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Rastegar& Felix Hanewinkel
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Michael
Jackson
Lionel
Ritchie Phill
Collins
Stevie
Wonder
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Michael
Jackson
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Die
einamlige Karriere von Michael Jackson begann schon 1963
in Gary/Indiana, als dieser gerade mal 5 Jahre alt war.
Damals war er zusammen mit seinen Brüdern Marlon,
Tito, Jackie und Jermain als Jackson Family unterwegs.
Ein Jahr später wurden daraus die Jackson 5, die
Vater Joe, der selbst Amateurmusiker war, mit strenger
Hand und viel Ehrgeiz managte. Von Anfang an
kristallisierte sich der kleine Michael als Star der Band
heraus (Hits:'I Want You Back', 'l' II Be There').
Bereits mit 14 nahm Michael 1972 sein erstes Soloalbum
auf. Doch der große Durchbruch gelang ihm erst 1979
mit der LP 'Off The Wall' und dem Megahit 'Don't Stop
Till You Get Enough'. Den berühmten
'Moonwalk'-Tanzschritt erfand 'Magic Michael', dessen
große Vorbilder Fred Astaire und James Brown sind,
1982 zu seinem Rekord-Album 'Thriller' (Hits. 'Beat lt',
'Billie Jean'), das sich weltweit sage und schreibe
50millionenmal verkaufte. Weitere Erfolgsalben wie 'Bad'
(1987) und 'Dangerous' (1991) kennzeichnen seine
einzigartige Karriere und machten ihn zum 'King of Pop'.
Michael will seinen Ruhm und Reichtum teilen, setzt sich
deshalb seit 1992 intensiv für notleidende Kinder in
aller Welt ein und gründete die 'Heal The
World'-Stiftung. 1993 spendete er die gesamte (!) Gage
der 'Dangerous'-Worldtour - 100 Mio. Dollar! Im August
1993 wurde er beschuldigt, den 13jährigen Jordan
Chandler, mit dem er befreundet war, sexuell missbraucht
zu haben. Dieser Kindersexskandal, ein Erpressungsversuch
seitens des Vaters des Jungen, ging um die ganze Welt,
obwohl es keine Beweise gab! Millionen Fans hielten ihm
in dieser schweren Zeit die Treue. 1996 erschien sein
(Greatest-Hits-)Album 'HlStory', mit den Hits 'Scream',
'You Are Not Alone' und 'Earth Song'. Das bislang letzte
Album 'Blood On The Dance Floor' erschien 1997 mit den
Hits 'Ghosts' - zu seinem gleichnamigen Film - 'Is It
Scary' und einigen Hitmixes aus dem 'HIStory'-Album. Im
Juni 2000 begeisterte Michael seine Fans mit seinem
Wohltätigkeitskonzert 'Abenteuer Menschlichkeit',
welches er mit vielen anderen Stars der Musikbranche
vollbrachte. Im September 2001 feierte Michael sein
30-jähriges Bühnenjubiläum mit zahlreichen
Prominenten des amerikanischen Showbusiness in New York,
was sein erstes Konzert nach 10 Jahren in den USA gewesen
ist. Damit will er nach fast 6jähriger
Bühnenabsistenz wieder als der "King of Pop"
angesehen werden. Ausserdem trat Michael bei dem Konzert
erstmals seit der Victory-Tour von 1984 wieder mit seinen
Brüdern Jackie, Tito, Marlon und Randy auf.
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Lionel
Ritchie
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Die Geschichte von
Lionel Richie ist natürlich wie die von
Stevie
Wonder oder Marvin Gaye
eng mit dem Label Motown und der Musikrichtung Soul
verknüpft. Zu Motown kommt Richie 1970, nach
dreijähriger Tingeltour mit den Commodores durch den
Süden der USA. Anfangs spielen die Commodores flotte
bläserlastige Dance-Funk-Instrumentals,
doch unter Lionel Richies Einfluss wird der Sound der
Band variabler und tendiert zugleich mehr und mehr zum
typischen Motown-Soul.
