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The Rock-Page

von J4k0b Göbel und Tobias Münch 

 Fast 50 Jahre ist es her, dass die Radiostationen in der Neuen Welt den Geburtsschrei des Rock'n Roll in die Studentenstuben von amerikanischen High-School-Girls und College-Boys übertragen haben. Rockgeschichte, die die Welt musikalisch grundlegend verändert haben.Es ist eine Geschichte von Little Richard, der als einer der ersten von der Muse Rock'n Roll geküßt wurde. Und die von Elvis, den Beatles und den Stones, von Mick Jagger und Michael Jackson, von Tina Turner, Madonna und Conny Francis. Von Eintagsfliegen und von Evergreens, Genies, Gescheiten und Gescheiterten, von Sex und Suff und Geld und Groupies, von Drogen und Toten. Und es ist die Geschichte von musikalischen Meilensteinen, von Langspielplatten, die selbst längst Geschichte geschrieben haben und heute als CDs ihre Wiedergeburt erleben...

 

Hier nun einige Interpreten: 

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    Bon Jovi
Seine erste Gitarre bekam Jon mit 10 Jahren von seinen Eltern zu Weihnachten. Da er aber Drummer werden wollte, war dieses Geschenk eine große Enttäuschung für ihn. Die Gitarre blieb 3 Jahre im Keller liegen. Mit 13 Jahren wurde Bruce Springsteen sein Idol und Jon holte die Gitarre wieder aus dem Keller. Er nahm Unterricht bei einem Jungen aus der Nachbarschaft, Al Parinello, und zwar zusammen mit David Sabow, der heute bei Skid Row Gitarre spielt. Einer der ersten Songs, die Jon lernte, war "The Boys Are Back In Town" von Thin Lizzy. Außerdem nahm er an den Proben des Stevens-High-School-Chors teil, um seine Stimme zu trainieren und die entsprechende Atemtechnik zu lernen.
Mit 14 Jahren gründete er zusammen mit David Bryan Rashbaum die Band Starz, die er aber bald in Raze umtaufte. 1978 gründete Jon die Band Atlantic City Expressway (ACE). Sie spielten Songs von Bruce Springsteen und Southside Johnny. Ende der 70er hatten Jon und Dave die Band The Rest mit der sie kreuz und quer durch New Jersey tingelten. Wegen schlechter Schulleistungen aller Bandmitglieder wurde The Rest (auf Druck der Eltern) aufgelöst. Jons Eltern erlaubten ihm bei seinem Onkel Tony Bongiovi in seinem Studio "Power Station" zu arbeiten. Jon wurde "Mädchen für alles", musste Kabel schleppen, Mikrofone ausrichten und Kaffee kochen. Dafür durfte er - wenn im Studio nichts los war - seine eigenen Aufnahmen im Studio machen.
Seine nächste Band hieß The Lechers - existierte aber nicht lange. Danach kamen The Wild Ones. Mit dieser Gruppe stand er 1982 jeden Sonntag auf der Bühne, aber das Publikum wurde immer weniger. Dies lag daran, dass Bruce Springsteen im nahegelegenen Club "Stone Pony", für sein neues Album probte. Langsam aber sicher verschaffte sich Jon aber einen ausgezeichneten Ruf in New Jersey. Nur mit dem Plattenvertrag wollte es nicht klappen. Mit einem Demo-Band von Runaway ging Jon zu dem Radiomoderator Chip Hobart, der in seinen Sendungen des öfteren Newcomer vorstellte. Er sorgte dafür, dass Runaway auf einem kleinen Sampler veröffentlich wurde. Mehr als 25 Radiostationen spielten den Song fast stündlich und plötzlich würde Jon überall in den Staaten bekannt.
Im März 1983 hatte er endlich die richtigen Musiker für seine Band beisammen. Jons alter Freund David Bryan Rashbaum (Keyboard), Richie Sambora (Gitarre), Alec John Such (Bass) und Tico Hector Juan Torres (Drums). Am 1. Juli 1983 unterzeichnete er endlich seinen langersehnten Plattenvertrag bei Mercury. Dort bekam die Band ihren Namen: Bon Jovi!

 

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Chuck Berry

Wenn jemand den Rock’n’Roll erfunden haben könnte, ohne durch Zufall auf ihn gestoßen zu sein, dann wäre Charles Edward Anderson Berry der richtige Mann. Seine Songs wurden so unzählige Male kopiert, gecovert und neu interpretiert, daß man es kaum zählen kann. Noch heute gehören “Johnny B. Goode”, “Sweet Little

Sixteen” oder “Rock and Roll Music” zu den ersten Songs, die man als Rockmusiker hören und lernen muß. Die Beatles, die Rolling Stones und zahlreiche andere Gruppem bedienten sich seiner Texte und Melodien; sogar die Beach Boys, die mit Rock’n’Roll eigentlich so gar nichts zu tun hatten, vergewaltigten 1963 “Sweet Little Sixteen” zu “Surfin’ U.S.A.” fünf Jahre nach Erscheinen des Originals. Bemerkenswert ist, daß Chuck Berry nur einen echten Nr. 1 Hit hatte: “My Ding-a-Ling”, ein von der Lyrik eher schmutziger Song, im Jahre 1972!!!

