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Zadik | vom Handwerker zum freier Künstler | Ursprünge des Kunstmarktes |

ZADIK ( Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels ),1992 gegründet u| nd gefördert vom Bundesverband Deutscher Galerien BVDG, sammelt und bewahrt die Archive bedeutender Galerien und Kunsthändler, insbesondere ihre Geschäfts- und Künstlerkorrespondenz, sowie sämtliche Materialien, die Aufschluß geben über den Galeriebetrieb, seine Ausstellungs- und Öffentlichkeitsarbeit und seine Arbeit mit den Künstlern.

Ergänzend sammelt das ZADIK auch Vor- und Nachlässe von Kunstkritikern, Sammlern und Fachfotografen und bietet damit ein Sammlungsreperto ire, das von traditionellen kunsthistorischen Archiven und Bibliotheken nicht gepflegt wird

In seiner Zeitschrift ”sediment - Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels“ berichtet das ZADIK über seine Bestände und Forschungen. Die Zeitschrift erscheint in loser Folge.Das sediment ist einzeln und im Abonnement erhältlich.

(Abo-Preis ab sediment 16 je 17,00 statt 20,00) ,Bestellanschrift für sediment 1 bis 6:

Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V.
Im Mediapark 7
50670 Köln
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VOM HOFKÜNSTLER ZUM FREIEN KÜNSTLER

Der Künstler als Handwerker In Zünften organisierte Handwerker bestimmen die Geschichte bis zur Renaissance.

Der Hofkünstler Als Hofkünstler gilt jener Künstlertypus, der seit der Renaissance an den kaiserlichen, königlichen, fürstlichen und bischöflichen Höfen Europas als Diener mit privilegiertem Status (oft im Rang eines Kammerdieners) dem Hofstaat angehörte. Als Architekt, Maler, Musiker oder Dichter erfüllte er die Repräsentationsbedürfnisse seines Herrn.

Die „Hoffreiheit“ enthob den Künstler des vielfach noch bestehenden städtischen Zunftzwangs. Neben seinen unmittelbaren künstlerischen Tätigkeiten wurden ihm vielfältige andere Dienste (z. B. Vorbereitung und Ausstattung von Festen, Erziehungsaufgaben, Bibliotheksverwaltung, Reisebegleitung) übertragen. In der Regel unterstanden ihm eine kleinere Zahl von Bediensteten. Analog zu den Höfen nahmen wohlhabende Städte vornehmlich Oberitaliens ebenfalls Künstler in ihren Dienst.

Der Hofkünstler eine Vorform des modernen und autonomen Künstlers.


Der freie Künstler - Die Vorstellung ist romantisch, die Realität oft brotlos. Neben Kreativität und Talent brauchen angehende Künstlerinnen und Künstler für ihren Beruf auch eine überdurchschnittlich hohe Risikobereitschaft sowie ein glückliches Händchen für die Selbstvermarktung.Der Ausbildungsweg für jemanden, der freier Künstler werden will, ist klar: Ein Studium an einer staatlichen Kunsthochschule oder Akademie.

Von Anfang an gilt: Es geht nicht nur um das kreative Schaffen, sondern auch um Persönlichkeit. Darum sich authentisch auszudrücken. Durch Nachahmen ist noch niemand berühmt geworden. Wer es nach ganz oben geschafft hat, hatte neben seiner Begabung auch das richtige individuelle Konzept, um sich mit seinen Arbeiten durchzusetzen.


Der Underground- Künstler - van Gogh, Warhol, Maciunas, Paul Thek, Dissidenten

ist ein Begriff, der in vielen Sparten der Kunst den Teil einer Szene bezeichnet, der nicht auf die Masse ausgerichtet ist, unabhängig produziert und oft auch eine Gegenkultur darstellt. Der Underground ist nicht von vornherein an einen besonderen Stil gebunden, aber er stellt in der Regel eine Minderheiten-Kultur in der Gesellschaft dar. Gegenpol ist der sogenannte Mainstream, mit dem die allgemein etablierte, oder auch für die „Masse“ produzierte Kunst bezeichnet wird.

