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1900 - 1945 | 1945 - 2000

Tachismus / Pop Art / Fluxus / Photorealismus / Minimal Art / Concept Art



Tachismus/Informel ab 1940 - 1960

Frankreich

Deutschland

 

Italien

Dänemark

Tachismus (von französisch taches: Flecken), eine Richtung der abstrakten Malerei nach dem 2. Weltkrieg vor allem in den fünfziger und frühen sechziger Jahren, die sich hauptsächlich in Deutschland und Frankreich aus dem Surealismus und seiner "ecrier automatique" entstand.

Empfindungen und das Unbewusste werden spontan unter Vermeidung jeder rationalen Kontrolle durch Auftragen von Flecken auf eine Leinwand dargestellt. Hierbei sollen spontane Emotionen und physische Spannungen den Künstler leiten. Tachisten lehnen die bewusste Formgestaltung ab und bekennen sich zur Spontaneität des Schaffensakts, zur Malerei als Ausdruck menschlicher Bewegungsrhythmen und Handlungsimpulse.

Die lyrische und expressive Wirkung der Bilder resultiert dabei vornehmlich aus der kraftvollen und gestischen Setzung hingeworfener Pinselstriche, Farbschlieren, flirrender Kleckse und Tropfen. Der Tachismus versucht, Empfindungen als Spiel des Zufalls durch spontanes Auftragen von Farbklecksen ohne überlegte Kompositionsprinzipien wiederzugeben. Man spricht dabei von der surrealistischen Schöpfungskraft des Unbewussten.

Hauptvertreter in Frankreich: R. Bissière, H. Hartung, G. Mathieu, P. Soulages, in Deutschland: E. W. Nay, E. Schumacher, H. Trier. die Gruppe Quadriga: KO Goetz, Schultze, Hoehme, und die Gruppe Spur 1958 in München: Lothar Fischer (1933–2004),Heimrad Prem (1934–1978),HP Zimmer (1936–1992),Helmut Sturm (1932–2008)

Die nordische Cobra-Gruppe erstrebte eine ähnliche Verbindung von Expressionismus und Surrealismus. In den USA wurde die Bewegung als „abstrakter Expressionismus“ bekannt.

Als Begründer gilt der Maler Jean Fautrier. 1943, nach kurzer Inhaftierung durch die SS, floh er mit Hilfe von Jean Paulhan nach Châtenay. Während dieser Zeit malte er "die Geiseln" . Mit der Ausstellung der Arbeit "Les otages" in der Galerie René Drouion im Jahre 1945 gelang ihm der künstlerische Durchbruch. Aber auch Wols,gilt als wesentlicher Begründer, da er nach 1946 kleinformatige, gegenstandslos-abstrakte Bilder malte, bei denen er sich von spontanen Emotionen und psychischen Spannungen leiten ließ. Im Gegensatz zu den Künstlern des Informel legten die Tachisten jedoch - in Korrespondenz zur Lyrischen Abstraktion - ihr verstärktes Augenmerk auf die stimmige Wirkung der Farbvaleurs.

Ähnliche Gemälde schufen Fautrier, und Verwandte weiterführende Richtungen sind in Deutschland das informel mit Emil Schuhmacher , Italien: Vedova, Alberto Burri. Dänemark: Asger Jorn. In den USA bildet isch das Action Painting , (der Abstrakte Expressionismus) mit Pollock.

Über Fontana und die <Arte Povera< geht die Entwickung zur Konzept Art.

 

( hier war eine Abb. vorgesehen )




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