Chuck Berry ist auch heute noch ein begnadeter Gitarrist, der hervorragenden Blues und Rock and Roll spielt, auch den “Duckwalk” beherscht er nach wie vor. Da der Mann in seinem hohen Alter von Zeit zu Zeit immer noch auf Tour geht, sollte man unbedingt die Tageszeitungen nach Konzertanzeigen durchstöbern.      

 

geboren wurde er am 18. Oktober 1926 als Charles (“Chuck”) Edward Anderson Berry in St. Louis/Missouri

1955 veröffentlicht das Chess Label “Maybelline”

September bis November 1957: Er tourt mit Buddy Holly, The Drifters, Frankie Lymon & The Teenagers, den Everly Brothers und Clyde McPhatter auf der “Biggest Show of Stars for ‘57”

am 24. Februar 1958 erreicht “Sweet Little Sixteen” Platz zwei der Bilboard Charts (nur “Tequila” von den Champs ist besser)

 

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                                    Little Richard

Eigentlich Richard Penniman, (*1935), amerikanischer Sänger, Komponist und Pianist, einer der wichtigsten Vertreter des Rock’n’Roll. Little Richard wurde am 5. Dezember 1932 im schwarzen Ghetto von Macon (Georgia) als Sohn eines Alkoholschmugglers geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen heran. Nachdem sein Vater ermordet wurde, musste er bereits im Teenager-Alter seine vielköpfige Familie ernähren. Little Richard übernahm zahlreiche Gelegenheitsjobs, reiste mit einer Medicine Show durch das Land und trat als Musiker in Kneipen auf. Anfang der fünfziger Jahre hatte er sich in der afroamerikanischen Musikszene, der so genannten Race-Music, als vitaler Rhythm & Blues-Shouter einen Namen erspielt und mit lokalen Bands wie den Tempo Troopers erste Platten aufgenommen.

Als Mitte der fünfziger Jahre weiße Künstler wie Elvis Presley und Bill Haley ursprünglich afroamerikanische Klänge einem großen weißen Publikum zugänglich machten, bekamen schwarze Musiker zum ersten Mal die Chance, zu Stars der gesamten amerikanischen Jugend zu werden. Zwischen 1956 und 1959 war Little Richard mit Hits wie Tutti Frutti, Long Tall Sally, Send Me Some Lovin’, Jenny, Miss Ann, Lucille, O my Soul, Rip it up und Good Golly Miss Molly einer der populärsten Musiker der USA. Herausragende Alben sind Here’s Little Richard (1958), Little Richard (1958), The Fabulous Little Richard (1959) und Well Alright (1959). Sowohl musikalisch als auch als exaltierter Bühnenkünstler hat der geschminkt und schrill gekleidet auftretende Little Richard viele Musiker der nachfolgenden Generationen geprägt, beispielsweise Jimi Hendrix, Otis Redding, James Brown, Sly Stone, Prince, aber auch Mick Jagger von den Rolling Stones.

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Elvis Presley

Elvis Aaron Presley kam am 8. Januar 1935 in Tupelo, Missisippi, als Sohn eines Baumwollpflückers und einer Näherin zur irischer Abstammung zur Welt. Der ungewöhnliche Lebensweg begann, als Elvis 1953 für seine Mutter als Geburtstagsgeschenk eine Schallplatte besang.

Der Präsident der Firma nahm Elvis unter Vertrag; die Zeit großer Hits wie "Heartbreak Hotel", "King Creole" oder "Don´t be cruel" begann. Die gekonnte, effektvolle und exzessiv-sinnliche Bühnenshow des musikalischen Rebellen, die von seiner unverwechselbaren Rythm-and-Blues Stimme getragen wurde, rief geteilte Meinungen hervor, doch waren seine kommerziellen Erfolge enorm:

Sein zweites Album "Hound Dog" (1956) brachte sieben Millionen Käufer. Fernsehauftritte und 34 Spielfilme ("Love me tender", "Jailhouse Rock", "Girls, Girls, Girls !"), 20 Goldene Schallplatten und 50 Gold-Singles säumten den Weg des Erfolges. Bei der TV-Show "Aloha from Hawaii" (1973) sahen hundert Millionen Menschen via Satellit den bereits gereiften "All American Boy".

1975 waren dann mehr als 500 Millionen Elvis-Platten verkauft. Um den Tod des schließlich privat gebrochenen Idols am 16. August 1977 in Memphis, Tennessee, ranken sich noch heute die unglaublichsten Gerüchte.

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