Der Underground spielt häufig die Rolle einer Avantgarde, seine Formen werden später im Mainstream aufgegriffen, dabei aber auch ihres subversiven Gehalts beraubt und auf rein formal-ästhetische Elemente reduziert. Beispiel: Existenzialismus Bewegung ( Frankreich) 1959-1960, die Hippi -Zeit (USA) von 1964-1974

Punkbewegung (London 1978- 1986), Hip Hop 1990-2000)


 

URSPRÜNGE DES KUNSTMARKTES

Der Salon / Ursprünge des Kunstmarktes - Salon oder selten Paris Salon, Beginn 1725, war die offizielle staatliche Kunstausstellung der >Académie des Beaux-Arts< in Paris, Frankreich. Zwischen 1748–1890 es war die größte jährliche oder halbjährliche Verkaufsausstellung in der Welt. Seit 1881 wurde es durch organisiert >Société des Artistes Français<.

Ursprung

In 1673, die königliche, französische Anstalt für Kunst, >Académie Royale de Peinture und de sculpture< (eine Abteilung der>Académie des Beaux-Arts< ), hielt ihre ersten halböffentlichen Kunstausstellung im Salon Carré. Der ursprünglicheSinn des Salons war dasZeigen der Arbeiten der neuen Absolvent von École des Beauy Artes, geschaffen von Kardinal Mazarin, Hauptminister von Frankreich, im Jahre 1648. Danach beeinflußte der Salon die französische Hochkultur. Eine Ausstellung im Salon war wesentlich für denkünstlerischen Erfolg in Frankreich für mindestens die folgenden 200 Jahre . Eine Ausstellung im Salon galt als Kennzeichen der königlichen Bevorzugung.

Ab 1725 wurde der Salon im Palast des Louvre abgehalten und bekam seinen gültigen Namen. Ab 1737, wurden die Ausstellungen öffentlich und wurden, anfangs, jährlich und dann zweijährig in den Jahren der ungeraden Zahl gehalten. Sie begannen am Festtag des Sankt. Louis (25. August) und dauerten einige Wochen. Der Status des Salons stand niemals ernsthaft in Frage.

Hauptzeitraum (1748-1890)

Der Salon stellte Bilder vom Fußboden bis zur Decke und auf jedem vorhandenen Zoll Raum aus. Gedruckte Kataloge des Salons sind Primärdokumente für Kunsthistoriker. Kritische Beschreibungen der Ausstellungen veröffentlichten in Zeitungen kennzeichnet den Anfang der modernen Besetzung von Kunstkritikern.

Die Französische Revolution öffnete die Ausstellung für ausländische Künstler. Im 19. Jahrhundert kam die Idee eines allgemeinen Salons auf der zwar staatlich gefördert werden sollte, juried in grossen kommerziellen Hallen, zu denen die zahlenden Besucher öffentlichkeit eingeladen wurden. Die Vernissage (Lackieren der Bilder ) war eine großartiger Gesellschaftstreff. Zeitungen und Karikaturisten wie Honoré Daumier, Charles Baudelaire und andere schrieben Berichte über den Salon.

Die Revolution von 1848 liberalisierte den Salon. Die Menge der abgelehnten Arbeiten wurde stark verringert. Ab 1849 wurden Medaillen vergeben.

Frühe Splittergruppen

Die in zunehmendem Maße konservative und akademische Jury war nicht empfänglich für die impressionistischen Maler. Deren Arbeiten normalerweise zurückgewiesen wurden. In 1863 hatte die Salonjury eine ungewöhnlich hohe Anzahl von den eingereichten Bildern. Ein Aufruhr resultierte, besonders von den regelmäßigen Ausstellern, die zurückgewiesen worden waren. Napoleon III kreierte darum den Salon-der Zurückgewiesenen. Er öffnete am 17. Mai 1863 und kennzeichnet die Geburt der Avantgarde. Impressionisten hielten ihre eigenen unabhängigen Ausstellungen in 1874, 1876, 1877, 1879, 1880, 1881, 1882 und 1886. Edouard Manet stellte niemals in einer Impressionisten Ausstellungen aus, aber fuhr fort im amtlichen Salon auszustellen.

