SOUL
von Stephanie und Anastasia
Der Ursprung des Soul
Zusammensetzung : Man nehme einen Drummer ,Keyboarder oder Pianisten Bass Gitarre und mixe das ganz nach Lust Laune und Rassenzugehörigkeit. Dann stellt man diese Musiker irgendwo auf die Bühne hin wo sie nicht sonderlich stören. Eine gut beleuchtete Ecke wird nun mit Posaune Trompete und Saxophon ausgestattet die dem Publikum immer dann wenn es NICHT zur Bühne schaut mit unerwarteten Bläserattacken eindringlich um Aufmerksamkeit bittet. Das ganze runde man ab mit einem Vokalisten dunkler Hautfarbe der mit seiner Stimme vom leisen Schluchzen bis zur Urschreitheorie so ziemlich das ganze Spektrum guter Sangeskunst draufhat!!!

Die Väter dieser Richtung sind wohl Ray Charles und Sam Cook die mit einer Mischung aus Gospel und Rhythrn & Blues Mitte der fünfziger Jahre das Fundament lieferten und damit diese Musik auch dem weißen Publikum zugänglich machten leider nur mit finanziellem Erfolg !! Denn die Blütezeit des Souls von 1965 bis 1968 war auch geprägt von dem Rassismus der das Land in zwei Fronten teilte man denke an John F.Kennedy oder Martin Luther King)(Als letzterer 1968 ermordet wurde verhinderte man durch die dreimalige Übertragung EINES Konzertes in Boston Garden eine Massenhysterie innerhalb der schwarzen Bevölkerung.) Jener Mann war James Brown ,"the hardest working man in show business" und zu Recht der Godfather (Pate) of Soul genannt der seine kometenhafte Karriere Ende der fünfziger Jahre begann. Er brachte als einziger zu diesem Stilmix auch noch den Jazz mit hinein und erfand somit schon den Funk bevor überhaupt einer wusste was das ist. Die von ihm propagierte Aufforderung "Say it loud I'm black and proud" gab den unterdrü Schichten mehr Hofnung als die damalige, eher wirre Politik Amerikas als die eher wirre Seine reichlich exzentrische Bühnenakrobatik war stilprägend (oder denkt Ihr Michael Jackson hätte sein Rumgehopse selbst erfunden ???) und seine höllischen Schreie waren Jahrzehnte später noch Fundus für eine kommende Hip-Hop Generation die nach langer Zeit endlich wieder auf die Misstände des Landes aufmerksam machen wollte, Dass James Brown heutzutage seine Zeit mehr im Knast als im Plattenstudio zubringt ist eine andere Geschichte.
Wo ein König ist, muss
zwangsläufig auch eine Königin her. Dieser Platz steht wohl
unumstritten der Goepelgeschulten
Aretha
Franklin
zu.Ihrem meistens geborgtem Material
hauchte sie mit ihrer Jahrhundertstimmein den
sechziger
Jahren erst richtig die Seele ein. Durch
die Coverversion des Hits
"Respect"
schuf sie die (laut der
Illustrierten
"Ebony")
Nationalhymne der Schwarzen. Über
Jahre hinweg wurde sie stets zur Queen of Soul wiedergewähIL
Nach ihrem
Meilenstein-Album
"Amazing
Grace"
(1972) konnte sie ihren Soui noch bis in
die heutige Zeit retten. Wie es sich für
eine
Königin gehört lässt sie
sich seitdem von ihren "Untergebenen" huldigen.Mit Annie Lennox z.B.
sang sie 1985 "Sisters
are
doing it for
themselves"
und mit Georg Michael 1987
"Knew you were
waiting". Und ihr grandioses
Comeback mit
"A
rose
is still a rose"
stammte aus der Feder von
Lauryn Hill
(Fugees), die wohl schon als kleine
Göre Aretha's Stimme gelauscht hat.

Lauryn Hill Fugees


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