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::STREET ART..|
URBAN ART.....
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>Streetart <bezeichnet subversive Kunst im öffentlichen Raum und unterscheidet sich durch ihren inoffiziellen Charakter von den offiziellen Kunstprojekten die von Städten und Museen initiiert werden.>Streetart< ist Teil der Hip-Hop-Kultur/ Jugendkultur. >Streetart< reklamiert die Freiheit der Straße gegen die verwaltete und gesetzlich geregelte Öffentlichkeit. Oft steht dahinter ein politischer Anspruch gegen Konsumismus, Kapitalismus und öffentlicher Ordnung . Streetart sieht sich als Gegenpol zur Werbung. Von weiten Teilen der Bevölkerung wird Streetart als chaotischer Klamauk oder als Vandalismus betrachtet wird.Da die meisten Werke illegal angebracht werden , wollen die meisten Künstler anonym bleiben im allgemeinen arbeiten sie mit Pseudonym.
Die Motivation liegt für viele im Spaß an der Sache und der Möglichkeit, das eigene Umfeld auf anarchistische und kreative Weise mitzugestalten
Die Street art oder auch >URBAN ART< läßt sich in folgende Bereiche gliedern:
1. > Straßenmalerei < = Kreidemalerei zumeist als die Wiedergabe "Alter Meister" .
2. >Writing< = Graffiti/ Sprayfarbenmalerei auf Wände und Objekte, vom >Tag< , >Bombing<, bis zum >Whole Train< / >Mural<
3. >Stencils<= Schablonen-Bilder gesprayt mit Dose & Schablone oder Siebdruckrahmen & Rakel
4. >3D< =Objektveränderungen durch objekthaftes Anfügen oder Umgestalten.So werden auch bereits imüprivaten Raum gestaltete Leinwände, Materialien und Objkete andere im öffentlichen Raum schon vorhandene Objekte verändern bzw. umdeuten./ cutouts / sticker /
5. >Installations / URBAN ART < = Architekturveränderungen durch Umgestalten. Installationen im öffentlichen Raum.
zu 1.) Die Straßenmalerei ist weltweit verbreitet und eine sehr alte Form der Straßenkunst. Wegen der verwendeten MaterialienKreiden oder mit dem Pinsel aufgetragene Pigmente, die nur in seltenen Fällen auf dem Straßenbelag leicht fixiert werden, ist das Ergebnis nur kurz haltbar.In der Regel finanzieren sich die Künstler von Straßenbildern, während sie an den Kunstwerken arbeiten, mit Spenden der Passanten.
Ein traditioneller Platz für Straßenmalerei in Deutschland ist beispielsweise die Kölner Domplatte. Auf den großen Granitplatten vor dem Dom ist sehr viel Platz, um große Bilder zu malen, ohne den Passantenstrom zu behindern. Der Untergrund und die Örtlichkeit ist für Straßenmaler relativ wichtig, da nicht jeder Ort geeignet ist, um ansprechende Kreidebilder zu malen und gleichzeitig noch genügend Passanten zu interessieren.
Geschichte der Straßenmalerei
Obwohl die Geschichte der Straßenmalerei nachweislich fünf Jahrhunderte umfasst, ist nur wenig Konkretes über ihre Hintergründe und die Veränderungen bekannt. Sie entstand vermutlich im Italien des 16. Jahrhunderts im Umfeld von religiösen Prozessionen und Feiern, bei denen religiöse Motive, insbesondere Mariendarstellungen, auf die Straßen gemalt wurden. Dem Motiv der Maria mit dem Jesuskind verdanken die Straßenmaler auch ihren Namen, der sich in Italien bis heute unverändert gehalten hat: Madonnari. Damit sind die gesicherten Erkenntnisse bereits erschöpft; die Kunstgeschichtsschreibung kennt weder Namen einzelner Madonnari noch die Rezeptionsgeschichte dieser frühen Form der Kunst im öffentlichen Raum.