Die Hits der Commodores
heißen "Easy", "Sail On" und "Still" und machen die
Band zum erfolgreichsten Motown-Act der 70er Jahre. 1982
lösen sich die Commodores auf, zu diesem Zeitpunkt
hat Lionel Richie bereits eine Solokarriere eingeleitet,
die ihresgleichen sucht. 70 Millionen verkaufte Alben,
fünf Grammys, ein Oscar, ein Golden Globe und
diverse American Music Awards gehen auf sein Konto, von
1978 ("Three Times A Lady") bis 1986 ("Say You, Say Me")
hat er jedes Jahr einen Nummer eins Hit in den Charts -
das hat außer ihm bisher kein anderer Musiker
geschafft. .
Ende der 80er dreht sich
plötzlich der Wind und weht Lionel nun mitten ins
Gesicht. In der Öffentlichkeit werden
Plagiatsvorwürfe laut, im Privatleben zerbricht eine
langjährige Ehe. Hinzu kommt eine
Stimmbanderkrankung, die mehrere Operationen erfordert:
für einige Jahre hört man von Lionel Richie nur
noch sehr wenig. Dass das Publikum den charismatischen
Sänger jedoch nie vergessen hat, zeigt die
Veröffentlichung des Best-Of-Albums "Back To Front"
1992. Obwohl es nur drei neue Songs enthält, besetzt
es 24 Wochen lang die Spitze der US-Charts.
Motown ist mittlerweile
längst Geschichte, so unterschreibt Lionel Richie
1996 einen Vertrag mit Mercury, der ihm für
fünf Alben 30 Millionen Dollar garantiert. Nach
"Louder Than Words" und "Time" erscheint im Jahr 2000
Renaissance.
Es zeigt einen Lionel Richie, der noch immer unglaublich
viel Seele in seine Songs legen kann, der aber auch keine
Berührungsängste kennt, wenn es darum geht, dem
Soul ein zeitgemäßes Gewand anzulegen.
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Phill
Collins
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Sänger,
Drummer, Songschreiber, Schauspieler, Produzent. Der
Brite Phil Collins ist ein Multitalent - und das hat ihn
zum 500-fachen Millionär gemacht. Über 70
Millionen verkaufte Platten zeugen vom Erfolg seiner
Musik. Zählt man seine Mitarbeit bei Genesis und
sein Mitwirken an anderen Projekten hinzu, kommt man auf
über 200 Millionen Tonträger, auf denen er sich
verewigt hat. Genesis wurde schnell bekannt. Als 1974
Peter Gabriel die Band verließ, gab es einen "Run"
auf den freien Sänger-Posten. Der Rest der Band
hörte sich eine Menge Demo-Tapes an und lud viele
Kandidaten zur Vorstellung, doch niemand konnte Gabriel
ersetzen. Schließlich wurde Phil Collins, der schon
zuvor als Hintergrundstimme agierte, der neue Frontmann.
Es ist nicht untertrieben, wenn man sagt, daß es
seiner markanten, einfühlsamen Stimme zu verdanken
ist, daß Genesis erst richtig populär wurde.
Unter seinem Einfluß entwickelte Genesis einen
für die breite Masse zugänglicheren Stil.
Obwohl mit der steigenden Popularität von Genesis
viel Arbeit verbunden war, spielte Phil Collins parallel
in der Band Brand X mit, die vor allem dem Jazz
zuzurechnen ist, aber nur mäßig erfolgreich
war. Vermutlich dachte Phil Collins zu dieser Zeit nicht
daran, einmal eie Solo-Karriere zu starten. Doch
persönliche Probleme leiteten ihm den Weg dorthin.
Er
nahm eine Auszeit von der Band und verbrachte die freie
Zeit allein zuhause, vorwiegend vor seinen
Musikinstrumenten sitzend. Unwissend, daß er beim
Herumspielen mit diesen seine erste Solo-Platte
produzierte, schrieb er traurige und melancholische Songs
- darunter den legendären Song "In the Air tonight".
Sein erstes Album namens "Face Value" erschien 1981 und
enthält 12 Songs, von denen zwei auch den Weg in die
US-Top 20 fanden ("In the air tonight" und "I missed
again").
Neben
der Arbeit ist soziales Engagement für Phil Collins
sehr wichtig. Beides verband er bei seinem
Doppel-Auftritt beim Live Aid am 13.Juli 1985, welches
von Bob Geldof organisiert wurde. Collins spielte in in
Wembley (Großbritannien) und flog danach mit der
Concorde nach Philadelphia (USA). Somit ist er der erste
Künstler, der am selben Tag einmal in Europa und
einmal in Amerika aufgetreten ist.
