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3sat / ARD / arte / BBC WOLRD / BR alpha / CNBC / CNN / Deutsche Welle / DSF/ Eurosport / Kabel1/ Kinderkanal / Nickelodeon / Phoenix / PRO7 / RTL / RTL2 / SAT.1 / n-tv / Bloomberg / MTV / Viva / VOX / ZDF

Fernsehen (engl. Television, Abk. TV) ist eine elektronsiche Bildübertragung mittels Radiowellen oder Kabel von Fernsehsendern auf ein heimisches TV-Gerät. Das Fernsehen zählt als Leitmedium bei den Massenmedien. Es hat Anteil an der Meinungsbildung der Bevölkerung. Genutzt wird das Fernsehen seitens der Zuschauer hauptsächlich zur Unterhaltung oder Informationsbeschaffung und der Industrie und dem Handel für die Werbung bzw den Direktverkauf seiner Produkte. TV vermag live zu übertragen, als auch zuvor gespeicherte Aufnahmen zu senden. Das öffentliche =staatliche bzw. private TV ist wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens mit einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von 3,5 Stunden/Tag .Über 98 % der deutschen Haushalte besitzen ein Fernsehgerät. Die gesendeten Programme bestehen aus den Sparten: Nachrichten, MusikShows, Spielshows, Spielfilme, Serien, Infoshows, Talkshows, Infosendungen, Dokumentationen, Meinungssendungen.TV ist das Haupttätigkeitsfeld der weltweit agierenden Medienkonzerne.

Staat und Politik benutzen das Fernsehen hauptsächlich dazu, die Bevölkerung zu informieren und die Meinungsbildung zu fördern. Das Spektrum der Inhalte reicht dabei von Hinweisen auf wichtige Ereignisse bis zu Katastrophenwarnungen. Politiker versuchen oft über das Fernsehen die Bevölkerung von ihren eigenen Ansichten zu überzeugen oder ihre Arbeit zu rechtfertigen. In vielen Staaten wird Fernsehen auch häufig seitens der Regierung zur Propaganda eingesetzt.

 Geschichte des TV

1843 entdeckte A.Bain das Prinzip der zeilenweisen Abtastung für elektrisch zu übertragende Bilder. Versuche zur elektrischen Bildübertragung wurden schon kurz nach der Jahrhundertwende ausgeführt und brachten zunächst auf mechanischelektrischem Weg erste Teilerfolge (Nipkowscheibe).1883 erfand P.Nipkow den mechan. Bildzerleger (Nipkow-Scheibe), der noch bis in die 30er-Jahre dieses Jh. verwendet wurde. Erst mit der Einführung des Röhrenverstärkers nach dem 1.Weltkrieg begann die eigentliche Entwicklung: 1924/25 erste prakt. Vorführungen in Deutschland. (A.Karolus), Großbritannien (J.L. Baird) und den USA (C.F. Jenkins). Erste reguläre TV-Sendungen März 1935/36 in Berlin Dtld., USA und England. Ein tägl. Programm begann in der Bundesrep. Dtl. 1952 der NWDR, dem die weiteren Anstalten folgten. 1966/67 wurde das PAL-Farbfernsehsystem (von W.Bruch) eingeführt. Etwa seit 1990 werden die verbesserten Farbfernsehsysteme PALplus und HDTV eingeführt.

In Deutschland wurden Fernsehstuben von den Nationalsazialisten eingerichtet. Das Medium konnte sich aber nicht durchsetzen, dafür war die Qualität und die geringe Sendezeit verantwortlich. Sendezeiten von 20 Uhr bis 21 Uhr , dann wurde die Sendung wiederholt. Von den USA ausgehend, breitete sich dann das TV nach 1945 aus. Das erste dt. Nachkriegsprogramm wurde am 25.12.52 in Hamburg und Köln ausgestrahlt. In der Schweiz erste öffentl. Sendung am 20.7.53 vom Sender UtlibergZÜrich; in Österr. am I. 1.57 in Wien. In der BRD gestalten die Rundfunkanstalten ein Gemeinschaftsprogramm (Erstes Programm, ARD) mit Beiträgen jeder Anstalt. Ein weiteres Einheitsprogramm gestaltet das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) seit 1.4.63. Außerdem laufen seit Herbst 1965 regional Dritte Programme. Seit 1968 gibt es in Deutschland das Farbfernsehen. Seit ca 1990 gibt es in Deutschland und Europa wie in den USA Fernsehsender von Privatgesellschaften betrieben und vorwiegend durch Werbesendungen finanziert werden.