An der eher traditionellen Ausrichtung der Straßenmalerei hat sich bis heute nicht viel geändert. In den Fußgängerzonen der Städte sind die meisten der aufs Pflaster gemalten Bilder Kopien von Gemälden, die tief im kollektiven Bewusstsein verankert sind. Botticelli, Rubens oder Rembrandt van Rijn und andere alte Meister sind fester Bestandteil des Repertoires. Werke der klassischen Moderne oder gar der zeitgenössischen Malerei gehören dagegen selten zum Motivfundus der Straßenmaler von heute, deren eher konservative ästhetische Präferenzen abhängig sind vom Wiedererkennungswert und von der malerischen Virtuosität, die das Original ihnen abverlangt. Bei den handwerklichen Fähigkeiten gibt es innerhalb dieser Zunft recht große Unterschiede, die aber auch den Passanten nicht verborgen bleiben. Einem guten Maler sieht man es zwangsläufig an, dass er sein Handwerk versteht. Die traditionelle Straßenmalerei ist auch eher als Kunsthandwerk zu betrachten und nicht als Kunst definierbar.
Auch in Kalifornien mehrten sich Bilder dieser Art und es begann sich eine globale Streetpainting-Community zu entwickeln, deren wenige Mitglieder sich aber als "Dienstleister im Namen Gayas" verstanden und damit begannen, in alle Welt auszuschwärmen, um genau in den Stadtzentren farbige Zeichen zu setzen und damit eine möglichst große Zahl Menschen mit ihren Botschaften zu erreichen. Es begann die Zeit des Internets und der großen Festivals in der einige Künstler für Events aller Art engagiert wurden und somit die nicht traditionelle Straßenmalerei weltweit verbreiteten sowie die 3D-Straßenmalerei populär machten. siehe Wikipedia
3D-Straßenmalerei, siehe Wikipedia
3D-Straßenmalerei ist eine relativ neue Kunstform, die vor etwa 20 Jahren erstmals auf den Bürgersteigen und Plätzen in den Städten dieser Welt auftauchte. Es sind anamorphotisch verzerrt gemalte Bilder in Kreide, die meist einen speziellen Punkt der Perspektive aufweisen, von welchem man das Bild betrachten muss, um in den Genuss des 3D-Effekts zu kommen. Der eigentliche Grund für diese verzerrte Darstellungsform rührt daher, dass sich große, auf den Boden gemalte Bilder in der Regel schlecht fotografieren lassen. Dafür müsste sich der Fotograf für die Aufnahme nämlich über dem Bild befinden um es unverzerrt abzulichten, wie man es beispielsweise bei einem Wandgemälde könnte.
Durch diese Technik lassen sich Straßenbilder schaffen, bei denen Passanten den Eindruck bekommen, dass es tatsächliche, dreidimensionale Objekte seien, welche sie vor sich auf oder gar im Boden zu sehen meinen.
zu 2.) Grafitti Material/Technik Die Streetartists benutzen Marker, Sprühdosen, Pinsel , Siebdruckrahmen, Malerrollen, Aufkleber, Plakate etc., um ihre Werke zu schaffen. Zumeist werden Wände bemalt und beklebt, doch auch Stromkästen, Laternen, Verkehrsschilder, Telefonzellen, Mülleimer, Ampeln und anderes, sowie Bürgersteige und Straßen zudem auch Bäume gestaltet.Der Franzose Gérard Zlotykamien gilt als der erste Künstler, der im öffentlichen Raum arbeitete.
Es folgen "Blek le Rat" ( Xavier Prou) *1951(bürgerlicher Name: Xavier Prou) gilt als der Urvater der Stencil-Kunst im öffentlichen Raum.1983 sprühte er seine erste großformatige Schablone.Neben Paris lebte er in Buenos Aires,Berlin, London, New York, San Francisco und Florenz.
Harald Naegeli (* 4. Dezember 1939 in Zürich) wurde als Sprayer von Zürich Ende der siebziger Jahre weltweit bekannt.Inspiriert durch Sprayer wie Gérard Zlotykamien, dessen Arbeiten er in Paris gesehen hatte, war er selbst illegal künstlerisch tätig geworden.
Keith Haring * 1958-1990 . Er erlangte Öfffentlichkeit mit seinen Kreidezeichnungen auf geschwärzten Werbetafeln in der U-Bahn New Yorks. Sein erstes Motiv war das >Radiant Baby<.1990 starb er an Aids.