In 1881 beendete die Regierung die amtliche Förderung des jährlichen Salons, und eine Gruppe Künstler organisierte die >Société des Artistes Français< eigenverantwortlich.

Sezession

Im Dezember 1890 der Führer von Société des Artistes Français, William-Adolphe Bouguereau pflanzte die Idee dasder Salon fortan eine Ausstellung von jungem, dennoch nicht preisgekrönten Künstlern sein solle. Ernest Meissonier, Puvis de Chavannes, Auguste Rodin und andere wiesen diesen Antrag zurück und bildeten eine Sezession. Sie bildeten die Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts als eigene Ausstellung, (seit 1899) auch Salon außerdem offiziell Salon genannt., kurz genannt >Salon du Champs De Mars<.

Ab 1903, in Erwiderung auf was viele Künstler zu der Zeit fühlten, als eine bürokratische und konservative Organisation; eine Gruppe von Künsstlern führte voran Pierre-Auguste Renoir und Auguste Rodin, organisierten den >Salon d'Automne<. Mit dem erscheinen einer bürgerlichen wohlhabenden Gesellschaft geht das Aufblühen des Galeriewesens einher. Eine historische, parallele Entwicklung gab es schon im goldenen Zeitalter der Niederlande ( Barock) , ebenso später im Goldenen Zeitalter in Dänemark ( Klassizismus), Gründerjahre (Frankreich)


Zentrale Galerien und Personen des Kunsthandels in Deutschland und USA

Galerie Thannhauser , Heinrich Thannhauser (* 16. Februar 1859 in Hürben, Stadtteil der Stadt Krumbach (Schwaben); † 1934. Er war als Kunsthändler einer der wichtigsten Förderer der frühen expressionistischen Kunst in Deutschland.In seiner Münchener 1904 gegründeten Galerie stellte Thannhauser zunächst die Kunstwerke französischer Impressionisten aus ( Édouard Manet, Edgar Degas Paul Gauguin ), später Pablo Picassos und Georges Braques. 1909 fand die erste Ausstellung der Neuen Künstlervereinigung München statt. 1911 begann die Zusammenarbeit mit "Der Blaue Reiter". Thannhauser war mit Theo van Goghs Witwe, Johanna van Gogh-Bonger, und deren Sohn Vincent befreundet, wodurch er seinen Bestand mit bedeutenden Werken erweitern konnte. 1934 wollte Heinrich Thannhauser vor den Nationalsozialisten in die Schweiz fliehen; an der Grenze erlag er einem Schlaganfall.

Sein Sohn Justin Thannhauser richtete Dependancen in Luzern (1919) und Berlin (1927) ein. Das Stammhaus im Arco-Palais, Theatinerstraße 7 in München wurde 1928 aufgelöst und 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten die Bestände. Justin Thannhauser emigrierte nach Paris, wo er bis 1941 eine Galerie führte, deren Bestand ebenfalls nach Besetzung durch die deutsche Wehrmacht beschlagnahmt wurde. Es gelang ihm, nach New York zu flüchten, wo er ein drittes Mal einen Neuanfang wagte. 1963 stiftete er seine private Sammlung und die seines Vaters dem Guggenheim-Museum, New York, in dem ein nach ihm benannter Raum an ihn erinnert. ( siehe Wikipedia)

Michael Hertz, Bremen , 1912 -1987 ( Max Ernst,

Hans-Jürgen Müller, Stuttgart, Galerie: *1957 - 2009 ( Galeriehaus, Kunstmarkt, )

Hein Stünke , "Galerie der Spiegel":*1945-1980, ( Edition MAT ,Verein progressiver deut. Kunsthändler , Mitgründer art cologne,1967 )

Art Cologne ; *1967 ( älteste Kunstmesse der Welt )

Rolf Jährling , "Galerei Parnass" , Wuppertal-Elberfeld, * 1949 - 1965 , Informell , nouveau realists, fluxus,

11.März 1963 Paik : "Exposition of Music- Electronic Television > Beuys Piano Aktion

5./6. Juni 1965 24 Stunden-Happening

Galerie 22 , Jean-Pierre Wilhelm , Die Galerie 22 in Düsseldorf, die nur von 1957 bis 1960 existierte und von Jean-Pierre Wilhelm geleitet wurde, war zu dieser Zeit eine der wenigen Galerien für zeitgenössische Kunst im Rheinland. Die Plakate dieser Galerie zeichnen sich oftmals durch einen bis in die Einzelheiten durchdachten Entwurf des Künstlers und hohen technischen Aufwand aus. Die Qualität der Plakate bilden einen Markstein für die Künstlerplakate der Nachkriegszeit in Deutschland.

