<<


Naum Gabo ( 1890 Ru- 1977 USA)

geboren als Naum Abramowitsch Pevsner; am5. August 1890 in Brjansk, Russland; † 23. August 1977 in Waterbury, Connecticut, USA). Gabo war ein russischer Plastiker,Maler, Architekt und Designer des Konstruktivismus. Er erkennt den Raum als Element der Skulptur. Viele seiner Werke definieren den Raum als Gestaltung aus Elementen der Fläche im Raum. Zitat: "Bis jetzt haben die Bildhauer der Masse den Vorzug gegeben und einer so wichtigen Komponente von Masse wie dem Raum wenig oder gar keine Aufmerksamkeit geschenkt … wir betrachten ihn als absolutes skulpturales Element".

 

Naum Gabo ist das sechste der sieben Kinder des jüdischen Ehepaares Boris Pevsner, Besitzer einer Metallfabrik. Der ältere Bruder Antoine Pevsner ist ebenfalls Künstler. Mit ihm verbindet ihn zu erst ein intensiver, künstlerischer Austausch, später treten beide mehr und mehr in Konkurrenz zueinander. Naum Gabo wuchs in Brjansk auf und unternimmt die ersten bildhauerischen Versuche. Ab 1904 ging Gabo in Tomsk in die Schule. Dort erlebte die Niederschlagung der Russische Revolution 1905 mit. Er wird von seinen Eltern wieder nach Brjansk geholt, dort aber im Alter von 17 Jahren wegen der Verbreitung von sozialistischen Schriften an Arbeiter verhaftet. Er kommt durch seinen einflussreichen Vater wieder frei. Schließt die Schule mit einer Belobigung in Literatur und kreativem Schreiben ab.

Studium in Deutschland (1910-1914) Er beginnt ein Medizinstudium in Deutschland. Nach zwei Monaten in Berlin schreibt er sich in der Universität München ein. Hier begegnet er Kandinsky. Bald wechselt er aber von dem ungeliebten Studium zu naturwissenschaftlichen Fächern und schreibt sich letztendlich in der Technischen Universität München für Hochbau ein. Er besucht aber auch Vorlesungen der Philosophie und der Kunstgeschichte, unter anderem bei Heinrich Wölfflin.

1913 reist er nach Norditalien, empfindet die Kunst dort "tot und nicht mehr zeitgemäß". Er sucht nach einem neuen Verständnis von Skulptur. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges flieht er mit seinem Bruder Alexei nach Dänemark und dann nach Oslo.

Konstruktionen (1914-1917) In Oslo lebt er vom Geld seiner Eltern und findet die Zeit und Ruhe, seine künstlerischen Vorstellungen zu präzisieren. Es entstehen seine ersten Konstruktionen (Konstruktiver Kopf Nr. 1 und Nr. 2, Torso, Kopf in einer Nische), bei denen nur durch aneinander gefügte Flächen das Volumen der Skulptur entsteht. Er wird Mitglied der konstruktivistischen Bewegung der Kunst in Russland. Er änderte seinen Namen, um Verwechslungen mit seinem Bruder Antoine Pevsner zu vermeiden. Nachdem er in München und Norwegen gelebt hatte, kehrte er nach Ende der Oktoberrevolution nach Russland zurück. 1920 veröffentlichen er und Antoine das Realistische Manifest. Da seine Kunstauffassung mit den kommunistischen Richtlinien nicht zu vereinbaren war, zog er 1922 über Berlin, Paris (1924), New York (1926) nach Boston, wo er an der Harvard University Architektur lehrte.

Im Jahr 1931 war er zusammen mit Theo van Doesburg, Antoine Pevsner, Auguste Herbin und Georges Vantongerloo Gründungsmitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris.

Seit 1937 ist er mit der amerikanischen Malerin Miriam Pevsner (geb. Israels)verheiratet. Am 20.Mai 1941 wird Tochter Nina-Serafima geboren.

Von 1936 bis 1959 hat er keinen Kontakt zu seiner Familie in Russland. Erst 1962 besucht er seine dort lebenden Geschwister wieder.

1955 war Naum Gabo Teilnehmer der documenta 1 und 1959 der documenta II in Kassel.

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Naum Gabo war ein konstructivistischer Künstler in vielen Materialien, aber auch Designer, Schriftsteller und Lehrer. Er wurde in Bryansk , Russia, geboren als Naum Pevsner, Bruder des Malers Antoine Pevsner. Als junger Mann war er änderte seinen Namen in Naum Gabo, um nicht mit seinem Bruder verwechselt werden. Im Jahre 1915 beginnt er mit Konstruktionen. Obwohl manchmal auch figurative,. these were generally abstract, simple and beautiful using diese waren in der Regel abstrakt, einfach und schön mit einer Vielzahl von Materialien, insbesondere Plexiglas, als er in England arbeitete.

 

kunstwissen.de

 
>