Olivier ( Straßburg)
Thomas Baumgärtel * , der "Bananesprayer"
David Hambleton ( begann 1975 seine ShadowmenBanksy`s Schablonenkusnt ist in London sehr bekannt, er ist auch schon weltweit in anderen Städten aktiv. Seine WErke werden zu hohen Preisen auf Auktionen angeboten. Banksy hat Bücher im Eigenvertrieb herausgegeben.
Gérard Zlotykamien (* 1940 in Paris) ist ein Graffiti-Künstler und gilt als der erste Streetartist.
Zlotykamien begann 1963 als erster Künstler überhaupt im öffentlichen Raum zu arbeiten. Anfangs mit Kreide und Pinsel, erst später mit Sprühfarbe, zeichnete er symbolhafte Strichfiguren, seine sogenannten "Éphémères" ("die Vergänglichen"/"vom baldigen Verschwinden Bedrohten") auf Mauern und andere Untergründe. Inspiriert wurden diese Figuren durch die eingebrannten Schatten der Menschen nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima, ebenso durch die Judenverfolgung im Dritten Reich, in denen er große Gemeinsamkeiten sieht. Insgesamt wurde sein Werk stark durch die Themen Krieg, Faschismus, Kommunismus geprägt, da er selbst zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges geboren wurde und nach eigenen Aussagen auch während seiner Schulzeit aufgrund seiner jüdischen Abstammung Diffamierungen seiner Klassenkameraden ertragen musste.
In der Nacht zum 22. Januar 1979 arbeitete Zlotykamien an 15 Wänden in Ulm mit Acryl aus der Sprühdose. Teilweise wurden seine Zeichnungen anschließend zerstört, aber an der Ulmer Universität wurde die künstlerische Qualität erkannt, so dass sie dort unangetastet blieben und später offiziell in den Kunstpfad der Universität Ulm aufgenommen wurden.[1]
Er wirkte außer in seiner Heimatstadt Paris unter anderem auch in Leipzig, Ost-Berlin, Prag und Johannesburg.2003 hörte er auf, seine Éphémères zu malen.
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A9rard_Zlotykamien
Blek le Rat - >En traversant les murs<Thames & Hudson vous propose à travers cet ouvrage la vie et l'uvre d'une des figures les plus appréciées et influentes du monde vibrant de l'art de la rue de ces vingt dernières années, en la personne du français Blek le Rat, le tout à travers des photos magnifiques.
Des premiers pochoirs représentant des rats bombés sur les murs de Paris aux affiches de la journaliste Florence Aubenas en passant par les portraits de Lady Di ou d'Andy Warhol, c'est tout l'art révolutionnaire de Blek le Rat qui est ici montré pour la première fois - soit vingt années de création dans la rue et pour la rue.
127 pages - couverture souple, 23 x 22 cm, Prix : 22 EU
Olivier Kosta-Théfaine, surfin' the street
There is nowhere to live but the city - and if art doesn't work he plans to "become a chef" - Susie Hollands and Araceli Salgado Pintor meet with banlieusard artist Olivier Kosta-Théfaine.
IMG_7409 Olivier Kosta-Théfaine obviously has an abrasive relationship with Paris. His street art, once decried by the authorities, is now hung in the most fashionable galleries of Paris. When Olivier came round to talk to VINGT, it became clear from our discussions that his outwardly casual manner hides an artist who adores to play on this tension.
Over the years, we've learnt to be watchful of irony and humor in his work. On his website Olivier declares: "Je ne suis pas un Parisien, je suis un banlieusard, et je porte cette étiquette comme on porte une particule. Je suis un pur produit de la banlieue." Coming from Sartrouville, a Parisian suburb, Olivier decided to explore the world outside his "cité" taking art as his flag and the street experience as his muse.
For Olivier graffiti is a sport, if he was born by the beach he would surf. Graffiti is not a claim, nor has it any political dimension: it's simply the pure pleasure of writing on walls, illuminating and camouflaging his own style in the urban cityscape. Becoming an artist was a natural evolution of his passion. This "feeling" for graffiti art at main school spawned his first exhibition at "La Laiterie" (Strasbourg) in 1994.
