der durch die anti-deutsche Hysterie entstandene Schaden war nicht wieder gutzumachen. Deutsch war aus der Öffentlichkeit so gut wie verschwunden.

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Die deutsche Sprache heute

Insgesamt sind die Deutsch-Amerikaner sehr gut integriert </wiki/Integration_%28Soziologie%29> und der Gebrauch der deutschen Sprache ist in den USA drastisch zurückgegangen. Nur in einigen Glaubensgemeinschaften wird im täglichen Leben noch Deutsch bzw. ein deutscher Dialekt </wiki/Dialekt> gesprochen. Für die Amischen der Alten Ordnung </wiki/Amische>, die Mennoniten der Alten Ordnung </wiki/Mennoniten> und die Hutterer </wiki/Hutterer> ist die Bewahrung der deutschen Sprache Teil der religiösen Überzeugung; sie bildet außerdem ein Schild gegen Einflüsse der modernen Außenwelt.

Letztlich bleibt von der deutschen Sprache in Amerika nicht mehr als ein paar Lehnwörter </wiki/Lehnw%C3%B6rter> und die Familiennamen </wiki/Familienname>. Die Mehrzahl der aus dem Deutschen ins amerikanische Englisch übernommenen Wörter haben mit Essen und Trinken zu tun, zum Beispiel 'sauerkraut </wiki/Sauerkraut>' und 'schnapps </wiki/Schnaps>'. Aber es sind auch einige dabei, die Zeugnis ablegen von dem deutschen Beitrag zur kulturellen Entwicklung der neuen Heimat: zum Beispiel 'fest' in Wörtern wie 'songfest', und 'kindergarten' für die allgemein eingeführte Vorschule.

Da sich die Deutschen überwiegend in bereits besiedelten Gegenden niederließen, entstanden nicht viele Ortsneugründungen mit deutschem Namen. Durch offizielle Namensänderungen während des Ersten Weltkrieges und durch Eingemeindung wurde die Zahl der deutschen Ortsnamen noch weiter verringert. Viel häufiger sind noch deutsche Familiennamen zu finden, obwohl immer wieder Namen geändert und der englischen Rechtschreibung </wiki/Rechtschreibung> angepasst wurden. Für viele Amerikaner bilden sie dennoch den ersten und manchmal einzigen Anlass, sich für die Herkunft ihrer Familie zu interessieren.

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Deutsch als Fremdsprache

In Deutschland lernen etwa 6 Millionen Schüler auf weiterführender Schulen Englisch als Fremdsprache. An amerikanischen Schulen lernen ca. 375.000 Schüler Deutsch; es ist die dritt-populärste Fremdsprache nach Spanisch und Französisch. 1997 stellte die deutsche Regierung etwa 3 Millionen Dollar </wiki/Dollar> für Projekte zum Deutschunterricht in den USA zur Verfügung. Die Mittel wurden für Lehrerfortbildung </wiki/Lehrerfortbildung>, Austauschprojekte </wiki/Austauschprojekt>, Seminare </wiki/Seminar>, die Entwicklung von Lehrmaterialien und für Fremdsprachenwettbewerbe </w/index.php?title=Fremdsprachenwettbewerb&action=edit> verwendet. An sechs Bildungsministerien in den USA (in Kalifornien </wiki/Kalifornien>, Georgia </wiki/Georgia>, Pennsylvania </wiki/Pennsylvania>, Virginia </wiki/Virginia>, Washington </wiki/Washington_%28Bundesstaat%29>, und Wisconsin </wiki/Wisconsin>) gibt es language consultants aus Deutschland </wiki/Deutschland>, die sich speziell um Deutsch als Fremdsprache </wiki/Deutsch_als_Fremdsprache> kümmern. Unterstützt von der deutschen Regierung helfen diese Experten auf bundesstaatlicher und regionaler Ebene dabei, Fremdsprachenkonzepte und einheitliche Standards zu entwickeln.

Sieben Goethe-Institute </wiki/Goethe-Institut> in den USA führen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland Kulturprogramme durch, erteilen Sprachunterricht, unterstützen Lehrer, Universitäten und Behörden bei der Förderung der deutschen Sprache und bieten aktuelle Informationen über Deutschland an; an 15 Instituten in Deutschland nehmen jährlich ca. 2.500 amerikanische Teilnehmer an Intensiv-Sprachkursen teil.

 

 

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