Galerie Schmela, *1957 - 1980, Düsseldorf Von der Kunstakademie zum Handel, Beuys

Galerei Inge Becker, Bochum * 1970- heute , Fluxus, Paik, Vostell, Kaprow

Wolfgang Hahn, ( 1924-1987) Köln, Sammler, Chefrestaurator am Wallraf -Richartz-Museum , Köln > MUMOK Wien

Rudolf Zwirner (1933-),Essen, Köln (* 1959- ( Sammlung Ludwig, Art Cologne Mitbegründer, POP Art, diter Roth

* 1956 Volontär in der Galerie Spiegel, köln, 1958 Berggruen, Paris;Dokumenta II, Kassel,*1959 Galerie Essen,1962 Köln

Leo Castelli ( Warhol, Lichtenstein, POP Art - Concept - Minimal- etc.

Ilena Sonnabend ( Koons,

Dorothea Loehr, Frankfurt a.M.

Mary Bauermeister, Atelier Bauermeister Köln

Karl Ruhrberg , Jürgen Harten

Sammlung Lauffs, Paul Wember ist seinem Programm, gegen große Widerstände, bis zu seiner Pensionierung 1975 treu geblieben. Die Kooperation mit den Sammlern Helga und Walther Lauffs führte, in dem mittlerweile umgebauten Kaiser Wilhelm Museum, zu Ausstellungsprogrammen, welche die amerikanischen und europäischen Hauptströmungen der 50er bis 70er Jahre repräsentierten. Die Sammlung Lauffs wurde 2008 in NY versteigert.

John Anthony Thwaites, (1909-1981) , Kricke, Geiger,Schumacher

Rolf Wedewer ( 1932- 2010 ) , Museumsmann

Heiner Friedrich, München ( Land Art, Dia Art Foundation, USA> Six Friedrich

Rochus Kowellek, Frankf. a.M. ( Piene, Klein)

Heiner Stachelhaus , Kritiker , NRZ , Essen,

Albert Schulze-Vellinghausen, Hervest-Dorsten (Mataree, Informel

Weggel, Dorsten (

Thomas Grochowiak, Recklinghausen > Junger Westen<

Franz Große-Pferdekamp ( Junger Westen, Abstrakte

Haubrich

Paul Wember, Museumsdirektor,Krefeld *25.07.1913 geboren. Im Jahre 1947 übernahm er die Direktion des Kaiser Wilhelm Museums in Krefeld. Ankäufe von Werken Rheinischer Künstler wie Heinrich Campendonk, Helmuth Macke und Thorn Prikker, mit Beginn der 50er Jahre verstärkt der Gegenwartskunst zugewandt. Diese Entwicklung wurde dadurch gefördert, dass dieStadt im Jahre 1955 die, von Mies de van Rohe erbaute, Villa „Haus Lange" zur Verfügung gestellte. Nach Ausstellungen von Werken der Klassischen Moderne wie Braque, Miró und Picasso forcierte Wember die Ausrichtung auf zeitgenössische Kunst. So fanden bereits zu Beginn der 60er Jahre im Haus Lange u.a. Ausstellungen von Yves Klein, Jean Tinguely und Robert Rauschenberg statt. Die Begegnung mit Yves Klein wurde für Paul Wember zu einer ganz besonderen Erfahrung, die ihn bis an sein Lebensende beschäftigte.

Paul Wember ist seinem Programm, gegen große Widerstände, bis zu seiner Pensionierung 1975 treu geblieben. Die Kooperation mit den Sammlern Helga und Walther Lauffs führte, in dem mittlerweile umgebauten Kaiser Wilhelm Museum, zu Ausstellungsprogrammen, welche die amerikanischen und europäischen Hauptströmungen der 50er bis 70er Jahre repräsentierten.

