American Dream

 

American Dream bezeichnet den Glauben der US-Bürger, dass jedes Individuum frei ist, durch seine eigene Kraft einen gesellschaftlichen Aufstieg erreichen zu können : >from rags to riches< ( „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ ).Der American Dream begründete das Bestreben nach Chancengleichheit, die ein wesentliches Merkmal der amerikanischen Gesellschaft ist, da jeder die Möglichkeit zum Aufstieg haben soll.

Der Ausdruck wurde während des wirtschaftlichen Aufschwunges der USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt und stellte für viele Auswanderer den Anreiz für ein Leben in den Vereinigten Staaten dar.

Der Grundgedanke des >American Dream< ist auch Teil der Unabhängigkeitserklärung der USA. Dort wird erklärt, dass die >Pursuit of Happiness< ("das Streben nach Glück") ein unveräußerliches Grundrechte des Menschen darstellt.

Der „American Dream“ wurde ursprünglich von den Pilgrim Fathers nach Amerika gebracht. Ihm zu Grunde lag die Flucht vor der religiösen und materiellen Unterdrückung in den europäischen Herkunftsländern, die den Wunsch nach Freiheit im neuen Land stark werden ließ. Zu einem Wert von grundlegender Wichtigkeit wurde die Freiheit noch dadurch, dass Amerika zunächst nur eine abhängige Kolonie war.

Die Pilgerväter vertraten ein strenges ethisches Konzept. Man musste hart arbeiten, um ein besseres und reicheres Leben zu erreichen, aber jeder würde diese Möglichkeit haben. Diese Vorstellung des Sozialdarwinismus wurde durch ein religiöses Gerüst gestützt. Der „gottgegebene" Erfolg wurde somit zu einem wichtigen Baustein des „American Dream“, der auch dazu führte, dass ein Versagen vielfach noch heute als selbstverschuldet angesehen wird. Das vergleichsweise schlechte US-amerikanische soziale Sicherungsnetz ist ein Resultat dieser Grundeinstellung.

Der „American Dream“ ist ein beliebtes Thema in der Literatur, beispielsweise in Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller oder auch Von Mäusen und Menschen von John Steinbeck sowie America (Originaltitel: „The Tortilla Curtain“) von T. C. Boyle. Auch Filme wie Pretty Woman basieren auf der Idee des „American Dream“. Regisseure wie Dennis Hopper, David Lynch, Jim Jarmusch oder Ang Lee setzten sich in ihren Filmen kritisch mit dem „American Dream“ auseinander.

 

Von Anbeginn der Besiedlung Nordamerikas an, sahen viele Millionen Menschen ihre einzige und beste Chance in der Auswanderung in die USA. Die Freiheitsstatue im Hafen von New York, als Symbol für Freiheit und Chancengleichheit, hat Millionen von Auswanderern in den USA willkommen geheißen.

vgl. WI'K'IPEDIA

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