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Monet, Claude (1840 - 1926 )

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Oscar-Claude Monet wurde in Paris am 14. 2.1840 als zweiter Sohn geboren und starb am 5. 12.1926 Giverny.
1845 ziehen die Eltern nach Le Havre, wo der Vater in dem Handelskonktor der Familie seiner Frau Arbeit findet.
Nach privater Grundschule geht er zum Gymnasium. Sein Zeichenlehrer wird Francoise Ochard, ein ehemaliger Schüler von David .
1858 verläßt Monet das Gymnasium in Le Havre nach dem frühen Tod der Mutter Louise Monet im Jan 1857.

Die Tante Lecadre nimmt sich seiner an und unterstützt ihn finanziell in seinem Wollen Maler zu werden und nach Paris zu gehen, nachdem ihn seine Karrikaturen stadtbekannt gemacht haben.
1858 in Le Havre Bekanntschaft mit dem Landschaftsmaler Eugene Boudin im Rahmenladen wo seine Karrikaturen zu 20 Franc/ Stück aushängen.

Miltitärdienst in Algerien für geplante 7 Jahre , freigekauft von der Tante Lecadre. für 3000 Franc.

Etwas später nach Erlaubnis und Hilfe durch Vater und Tante an die freie Pariser Malklasse "Suisse", des gleichnamigen Malers mit C.Pissarro, da er in der besseren Malschule von Thomas Couture abgelehnt wird.

1862 im Atelier Gleyre, Paris zur Vorbereitung auf eine Aufnahme in die Ecole des Beaux Arts, Paris. Beginn der Freundschaft mit Frederic Bazille ( sein bester Freund, bis zu dessen frühen Tod 18.Nov. 1871 im Krieg gegen Preußen), A.Renoir und A.Sisley; gemeinsame Freilichtstudien. G.Courbet und E.Manet beeindruckten Monet zu dieser Zeit besonders.

1865 entsteht "Das Frühstück im Grünen" als Versuch es Manet gleich zu tun.

1866 Bekanntschaft mit seiner späteren Frau Camille Doncieux.

1867 Geburt des Sohnes Jean. Heirat erst am 28.Juni 1870 , wegen seines Vaters und der Tante, die gegen die Verbindung waren.

1870/71 flieht er nach England vor der drohenden Einberufung zum Kriegsdienst wg des Preussischen Angriffs auf Frankreich ( ab 19.Juli 1870), wo er die Werke der Landschafter J. Constable und W. Turner kennenlernt,dazu Begegnung mit Durant Ruel , der sein Händler wird. Ab Mai 1871 von London nach Zaandam und Amsterdam,Nl.; Okt. zurück in Le Havre.Tot von Monets Vater.

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1872-1878 wohnt er mit seiner Frau Camille und Sohn in Argenteuil, bis auf eine kurzen Aufenthalt 1874 in den Niederlanden.; Abwendung vom Figurenbild; Ansichten der Seine in leuchtenden,hellen Farben vor dem Objekt im Freien gemalt.

1874 erste Impresionisten Gruppenausstellung beim Photographen Nadar,Paris. Sein Bild >Impression, Sonnenaufgang< (1872) wurde zum Anlaß der ursprünglich abwertend gemeinten Bezeichnung >Impressionisten< durch den Kritiker Leroy.

1876 Monet trifft Ernest Hoschede. 1878 Geburt seines zweiten Sohnes Michel Monet.

1879 Camille stirbt an Typhus, Monet zieht mit seine Söhnen zu der Familie Hoschede´.

Ab 1880 Serienbilder unter varienrenden Licht und Wetterbedingungen.

1881 Monet und Hoschede ziehen nach Poissy.1883 Monet mietet das Haus in Giverny . In Giverny ab 1883 , kauft 1890 das Haus und baut seinen Garten als Naturharem.Zwischen 1883 und 1908 Reisen ans Mittelmeer: Venedig. Cezanne bescuht Monet in Giverny 1894, auch Mary Cassatt. 1900 mehrere Ansichten der Japanischen Brücke.

1887 Durand-Ruel ezigt Monet in New York.

1889 Monet stellt mit Rodin aus.

1891 Tod von Mr. Hoschede.

1892 Monet heiratet Alice Hoaschede.

1904 Monet reist nach Madrid and sieht sich Velasquez an. Erste probleme mit den Augen.

1911 Tod seiner Frau Alice und seines Sohnes Jean.
1916 Monet baut ein großes Atrelier 23x 12 m in Giverny.

1916-1926 Monet arbeitet an den großen Seerosenbildern.

1923 Monet ist fast erblindet.

1926 Monet leidet an Lungenkrebs und stirbt daran am 5. 12.1926 in Giverny.

 

In seinen späteren Werken trat das Gegenständliche als festumrissene Form zunehmend in den Hintergrund zugunsten der Wiedergabe atmosphärischer Stimmungen durch kurze Pinselstriche vor dem Objekt im Freien; häufig malte er ein Motiv zu verschiedenen Tageszeiten bei wechselnder Beleuchtung in feinsten Farbabstufungen: Kathedrale von Rouen, Seerosen 
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Claude Monet entwickelte die Darstellung von Landschaft in ihrem natürlichen wechselndem Licht im Rahmen der Freilichtmalerei zur Meisterschaft, schließt die Neuzeit ab und führt die Malerei hinüber in die Moderne.