Einer der Pioniere des Farbfernsehens war John Logie Baird, 1928 . 1939 wurden auf der Internationalen Funkausstellung Berlin die ersten farbigen Fernsehbilder vorgeführt.

Erst 1953 wurde in Nordamerika die NTSC-Norm für Farbfernsehen eingeführt. 1954 begann der offizielle Sendebetrieb in Farbe. Das Problem der Kompatibilität zu Schwarz/Weiß-Fernsehern hatte man gelöst, indem die Farbsignale (Farbton und Farbsättigung, "Chroma") und die Helligkeitssignale ("Luma") getrennt übertragen werden. Der Schwarz/Weiß-Fernseher empfängt nur die Helligkeitssignale, die dann das schwarz/weiße Bild ergeben, während im Farbfernseher zusätzlich die auf einem Seitenband gesendeten Chromasignale verarbeitet werden.

Im März 1954 brachte RCA mit dem CT100 den ersten in Großserie produzierten Farbfernseher auf den Markt. Er hatte 36 Röhren, eine 15-Zoll-Bildröhre und kostete 1000 $, was nach heutiger Kaufkraft einem Preis von ca. 12.000 $ entspricht. Die Bildqualität war eher bescheiden und das Gerät war auch recht anfällig. Trotzdem waren damit die Amerikaner den Europäern weit voraus, die erst 12 bis 13 Jahre später mit der PAL-Norm von Walter Bruch das Farbfernsehen einführten. Der Vorsprung der Nordamerikaner hatte aber auch seinen Preis. Die NTSC-Norm besitzt einige Schwächen, so dass es häufig zu Farbtonfehlern bei der Darstellung kommt. Um diese Fehler auszugleichen, gibt es an NTSC-Farbfernsehern eine zusätzliche Einstellmöglichket, "Farbton", mit dem eine händische Korrektur des Fehlers möglich ist. Das PAL-Verfahren sowie das französische SECAM (SÉquentiel Couleur À Mémoire) hatten zum Ziel, diese Farbfehler, die hauptsächlich auf dem Übertragungsweg durch Phasenfehler entstehen, auszugleichen. Das bedeutete erheblich höheren technischen Aufwand auf Sende- wie Empfängerseite. Deshalb bekam das PAL-System von den Amerikanern den Spitznamen "Pay Additional Luxury". Im Gegenzug bezeichnen heute noch PAL-Techniker das amerikanische NTSC scherzhaft als "Never Twice Same Color" bzw. "Never The Same Colour".

Während viele den USA nahestehende Länder in Südamerika und Asien wie z. B. Japan sich für NTSC entschieden, führten z. B. ehemalige französische Kolonien oft das SECAM-System ein. Die Mehrheit der Länder, die in den 1960er-Jahren noch kein Farbfernsehen hatten, entschieden sich aber für PAL, darunter nach heftigen internen Diskussionen auch England, allerdings mit der schon vorher eingeführten anderen Ton-Norm. Die UdSSR entschied sich nach vergeblichen Versuchen, ein eigenes Farbfernsehsystem einzuführen, neben zahlreichen anderen Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes für SECAM. Im Gegensatz dazu entschied sich die Volksrepublik China für das PAL-System.

