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A. >Straßenmalerei< : Kreidemalerei zumeist als die Wiedergabe "Alter Meister" .

Die Straßenmalerei ist weltweit verbreitet und eine sehr alte Form der Straßenkunst. Wegen der verwendeten Materialien , Kreiden oder mit dem Pinsel aufgetragene Pigmente, die nur in seltenen Fällen auf dem Straßenbelag leicht fixiert werden, ist das Ergebnis nur kurz haltbar.

In der Regel finanzieren sich die Künstler von Straßenbildern, während sie an den Kunstwerken arbeiten, mit Spenden der Passanten.

Ein traditioneller Platz für Straßenmalerei in Deutschland ist beispielsweise die Kölner Domplatte. Auf den großen Granitplatten vor dem Dom ist sehr viel Platz, um große Bilder zu malen, ohne den Passantenstrom zu behindern. Der Untergrund und die Örtlichkeit ist für Straßenmaler relativ wichtig, da nicht jeder Ort geeignet ist, um ansprechende Kreidebilder zu malen und gleichzeitig noch genügend Passanten zu interessieren.

Geschichte der Straßenmalerei

Obwohl die Geschichte der Straßenmalerei nachweislich fünf Jahrhunderte umfasst, ist nur wenig Konkretes über ihre Hintergründe und die Veränderungen bekannt. Sie entstand vermutlich im Italien des 16. Jahrhunderts im Umfeld von religiösen Prozessionen und Feiern, bei denen religiöse Motive, insbesondere Mariendarstellungen, auf die Straßen gemalt wurden. Dem Motiv der Maria mit dem Jesuskind verdanken die Straßenmaler auch ihren Namen, der sich in Italien bis heute unverändert gehalten hat: Madonnari. Damit sind die gesicherten Erkenntnisse bereits erschöpft; die Kunstgeschichtsschreibung kennt weder Namen einzelner Madonnari noch die Rezeptionsgeschichte dieser frühen Form der Kunst im öffentlichen Raum.

An der eher traditionellen Ausrichtung der Straßenmalerei hat sich bis heute nicht viel geändert. In den Fußgängerzonen der Städte sind die meisten der aufs Pflaster gemalten Bilder Kopien von Gemälden, die tief im kollektiven Bewusstsein verankert sind. Botticelli, Rubens oder Rembrandt van Rijn und andere alte Meister sind fester Bestandteil des Repertoires. Werke der klassischen Moderne oder gar der zeitgenössischen Malerei gehören dagegen selten zum Motivfundus der Straßenmaler von heute, deren eher konservative ästhetische Präferenzen abhängig sind vom Wiedererkennungswert und von der malerischen Virtuosität, die das Original ihnen abverlangt. Bei den handwerklichen Fähigkeiten gibt es innerhalb dieser Zunft recht große Unterschiede, die aber auch den Passanten nicht verborgen bleiben. Einem guten Maler sieht man es zwangsläufig an, dass er sein Handwerk versteht. Die traditionelle Straßenmalerei ist auch eher als Kunsthandwerk zu betrachten und nicht als Kunst definierbar.

Auch in Kalifornien mehrten sich Bilder dieser Art und es begann sich eine globale Streetpainting-Community zu entwickeln, deren wenige Mitglieder sich aber als "Dienstleister im Namen Gayas" verstanden und damit begannen, in alle Welt auszuschwärmen, um genau in den Stadtzentren farbige Zeichen zu setzen und damit eine möglichst große Zahl Menschen mit ihren Botschaften zu erreichen. Es begann die Zeit des Internets und der großen Festivals in der einige Künstler für Events aller Art engagiert wurden und somit die nicht traditionelle Straßenmalerei weltweit verbreiteten sowie die 3D-Straßenmalerei populär machten. siehe Wikipedia

3D-Straßenmalerei, siehe Wikipedia

3D-Straßenmalerei ist eine relativ neue Kunstform, die vor etwa 20 Jahren erstmals auf den Bürgersteigen und Plätzen in den Städten dieser Welt auftauchte. Es sind anamorphotisch verzerrt gemalte Bilder in Kreide, die meist einen speziellen Punkt der Perspektive aufweisen, von welchem man das Bild betrachten muss, um in den Genuss des 3D-Effekts zu kommen. Der eigentliche Grund für diese verzerrte Darstellungsform rührt daher, dass sich große, auf den Boden gemalte Bilder in der Regel schlecht fotografieren lassen. Dafür müsste sich der Fotograf für die Aufnahme nämlich über dem Bild befinden um es unverzerrt abzulichten, wie man es beispielsweise bei einem Wandgemälde könnte.

Durch diese Technik lassen sich Straßenbilder schaffen, bei denen Passanten den Eindruck bekommen, dass es tatsächliche, dreidimensionale Objekte seien, welche sie vor sich auf oder gar im Boden zu sehen meinen.

 

 

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