Olivier low budget His artistic work, breaks down his impressions of city life into the gallery setting. He is well aware of the contradiction: A wall burned in a suburb ghetto is disgusting, but a ceiling burned in a trendy gallery is "so arty"!
He seems particularly amused by this apparent hypocrisy. Graffiti in a gallery suddenly becomes art, yet few of the public who buy these works and populate the galleries have ever set foot in the banlieue - a home to many street artists.
His work at the Fondation Cartier -"Né dans la rue" may well have gone un-noticed by most visitors. Located at the gallery's entrance, above the reception desk. Striking and unusual, Olivier has written his own language on the ceiling using a lighter (view photo on the left).
Is it pretty? Is it ugly? Has it been done before? Olivier knows these are the questions the public will ask themselves. The work seems to deliberately blend in with it's surroundings even though it is a distinctly un-decorative piece: without colour or any discernible pattern.
Looking closely at areas of the work one can find patches where a pattern begins to form or a tag is revealed, that eventually blends into the general confusion of the piece.
Downstairs in the museum there is a great exhibit which traces the early graffiti artists in New York. These innovators would constantly create ever more complex designs to veil a tag and paint in amusing and inaccessible places, in an attempt to be the most impressive. This is perhaps equally important for Olivier, exhibiting in a gallery simply provides a new challenge for disguising and showing his own tags, following the same principles as the New York artists.
Olivier says he always thought that if his passion for his work ebbs, he'd become a chef. He thinks (like all good Frenchmen) that they are the real artists; a chef is capable of transforming his raw elements into a new creation. He owns up as a real foodie, one who eats everything except nutmegs. But for now, Olivier, an urban guy, will continue surfing between the street, the galleries and the private commissions that are starting to roll in.
http://www.olivierkostathefaine.com
http://www.ivyparisnews.com/2009/09/olivier-khostath%C3%A9faine-street-surf-and-glamour.html
Harald Oskar Naegeli, * 4. Dezember 1939 in Zürich, wurde als Sprayer von Zürich Ende der siebziger Jahre weltweit bekannt. Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf.Inspiriert durch Sprayer wie Gérard Zlotykamien, dessen Arbeiten er in Paris gesehen hatte, war er selbst illegal künstlerisch tätig geworden. Unvermittelt und stets überraschend tauchten seine Strichfiguren im Stadtraum auf. Sie waren präzise an Hauswänden und Betonmauern platziert und wirkten damals - trotz unverkennbarer künstlerischer Qualität - auf viele Menschen überaus provokant. Naegelis Identität blieb lange unentdeckt, denn er agierte im Verborgenen, oft über Nacht. Schließlich wurde er aber doch gefasst; er hatte beim Sprühen seine Brille verloren und war zurückgegangen, um sie zu suchen.
Naegeli stand 1981 vor dem Zürcher Gericht und wurde wegen wiederholter Sachbeschädigung mit einer hohen Geldstrafe und neun Monaten Haft hart bestraft - von einem Richter, der ein Exempel statuieren wollte, wie der WDR-Journalist Hubert Maessen im deutschen Radio vom Prozess berichtete. Der Vollstreckung des Urteils entzog Naegeli sich durch eine Flucht aus der Schweiz nach Deutschland. Es erging ein internationaler Haftbefehl.
Beim Grenzübertritt nach einer Reise in die skandinavische Heimat seiner Mutter wurde Naegeli schließlich an der Grenze zu Dänemark gefasst. Trotz umfassender Proteste - unter anderem setzten sich Willy Brandt und Joseph Beuys für ihn ein - musste er seine Strafe antreten und stellte sich mit angemessener Happening-Action den Schweizer Behörden; 1984 saß er seine Strafe ab. Im Gefängnis entstanden einige Keramiken mit den bekannten Naegeli-Figuren; Naegeli hatte sich nicht an die Gestaltungsvorgaben der Haftanstalt gehalten.
