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kunstgeschichte , kunststile,kunstepochen werden hier dargestellt.

VORGESCHICHTE

Als der Mensch das Tier-Mensch-Übergangsfeld evolutionär durchschritt indem er Bewußtsein von sich selbst erlangte, erschuf er neue Methoden im Überlebenskampf. Für die Kommunikation entstand die Sprache, später Modelle in der Form von Bild und Objekt , dann die Schrift. Für die Nahrungssuche und den körperlichen Schutz entwickelte er Werkzeuge, Kleidung und Behausung. So entstand evolutionär die Kultur, als eine Strategie des Überlebens. Bezog sich der erste historische Prozeßabschnitt primär auf das Überleben des Menschen, treten wir nun in einen zweiten historischen Prozeßabschnitt ein, der - so hoffe ich- das Überleben der gesamten Erde zum Thema hat.

Der Begriff Kultur ist vom römischen Begriff cultura für Ackerbau abgeleitet. Er bezeichnet die Summe aller Dinge, die der Mensch schafft: Religion, Wissenschaft, Recht, Sitten, staatliche Ordnung, Erziehung, Wirtschaft, Technik und Kunst. Auch die Kunst ist ein Sammelbegriff für Baukunst, Objektkunst , Bildkunst , Sprach, Tanz und Tonkunst. (siehe Die Sieben klassischen Künste)

Zeitliche Epochen werden durch eine besondere Art etwas zu machen definiert. Dies nennt man einen Stil. Stil ist der Ausdruck einer besonderen Haltung. Die Geschichte der Kunst teilt man in Zeitabschnitte ein, die von einem bestimmten, allgemein verbreiteten Stil geprägt sind: z.B. Steinzeit, Romanik, Renaissance, Pop-Art, Postmoderne. Die Umbrüche von einem Stil zu einem anderen erfolgen evolutionär, manchmal revolutionär, jedoch niemals durch eine exakte Datierung vermittelbar. Doch auch innerhalb jedes Stiles sind die Formen der Gestaltung im ständigem Fluß. Man unterteilt daher einzelne Stilepochen in einen Frühstil, Hochstil und Spätstil dazu dann noch landschaftlich/örtliche Sonderformen.
Steinzeit

J. ALTSTEINZEIT

37.000 v. Chr - 10.000 v. Chr.

 

Perigordien ab 37.000 v

Aurignacien ab 32.000 v

Gravettien ab 28.000 v

Solutreen ab 20.000 v

Magdalenien ab 16.000 v

...Ahnenkult und Naturgottheiten
Die klassische Einteilung deckt nur Teile Europas, Asiens und Afrikas ab. Mit der Jüngeren Altsteinzeit um ca. 40 000 v. Chr. trat der moderne Mensch - "Homo Sapiens Sapiens" auf den Plan, der Künstler und Könner, der sich körperlich und geistig nicht vom heutigen Menschen unterschied. Neben Werkzeugen tauchen erstmalig Artefakte auf, wie zB. ein kleines aus Knochen geschnitztes Pferdchen ( 33.000 v.Chr, Lonetal )

Die Menschen der jüngeren Altsteinzeit lebten als Jäger und Sammler. Die älteste bekannte Malerei zeigt Darstellungen von Bisons, Pferden und Wild. Sie wurde in spanischen und französischen Höhlen ( Lascaux , Altamira ) entdeckt und muss vor ungefähr 30 000 Jahren entstanden sein. Für die Bilder wurden Erdfarben benutzt, die mit tierischem Fett, Eiweiss, Pflanzensäften, Fischleim oder sogar Blut gebunden und mit Pinseln aus Zweigen oder Schilfgras auf Felsgestein aufgetragen wurden.

Die Entwicklung vom Naturalismus zu abstrakten Formen innerhalb der Jungsteinzeit, vom >Abbild zum Sinnbild< macht eine mögliche Gesetzmäßigkeit sichtbar, die sich in späteren Abschnitten der Kunstgeschichte wiederholen wird.

FRÜHKULTUREN

10.000 v. - 3000 v. Chr.

Jungsteinzeit

Megalithkultur

Die Entstehung der Landwirtschaft, beginnt etwa 10.000 v. Chr. mit dem Ende der letzten Eiszeit.In den trockeneren Gebieten südlich von Judäa und im Sinai ging man nach dem Verschwinden der Gazellen dazu über, Wildziegen und Wildschafe in Herden zu halten. Eine Domestikation der Tiere lässt sich bereits um 11.000 v. Chr. ableiten und ab 8300 v. Chr. belegen. Anfangs wurden Schafe und Ziegen ausschließlich als Fleisch- und Felllieferanten gehalten. Afrika ist ein Sonderfall, in dem sich das Neolithikum wesentlich langsamer und anders entwickelte.

Mit dem Übergang vom nomadischen Jägertum zur seßhaften Viehzucht und dem Acherbau entstanden erste größere soziale Gemeinschaften im Donaugebiet, Anatolien und im Bereich des fruchtbaren Halbmondes. Zu nenen wären folgende wichtige Ausgrabungsstätten :

HOCHKULTUREN

3.500 v. Chr - 2000 v. Chr

 

MESOPOTAMIEN

1.Sumerisches -

Akadische Reich

(3.200 bis 1.686 v. Chr.)

2. Assyrische Reich

(1.700 bis 626 v. Chr.)

3. Babylonisches Reich

( 626 bis 539 v. Chr.)


Mittelmeerraum u.a.:

4. Minoische Kultur (siehe auch: Kreta)

5. Mykenische Kultur

6. Phönizier/Karthager


Kleinasien u.a.:

7. Hethiter

8. Perser


Am Nil:

9. ÄGYPTISCHE KULTUR ( 3.000v - 30 v Chr )

: Der Übergang der vorzivilisatorischen Gruppen zu den großen zivilisierten Gesellschaften hing vor allem von der Schaffung eines Nahrungsüberschusses ab, d.h. von Bauern, die genügend Nahrung produzierten, um einem Großteil der Bevölkerung die ausschließliche Teilnahme an anderen, nichtproduktiven Tätigkeiten - dem Handel, der Verwaltung und natürlich dem Krieg - zu ermöglichen. Die allmähliche Spezialisierung des Handwerks führte zu verbesserten Methoden des Ackerbaus, so zur künstlichen Bewässerung und zur Regulierung von Überschwemmungen sowie zur Verwendung von Rad , Pflug ,Töpferscheibe und der Metallogie. Dies ermöglichte nicht nur die Herausbildung großer Stadtgemeinden, sondern in der Folge auch die Entstehung von Staaten. Deutliche soziale Schichtungen entstanden mehr oder weniger gleichzeitig mit einem Verwaltungsapparat, dem Kontrollaufgaben oblagen. Diese Funktion machte die Erfindung und Weiterentwicklung der Schrift erforderlich.

Mit der Einführung eines standardisierten Tauschmittels bei der Bezahlung der Güter und Arbeitsleistungen beschritt man ebenfalls neue Wege. Auf diese Weise wurde die auf dem Tauschhandel beruhende Naturalwirtschaft durch eine Geldwirtschaft ersetzt, die die Lagerung und den Verkehr mit Gütern erleichterte. Dieser Prozeß wiederholte sich bei der Entstehung jeder Hochkultur mit nur geringen Abweichungen in den verschiedenen voneinander getrennten Weltteilen - im Gebiet der großen Flußbecken des Euphrat und Tigris im Nahen Osten, des Indus in Pakistan, des Nils in Ägypten und des Gelben Flusses in China.

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