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1900 - 1945 | 1945 - 2000

Tachismus / Pop Art / Fluxus / Photorealismus / Minimal Art / Concept Art

Pop Art 1958 - 1968

England

USA

Deutschland

Die Pop-Art (verkürzt für >popular art< „volkstümliche Kunst") entstand in zwei voneinander unabhängigen Richtungen in London und den USA.
Die Pop Art entstand Anfang der sechziger Jahre, zuerst in London , dann in den USA , nur ansatzweise in Deutschland. Die Ästhetik des POP griff bald auch auf andere Bereiche der Gesellschaft über und defniert sich als rein unterhaltende Ästhetik ohne moralisierende Botschaft. Unterhaltend bunt und affirmativ ist sie der Einstieg in die Massenkultur der Mittelschicht und der Unterschicht.

 

Die Bilder der Pop-Art wurden den Produkten der Massenindustrie entlehnt. In den Gemälden, Collagen, Skulpturen, Photomontagen und Happenings der Pop-Art-Künstler tauchen Bierflaschen, Suppendosen, Comicstrips, Straßenschilder und ähnliche Objekte auf. Neue Materialien wurden bevorzugt. Als eine der wichtigsten Kunstbewegungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusste die Pop-Art nicht nur das Werk nachfolgender Künstler, sondern wirkte auch auf Werbung, Unterhaltungsmusik, Graphik-Design und Mode.

Pop-Art entstand als der vierziger uReaktion auf den Abstrakten Expressionismusnd fünfziger Jahre, den die Pop-Art-Künstler als zu intellektuell, subjektiv und losgelöst von der Wirklichkeit empfanden. Indem sie sich das Motto des amerikanischen Komponisten John Cage zu Eigen machten, die Kluft zwischen Leben und Kunst zu schließen, ließen sich die Pop-Art-Künstler auf die Wirklichkeit des Alltags im Kapitalismus ein.

Sie verwendeten Bilder, die die Vulgarität der Massenkultur spiegeln sollten, um eine unmittelbare Wahrnehmung der Realität zu erreichen, wie sie in der moralistischen Malerei der Vergangenheit nie gelingen konnte. Ziel war eine unpersönliche Kunst, die dem Betrachter einen direkten Kontakt zum Kunstwerk ermöglichen und weniger auf Absicht und Persönlichkeit des Künstlers verweisen sollte. Aber auch satirische und kritische Momente sind in der Pop-Art festzustellen. ( siehe G. Richter, Polke und M. Kippenberger )

Das bekannteste , die Bewegung selbst thematisierende Werk der Pop-Art sehen wir in Just What Is It That Makes Today's Home So Different, So Appealing? (Was ist es nur, was heute das Zuhause so anders, so anziehend macht?) des englischen Künstlers Richard Hamilton von 1956.

In den USA gaben Robert Rauschenberg und Jasper Johns den entscheidenden Anstoß. Rauschenberg fertigte Collagen aus Einrichtungsgegenständen wie Decken und Kissen, Johns malte Bilderfolgen, die die amerikanische Nationalflagge und Zielscheiben darstellen.

In den sechziger Jahren nahm die Pop-Art eine rasante Entwicklung. 1960 schuf Jasper Johns eine bemalte Bronzeplastik von Ballantine-Bierbüchsen, und 1961 entwarf der Amerikaner Claes Oldenburg seine grellen Plastiken von Hamburgern. Roy Lichtenstein bereicherte die Pop-Art mit seinen Ölgemälden, die Comicstrips in grellen Farben und überformatigen Szenen imitierten. Techniken der Massenproduktion. Robert Rauschenberg und Jasper Johns gaben das Einzelgemälde zugunsten von großen Bildfolgen auf, in denen jedes Bild den gleichen Gegenstand zeigte. In den frühen sechziger Jahren ging der Amerikaner Andy Warhol einen Schritt weiter, indem er das aus der Massenproduktion bekannte Siebdruckverfahren nutzte, um Hunderte identischer Drucke von Coca-Cola-Flaschen, Campbells Suppendosen und anderen Gegenständen herzustellen.

Weitere wichtige Werke der amerikanischen Pop-Art sind George Segals weiße Gipsabgüsse von Personen in nachgestellter alltäglicher Umgebung (Küche, Haltestelle, Parkbank), Wayne Thiebauds Darstellung von Tortengebäck in dicker Farbe, die wie Zuckerguss wirkt, imitierte Reklametafeln von James Rosenquist und Tom Wesselman, Robert Indiana.

Deutschland: Gerhard Richter, Polke, Konrad Lueg, Manfred Kuttner, Konrad Klapheck, Peter Roehr, Thomas Bayrle, Christa Dichgans, K.H. Hödicke, Konrad Klapheck, Ferdinand Kriwet, Uwe Lausen entwickelten eine spezifisch westdeutsche Variante der Pop-Art

GB:Eduardo Paolozzi, Peter Blake, David Hockney, Allen Jones, R. B. Kitaj, Peter Phillips sowie Pauline Boty

 

Warhol,

Lichtenstein( hier war eine Abb. vorgesehen ),

Polke




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