Nach seiner Entlassung zog Naegeli wieder nach Düsseldorf,
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Naegeli
Richard Hambleton
1954 Born Vancouver, Canada
1975 BFA, Painting and Art History at the Emily Carr School of Art, Vancouver
1975 - 1980 Founder and Co-Director "Pumps" Center for Alternative Art, Gallery, Performance and Video Space; Vancouver, BC
Lives and works in New York City's Lower East Side
Richard Hambleton (* 1954 in Vancouver, Kanada) ist ein Maler und Graffiti-Künstler. Er selbst zählt diesen Teil seiner Kunst zur Kunst im öffentlichen Raum. Zur Zeit lebt und arbeitet er in der Lower East Side in New York. Er ist vor allem bekannt durch seine Schattenmänner
Hambletons frühe Werke im öffentlichen Raum stellen eine Imitation von Kriminalschauplätzen dar. Dazu malte er mit weißer Kreide die typischen Umrisse von Mordopfern um auf dem Boden liegende Freiwillige und spritzte anschließend rote Farbe über die Zeichnung, um einen möglichst authentisch wirkenden "Mordschauplatz" zu schaffen. Von 1976 bis 1979 verteilte er in San Francisco, Vancouver, Los Angeles, Toronto, Chicago, New York, Seattle, Montreal, Winnipeg, Regina, Calgary, Portland, Ottawa und Banff über 600 dieser Werke.[1] Wie auch seine späteren Schattenmänner sollten diese Passanten schockieren und Aufsehen erregen.
Seine berühmtesten Arbeiten sind die sogenannten Schattenmänner (Shadowmen) aus den frühen 1980er Jahren. Diese lebensgroßen, menschlichen Silhouetten malte er teilweise sehr grob mit schwarzer Farbe im öffentlichen Raum auf diverse Wände. Er platzierte diese Gestalten so, dass sie eine möglichst große Wirkung auf die Rezipienten erzielen. So setzte er seine Figuren z. B. bewusst in dunkle Gassen und Ecken, wo sie sozusagen auf Fußgänger "lauern" und diese erschrecken sollen. Er wirkte mit diesen Arbeiten außer in New York unter anderem auch in Paris und Berlin.
Keith Haring * 4. Mai 1958 in Reading, Pennsylvania; 16. Februar 1990 in New York, N.Y. war ein US-amerikanischer Künstler, der stark vom Graffiti beeinflusst war.Von 1976 bis 1978 studierte er kurz an einer kommerziellen Kunstschule in Pittsburgh Werbegrafik. Er brach sein Studium 1978 ab, um nach New York zu ziehen. Dort wurde er stark durch das seit den späten 1960er-Jahren entstandene Graffiti-Writing inspiriert, außerdem studierte er an der School of Visual Arts.
Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte er mit seinen Kreidezeichnungen auf abgedeckten Werbetafeln in der U-Bahn New Yorks:Radiant Baby (Baby mit dem Strahlenkranz) zu seinem Symbol. 1981 entwarf er seine ersten Kalkzeichnungen auf schwarzem Papier und bemalte Kunststoff, Metall und gefundene Gegenstände.
Er beteiligte sich an der New Yorker New-Wave-Ausstellung und 1980 an der Times Square Show. Er traf mit dem Graffiti-Künstler L.A. II (Angel Ortiz) zusammen. Es folgte 1982 die erste Einzelausstellung in der Tony Shafrazi Gallery. Im selben Jahr nahm Haring an der Documenta 7 in Kassel teil. 1983 beteiligte er sich an der Whitney Biennale und der Sao Saulo Biennale. Er lernte Andy Warhol kennen und befreundete sich mit ihm. Keith Haring malte für Andy Warhol eine Andy Mouse, die eine Mischung aus Andy Warhol und der Mickey Mouse verkörpert.
Boxer (1987). Die Skulptur zeigt die für Haring typischen Figuren und befindet sich in der Nähe des Potsdamer Platzes in Berlin
1984 bemalte er Wände in Sydney, Melbourne, Rio de Janeiro, Minneapolis und Manhattan. 1985 begann er auf Leinwand zu malen. Gleichzeitig zeigte das Museum für zeitgenössische Kunst in Bordeaux eine Einzelausstellung von ihm. Außerdem nahm er an der Biennale in Paris teil. 1986 eröffnete er den Pop Shop in der Lafayette Street in SoHo, einen Laden, in dem seine Werke und Vervielfältigungen verkauft wurden. Dieser Laden wurde 2005 geschlossen. Er bemalte Wände in Amsterdam, Paris, Phoenix und in Berlin am Checkpoint Charlie am 26. Oktober 1986. Für ihr Video I'm not perfect bemalte er den Körper von Grace Jones.