Am 25. August 1967 wurde durch einen symbolischen Druck auf einen roten Knopf durch Außenminister Willy Brandt das Farbfernsehen in Deutschland eröffnet. Der erste in Deutschland für das PAL-System produzierte Fernseher war der Telefunken FE807 PAL Color.
vergl. WIKIPEDIA


Finanzierung

Beim Medium Fernsehen stehen relativ wenige Programmanbieter ( Fernsehsender) einem Massenpublikum von mehreren Millionen Zuschauern gegenüber.

Historisch wurde Fernsehen ausschließlich von staatlichen Anstalten betrieben und durch Gebühreneinzug von den Konsumenten und geringer Werbung finanziert. Dies änderte sich mit sinkenden Sendekosten und der Liberalisierung des Marktes. Die Kosten zur Produktion der Inhalte werden seitens der Programmanbieter ausschließlich durch Werbung finanziert. Daneben gibt es noch sog. Bezahlfernsehsender (engl. Pay TV), die vom Zuschauer direkt bezahlt werden (z. B. Sky Deutschland)

 


TV Sender

Das Fernsehen ist technisch und publizistisch eine Weiterentwicklung des Hörfunks. Unterschieden werden staatl., öffentlich-rechtl. und privatwirtsch. (kommerzielle) Systeme, wobei in den meisten Ländern Mischformen existieren, in Deutschland seit 1984 das duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtliche und privaten Sendern. In Deutschland gibt es öffentlich-rechtl. Sendeanstalten wie: ARD mit elf Landesrundfunkanstalten, die ein Erstes Fernsehprogramm und acht Dritte Programme veranstalten, das ZDF, die drei Kulturprogramme arte , 3sat und BR alpha , der »Kinderkanal«, der Dokumentationskanal Phoenix sowie die Deutsche Welle.

Empfangen werden können ferner über Kabel oder Satellit (z.T. verschlüsselt), 26-28 Privatkanäle, darunter die Vollprogramme / RTL / RTL2 / SAT.1 / PRO7 / Kabel1/ VOX sowie die Spartenkanäle / DSF/ Eurosport (Sport)/ n-tv (Nachrichten/Börse) / Bloomberg ( Wirtschaft), Nickelodeon (Kinder), tm3 (Frauen), MTV und Viva (Musik) und die internationalen Sender BBC WOLRD / CNBC / CNN .

Die öffentlich-rechtl. Sender unterliegen einem gesetzlich fixierten Programmauftrag, der sie zur Grundversorgung der Bev. mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung verpflichtet; gewährleistet sein müssen ferner tatsächl. Erreichbarkeit, Meinungsvielfalt (Programmausgewogenheit) und Spartenvielfalt. Marktführer unter den Fernsehanstalten ist seit Jahren der Privatsender RTL, ARD und ZDF liegen dahinter, darauf folgen die dritten Programme der ARD und PRO7.

Die Fernsehnutzung hat in Deutschland seit der Einführung des Kabel- und Satellitenfernsehens leicht zugenommen und liegt bei durchschnittlich 186 Minuten pro Tag. Das Fernsehen erreicht täglich 83% der Bevölkerung ab 14 Jahren, vor Hörfunk (75%) und der Tageszeitung (65%).

Finanzierung der Sender: Während die öffentlichen Sender ihre Kosten größtenteils aus Gebühren und zu einem geringen Anteil aus Werbung bestreiten, finanzieren sich die privaten Sender ausschließlich aus Werbeeinnahmen oder aber, wie der 1991 gegründete Pay-TV-Sender »Premiere« und das 1996 gestartete digitale Programmpaket »DF1«, über Zuschauer-Abonnemententgelte.


Medienkonzerne

Das TV ist ein Medium der weltweit agierenden Medienkonzerne. Bilder werden nicht mehr mehrheitlich durch Einzelpersonen erzeugt und verbreitet, sondern arbeitsteilig, industriell . Die Medienkonzernen haben als Arbeitskanäle die Medien TV ( DVD und VIDEO ), Computer (DVD und CD), Audio (Kasette und CD) und Buch. Link zu Medienkonzerne 


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