Noch
ein paar Worte zu Genesis: Mike Rutherford und Tony Banks
haben in Ray Wilson einen neuen Frontmann gefunden,
dessen Stil für manchen langjährigen Genesis-
und Phil Collins-Fan sicher gewöhnungsbedürftig
ist. Zur Zeit sieht es so aus, als könne Genesis
nicht an die Erfolge anknüpfen, die sie mit Phil
Collins hatten. Es kamen Gerüchte auf, es könne
eine Genesis-Tour in der alten Formation mit Phil
Collins, Peter Gabriel, Mike Rutherford und Tony Banks
geben, um ein Sammel-Album zu promoten. Konkrete Infos
gibt es aber nicht.
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Stevie
Wonder
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Vom "Licht der
Welt erblicken" kann man bei diesem über jeden Zweifel
erhabenen, außergewöhnlichen Musiker und
Performer eigentlich nicht sprechen. Der kleine Stevie
flutschte am 13.Mai 1950 in Saginaw/Michigan auf diesen
Planeten, dessen Bewohner er seit nunmehr drei Jahrzehnten
mit seinen Songs beglückt. Zu viel Sauerstoff im
Brutkasten nahm ihm die Sehkraft auf beiden Augen, ein von
Gott gegebenes Geschenk, wie er immer wieder betonte. Denn
so habe er seine anderen Sinne, vor allem das Gehör,
sensibilisieren können.
Beim Motown-Label mit 12 Jahren gesignt zu werden, schafft
nicht jeder, Stevie schon. Als "Little Stevie Wonder"
veröffentlichte er seine ersten Platten, das "Little"
fiel später weg, der steigende Erfolg mit seinen
Veröffentlichungen blieb. In diesen Greenhornjahren im
Business versuchte er, seine Fähigkeiten auszubauen.
Besser singen, besser die Tasten des Pianos hämmern,
besser Songs schreiben und ab 1967 mischte er zumindest als
Co-Writer seiner Singles mit.
21 Jahre alt zu werden ist in den USA wohl für jeden
jungen Menschen die erste, na sagen wir zweite Hürde im
Leben. Zwar kann man schon seit seinem 16. Lebensjahr Auto
fahren, darf sich aber erst jetzt legal besaufen. Andere
Zeiten andere Sitten, denn Stevie investierte in sein
eigenes Studio, und nahm dort die Scheiben "Where Im
Coming from" und "Music of My Mind", beide markttechnisch
nicht die Knaller, auf.
Nicht ganz unbeteiligt an diesen Longplayern waren die
Herren Robert Margouleff und Malcolm Cecil. Die drehten
zusammen mit ihm an den ersten damals aufkommenden
Synthesizern und Modulsystemen rum. 1972 brachte den
kommerziellen Erfolg: Das Album "Talking Book" mit den
Nummer Eins Hits "Superstition" und "You are the sunshine of
my life" erschien. Grammys, Grammys und nochmal Grammys
gabs in den Folgejahren: Bester R'n'B-Künstler,
bestes Album, bester Song, bester Sänger und so weiter
und so fort.
Kommerziell am erfolgreichsten gestalteten sich die 80er
Jahre. Das inzwischen hardcore-Karaoke-erprobte "I just
called to say I love You" erschien. Ein Song, der im
Zeitalter von SMS-Messages und Handymania eine ganz neue
Bedeutung gewinnen könnte, wäre er nicht schon
jenseits von Gut und Böse.
Mit Michael Jackson trällerte der sozial und
gesellschaftlich engagierte Popstar das Benefizstück
"We are the world". In den 90ern tummelte sich der
Schmusesänger noch immer munter in der Poplandschaft
und bastelte an Filmsoundtracks. Für sein Lebenswerk
wurde ihm 1996 der Grammy verliehen und er werkelte eifrig
weiter.
"Mein Leben wäre vollständig, wenn ich nur
für zehn Minuten meine Kinder sehen könnte",
meinte er immer wieder. Wie die britische Zeitung "Daily
Star" im Dezember 1999 berichtet, habe Wonder bei einem
Gottesdienst in Detroit erklärt, er wolle sich einer
neuartigen Operation mit Chipimplantation in einem
Spezialinstitut an der John Hopkins Universität in
Baltimore unterziehen. Na denn, viel Glück.
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