1987 hatte er Einzelausstellungen unter anderem in Helsinki und Antwerpen. Er engagierte sich mit seiner Kunst bei verschiedenen Benefiz-Aktionen gegen AIDS. 1988 wurde die Immunschwächekrankheit bei ihm selbst diagnostiziert. Für Tokio zeichnete er Straßensymbole. 1988 wurde eine Filiale des Pop Shops in Tokio eröffnet, die aber nach einiger Zeit wieder geschlossen werden musste. Zusammen mit Kindern bemalte er Wände in Chicago und Atlanta. 1989 engagierte er sich in der Widespread-Kampagne für die Aids-Vorsorge. Die gemeinnützige Keith-Haring-Stiftung wurde gegründet und eine Ausstellung fand in der Galerie 121 in Antwerpen statt.
1990 starb er zwei Jahre nach der Diagnose an den Folgen seiner Aids-Erkrankung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Keith_Haring
zu 3.) Entwicklung der Schablonen Kunst Ging aus von Paris, nach Straßburg und Köln, dann ganz Europa.
Thomas Baumgärtel
Thomas Baumgärtel (* 1960 in Rheinberg) ist ein deutscher Künstler, der auch unter dem Pseudonym "Bananensprayer" bekannt ist. Seine in Pochoir-Technik gesprayten Bananen, die an die "Velvet-Underground-Banane" von Andy Warhol erinnern,[1] sind an den Eingängen von etwa 4000 Kunstmuseen und Galerien sowohl in deutschen als auch internationalen Städten zu finden.
Banksy (vermutlich 1974 oder 1975 nahe Bristol, Großbritannien geboren) ist ein britischer Straßenkünstler.
Seine Schablonengraffiti sind in Bristol sehr bekannt, er ist jedoch auch schon weltweit in anderen Städten aktiv geworden. Er bemüht sich, seinen Namen geheim zu halten, seine Bücher erscheinen unter dem Namen "Robin Banksy".
Banksy bedient sich der Taktiken der Kommunikationsguerilla insbesondere was seine Inspirationsquellen betrifft (wie z.B. der des frz. Pochoirkünstlers Blek le Rat) und der Adbusters, um eine alternative Sichtweise auf politische und wirtschaftliche Themen zu bieten. Er verändert und modifiziert dabei oftmals bekannte Motive und Bilder. Allerdings hat er auch schon Auftragsarbeiten für wohltätige Zwecke angenommen (z. B. Greenpeace).
Neben seinen Graffiti hängt Banksy auch eigene Arbeiten ungefragt in Museen auf. Sowohl im Londoner Tate Modern, New Yorker Museum of Modern Art, Metropolitan Museum of Art, Brooklyn Museum, American Museum of Natural History, sowie im Louvre hingen 2005 unbemerkt seine Arbeiten. Im Mai 2005 wurde Banksys Version einer Höhlenmalerei, die einen jagenden Menschen mit Einkaufswagen zeigte, im British Museum gefunden.
Im September 2006 bearbeitete er das Debütalbum Paris von Paris Hilton und verteilte 500 Kopien der Fälschung in diversen britischen Plattenläden. Unter anderem zeigt ein Foto Hiltons Körper mit einem Hundekopf. Des Weiteren ist die Musik auf den CDs Eigenkompositionen von Banksy gewichen. Die Stücke bestehen aus schlichten Rhythmen mit Ausrufen Hiltons ("That's Hot!"). Ebenfalls im September 2006 installierte er eine Skulptur eines Guantanamo-Häftlings in einer Disneyland-Park-Attraktion.
