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Medardo Rosso (1858 -1928 )

Geboren am 21. Juni 1858 in Turin; verstorben am 31. März 1928 in Mailand, war Rosso ein italienisch-französischer Bildhauer.

Medardo Rosso wurde am 21. Juni 1858 in Turin als Sohn eines Bahnhofvorstehers geboren. Die Familie wechselte 1870 nach Mailand. Zwischen 1879 und 1881 absolvierte er seinen Militärdienst in Pavia. In dieser Zeit begann er auch Malunterricht zu nehmen.

Ab 1882 studierte er an der Accademia di Brera in Mailand, wurde allerdings nach elf Monaten vom Studium ausgeschlossen, wergen der Anstiftung der anderen Studenten zu einem Aufstand . Im Jahre1885 heiratete er Giuditta Pozzi, von der er im selben Jahr einen Sohn >Franz< bekam.

Im Jahre 1889 siedelte er nach Paris um, wo er 1896 eine eigene Gießerei einrichtete. Im Jahre 1896 ging er nach London, wo er zusammen mit dem Pre -Raphaeliten ausgestellt. Auf der Weltausstellung in Paris werden einige seiner Werke aussgestellt. Ausstellungen in Berlin, in Leipzig, der Wiener Secession. 1900 lernte er die niederländische Künstlerin und Mäzenin Etha Fles kennen.

1902 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. Arbeiten dieser Periode sind die Skulpturen von Henri Sick, krankes Kind, Kind an der Brust, Baby lacht, Porträt Rouart. Die einzige photographisch dokumentierte Bronzeversion des "Lachenden Kindes" ist in einem 1902 publizierten Artikel der "Illustrirten Zeitung" zu finden, der anlässlich einer im Kunstgewerbemuseum in Leipzig stattgefundenen Ausstellung erschien. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um ein Unikat. Es geht ihm um die Auflösung der Materie, das Experimentieren mit verschiedenen Möglichkeiten.

Bei einem Aufenthalt in Wien 1903 wurde er von einer Straßenbahn angefahren und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.Im Jahr 1904 und im Salon d'Automne. Im Jahr 1912 Boccioni schickt ihn persönlich Manifest der futuristischen Skulptur. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte nach Italien zurück, im Jahr 1914 wurde auf der IX Internationale Kunstausstellung von Venedigeingeladen, wo er 20 Werke präsentiert. Nach dem Ende des Krieges werden seine Aufenthalte in Paris immer seltener, und stattdessen wird in Mailand an der Poetry Workshop Ausstellung im Jahr 1923 und der Palazzo della Permanente in der ersten Ausstellung des zwanzigsten Jahrhunderts in Italien 1926. 1922 kehrte er nach Mailand zurück. Ab 1927 machten sich erste gesundheitliche Probleme bemerkbar.

Durch einige fotografische Platten, die auf den Fuß fiel und provoziert eine starke Infektion gestorben am 31. März 1928 in Mailand, während einer Operation.

Es geht Rosso um die Auflösung der Materie, das Experimentieren mit verschiedenen Möglichkeiten. Zudem steht er in der Tradition des Impressionismus. Seine Skulpturen sind in den großen Museen der Welt ausgestellt.

Literatur:

Schwarz, Dieter >Medardo Rosso< ,Engl. Ausgabe, 1. Aufl. 07.2004, Richter Verlag, ISBN : 978-3-933807-95-3

 Links

www.medardorosso.org

kunstwissen.de

 
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