Paul Wember hat durch seine Ausrichtung der Krefelder Museen auf die Gegenwartskunst deren internationale Bedeutung begründet.

Johannes Cladders 11. Febr. 2009 ... Der ehemalige Direktor des Abteiberg-Museums in Mönchengladbach, Johannes Cladders, ist im Alter von 84 Jahren in Krefeld gestorben.Er war es, der den Mönchengladbacher Stadtrat in den 70ern überzeugte, ein neues Museum in der Stadt zu errichten.

John Anthony Thwaites , Kritiker (John Anthony Thwaites und die Kunstkritik der 50er Jahre ) John Anthony Thwaites (1909-1981), Brite, Diplomat und Mitbegründer der Gruppe Zen 49, wurde zu einem der bekanntesten Kunstkritiker in Westdeutschland. Mit Vorträgen und Publikationen versuchte er in der Nachkriegszeit, einem jungen Publikum die junge Kunst nahezubringen. Weder Philosoph noch Literat, dafür ein ausgezeichneter Formanalytiker mit scharfem Urteil, war er aber zuallererst ein Kämpfer für die - wie er meinte - wirkliche, die schöpferische Kunst. Er gehörte zu denjenigen, die nach dem Krieg euphorisch die Abstraktion als Synthese der in der Vorkriegszeit entwickelten künstlerischen Positionen begrüßten, und die Kunst als einen Spiegel von Weltbild und Lebensgefühl begriffen. Seine Biographie, die ihn unterschied von seinen Kollegen, zudem seine Auffassung von Kunstkritik erlaubten ihm aber einen sehr eigenständigen Blick auf die deutsche Kunst der 50er und frühen 60er Jahre. Bis zu seinem Tod 1981 verfolgte er als freier Mitarbeiter von Tageszeitungen, internationalen Kunstzeitschriften und Radiosendern mit seinem am Informel geschulten Blick die Entwicklungen in der aktuellen Malerei und Plastik und war schließlich auch gezwungen, die Revolution tradierter Konzepte zu akzeptieren. Thwaites setzte sich nicht nur mit der Kunst, sondern immer wieder auch sehr dezidiert mit dem Kunstbetrieb seiner Zeit und mit seiner Rolle als Kritiker auseinander. In der vorliegenden Arbeit werden die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich die Kunstkritik der fünfziger Jahre entwickeln konnte, dem Selbstverständnis der Kritiker gegenübergestellt. Die Theorie moderner Kunst wird im Zusammenhang von konservativem Bewußtsein und progressiver Haltung gesehen. Die Funktion, die einzelne Kritiker bei der Durchsetzung der abstrakten Kunst, aber auch bei ihrer "Zähmung" (Gerda Breuer) hatten, wird hinterfragt und dabei der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit thematisiert. Indem restaurative und modernistische Tendenzen analysiert werden, ist die Dissertation auch ein Beitrag zur Revision der in den späten 60er Jahren entstandenen Positionierung der Nachkriegsmoderne als pseudoavantgardistische, inhaltsleere und staatlich subventionierte Kunst.

 

Ute Klophaus, Photographin ( 10. Feb 1940 - 6.Dez 2010

Benjamin Katz , Photograph (1939 -


  Literaturempfehlungen:

Adam Lindemann >Collecting Contemporary< 2006, 296 S. ISBN 3-8228-4938-3

Uta Grosenick >Insight - Inside. Galerien 1945 bis heute <(Gebundene Ausgabe) ISBN 383217202

Martin Leyer-Pritzkow >Das Kunstkaufbuch. Für Sammler und solche, die es werden wollen <(Gebundene Ausgabe) ISBN 3791333593.01

Carole Katchen, >Kunst erfolgreich verkaufen - oder warum Picasso auch ein Marketinggenie war< e-book  

>Herzlich ihr Max<-Die schönsten Künstlerbriefe aus den Beständen des ZADIK-

ISBN 978-3-86984-137-3 http://www.zadik.info/

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