Nachdem er im Dezember 2009 in London ein mehr als 20 Jahre altes Oldschool-Graffito in eines seiner Werke integrierte und es dabei teilweise übermalte, wurden einige Werke Banksys in der Stadt von Unbekannten umgestaltet oder übermalt. http://www.banksy.co.uk/
zu 5.) URBAN ART , Brückenstraße 1a, 10179 Berlin-Mitte und Brunnenstraße 171 zeigen Künstler, die sich in ihren Arbeiten mit städtischen Phänomenen, sozialen Beziehungen, Situationen und Architektur beschäftigen und die Strukturen des Außenraums ungefragt nutzen.
http://streetart.berlinpiraten.de
http://urban-art.info (galerie)
Jürgen Große : * 1962 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin. Landschaftsgärtner und Stadtfotograf.
Adams lebt und arbeitet in Stockholm und Copenhagen und macht geheime Installationen
Jan Danebod 1977 in Naestved, Dänemark geboren.hat einen Abschluss der Kunsthochschule Århus, außerdem schreibt er und arbeitet als Kurator.Er lebt derzeit in Nørrebro, Kopenhagen und ist im öffentlichen Dienst der freien Stadt Christiana angestellt.
Danebod verbindet politischen Aktivismus mit bildender Kunst, um auf die Probleme heutiger Großstädte hinzuweisen. Er beschäftigt sich mit urbanem Konsum, Obdachlosigkeit, Marketingkampagnen, Gentrifizierung und dem Thema Kunst im öffentlichen Raum. Danebod ist in der "Hip-Hop-Kultur verwurzelt" und seit den frühen 1990er Jahren als Graffiti-Writer aktiv. Das bildet die Grundlage für seine ständige Auseinandersetzung mit dem und sein Eingriffen in den urbanen Raum.
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Gérard Zlotykamien (* 1940 in Paris) ist ein Graffiti-Künstler und gilt als der erste Streetartist.
Zlotykamien begann 1963 als erster Künstler überhaupt im öffentlichen Raum zu arbeiten. Anfangs mit Kreide und Pinsel, erst später mit Sprühfarbe, zeichnete er symbolhafte Strichfiguren, seine sogenannten "Éphémères" ("die Vergänglichen"/"vom baldigen Verschwinden Bedrohten") auf Mauern und andere Untergründe. Inspiriert wurden diese Figuren durch die eingebrannten Schatten der Menschen nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima, ebenso durch die Judenverfolgung im Dritten Reich, in denen er große Gemeinsamkeiten sieht. Insgesamt wurde sein Werk stark durch die Themen Krieg, Faschismus, Kommunismus geprägt, da er selbst zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges geboren wurde und nach eigenen Aussagen auch während seiner Schulzeit aufgrund seiner jüdischen Abstammung Diffamierungen seiner Klassenkameraden ertragen musste.
In der Nacht zum 22. Januar 1979 arbeitete Zlotykamien an 15 Wänden in Ulm mit Acryl aus der Sprühdose. Teilweise wurden seine Zeichnungen anschließend zerstört, aber an der Ulmer Universität wurde die künstlerische Qualität erkannt, so dass sie dort unangetastet blieben und später offiziell in den Kunstpfad der Universität Ulm aufgenommen wurden.[1]
Er wirkte außer in seiner Heimatstadt Paris unter anderem auch in Leipzig, Ost-Berlin, Prag und Johannesburg.
2003 hörte er auf, seine Éphémères zu malen.
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A9rard_Zlotykamien
Bücher
>Urban Art Photography< von Jürgen Große ,*****
>Street Art, Die Stadt als Spielplatz< von Daniela Krause u. Christian Heinicke
Fotodokumentationen u.gesellschaftlicher Situation einen guten Überblick über die Berliner Streetart zwischen 2003 und 2005. 208 Seiten
>Street Art in Berlin< von Kai Jakob
>Art Of Rebellion 2<, Christian Hundertmark (Herausgeber)
>Art of rebellion 1 < , Christian Hundertmark
siehe auch http://streetart.berlinpiraten.de | http://brenna.linkarena.com
http://www.strassenmalerei.com
http://www.streetart-bremen.de
http://www.strassenmaler-info.de
Links
http://just.blogsport.de/2008/09/18/streetart-ausverkauf/