Monet wurde in Paris geboren, verbrachte jedoch den Großteil seiner Kindheit in Le Havre an der Atlantikküste. Dort beschäftigte er sich bereits als Kind mit dem Zeichnen und machte sich bald als Karikaturist einen Namen. Nachdem er sein Jugendatelier aufgeben musste, malte er mit Eugène Louis Boudin Meeresbilder im Freien. In seiner frühen, figürlichen Malerei ist deutlich der Einfluss Gustave Courbets zu spüren. Während der sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts stand er in enger Verbindung mit seinen Zeitgenossen Édouard Manet, Camille Pissarro, Pierre Auguste Renoir und Alfred Sisley.

Monet begann Landschaften und Szenen aus dem bürgerlichen Alltagsleben unter freiem Himmel zu malen (z. B. Frühstück im Freien, 1865-1866, ) und hatte bereits frühzeitig erste Ausstellungserfolge zu verzeichnen, ohne diesen Stil jedoch konsequent weiterzuentwickeln. Stattdessen experimentierte er mit neuartigen Darstellungsformen, die darauf abzielten, die Konturen des dargestellten Gegenstandes aufzulösen und durch einen skizzenhaften Auftrag heller Farben mit kurzen Pinselstrichen das natürliche Licht einzufangen. Während seiner Zeit in Argenteuil (1872-1878) lebte er in bitterer Armut.

1874 beschlossen Monet und seine Freunde, sich mit selbstorganisierten Ausstellungen direkt an die Öffentlichkeit zu wenden. Obgleich sie sich selbst als „Unabhängige" bezeichneten, nannte sie die Presse nach Monets im gleichen Jahr in Paris ausgestelltem Landschaftsgemälde Impression, soleil levant (1872, ) schon bald abwertend „Impressionisten", da ihre Arbeiten als skizzenhaft und unfertig eingestuft wurden. Dies war besonders auf den kräftigen und bestimmten Farbauftrag zurückzuführen, der dem Betrachter einen spontanen Eindruck von der Natur vermittelte. Während der siebziger und achtziger Jahre des Jahrhunderts verfeinerte Monet seine Technik immer weiter und unternahm zahlreiche Reisen in Frankreich, besonders an die Mittelmeer- und Atlantikküste, um dort die Lichtverhältnisse zu studieren. Er wurde zum konsequentesten Künstler der Impressionisten und führte seine Malerei bis zur völligen Auflösung der Form in farbige Nebel weiter. Er bildete seine Objekte zunehmend nur noch aus Licht und Farbe; selbst die Schatten, die die Gegenstände werfen, und die Atmosphäre, die sie umgibt, setzen sich aus Farbe zusammen und lösen sich in Farben auf. Charakteristisch ist auch die zyklische Wiederholung seiner Bildmotive, wie Heuhaufen, Bäume oder die Kathedrale von Rouen, die er immer wieder zu verschiedenen Tageszeiten und unter veränderten Lichtverhältnissen darstellte. Personen traten aus seinen Bildern zu Gunsten reiner Naturdarstellungen weitgehend zurück. Die Gegenständlichkeit verlor sich dabei zunehmend in der dominierenden Farbigkeit seiner Bilder.

Bis Mitte der achtziger Jahre hatte Monet, nunmehr führender Maler der Impressionisten, Anerkennung und finanzielle Sicherheit gewonnen und konnte 1890 in dem Dorf Giverny in der Nähe von Paris ein Haus erwerben. Dort legte er einen Seerosenteich an, der von Bambus und Trauerweiden umgeben war und über den eine japanische Brücke führte. Von 1899 bis zu seinem Tod stellte diese Gartenlandschaft eines seiner bevorzugten Motive dar. Beispiele dieser Teichbilder (z.B.Blaue Seerosen, nach 1916) zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten befinden sich heute im Besitz der Orangerie des Tuilleries, in der Neuen Pinakothek in München und im Museum of Modern Art in New York. Obwohl Monets Augen im Alter auf Grund einer Erkrankung immer schwächer wurden, malte er weiterhin bis kurz vor seinem Tod am 5. Dezember 1926 in Giverny.

Links:

 

Literatur:

  Monet
Author(s): Heinrich, Christoph
Softcover, flaps, 185 x 230 mm, 96 pages
Basic Art Series
Publishing Date: February 2004

Claude Monet - the most typical and the most individual Impressionist painter
Taschen Verlag


Monet or the Triumph of Impressionism
Author(s): Wildenstein, Daniel
Flexi-cover, 196 x 258 mm, 480 pages

A biography that does full justice to this most remarkable and profoundly influential of artists - Claude Monet
Taschen Verlag,


Monet
Author(s): Sagner-Düchting, Karin
Flexi-cover, 196 x 245 mm, 224 pages
Publishing Date: April 2004

Claude Monet - both the most typical and the most individual painter of Impressionism


Monet
Softcover, 284 x 365 mm, 32 pages
Portfolios

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Impressionism
Author(s): Feist, Peter H. / Diverse
Flexi-cover, 196 x 258 mm, 712 pages
The only monograph to date covering the full scope of Impressionist painting
Taschen Verlag, ISBN

kunstwissen.de

 
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