von Hermann Karsten und Jens Rosenberger
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Die Geschichte des Jazz
Der Jazz hat sich aus verschiedenen Formen afroamerikanischer Volksmusik entwickelt. Deren Wurzeln sind sowohl in Afrika als auch in Europa zu finden. Zu den frühesten Beispielen einer ausgeprägt afroamerikanischen Musik im 19. Jahrhundert zählen Spirituals, Work Songs und Field Hollers. Vor allem in den Spirituals findet man dabei sowohl Elemente aus europäischer Musik (Hymnen) als auch solche afroamerikanischer Provenienz (spezielle Tonbeugung, Vortragsart).
Nach der Befreiung der amerikanischen Sklaven (Emanzipationserklärung von 1863) entwickelte die afroamerikanische Musik immer stärker eigene, auch nach außen wahrnehmbare Traditionsmerkmale. Vor allem lokal bedeutenden musikalischen Entwicklungen ermöglichten auch den musikalischen Kontakt durch herumreisende Künstler. In den ländlichen Gegenden bildete sich eine Musiktradition heraus, die von großem Einfluss auf den späteren Jazz ist: der Blues. Der wichtigste urbane Einfluss auf den Jazz war der Klavier-Ragtime. Die frühen Ragtime-Bands sind als direkte Vorläufer des Jazz anzusehen.
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Louis Armstrong |
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Earl Fatha" Hines |
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Fletcher Henderson |
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Charlie Parker |
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Charlie Parker war am 29. August 1920 in Kansas City geboren und starb am 12 März 1955 in New York. Der Altsaxophonist, genannt Bird, war eine der legendären Gestalten des Jazz, auf der Bühne des New Yorker Jazzclubs Birdland im Jahr 1950. Um neue musikalische Dimensionen erweiterte er zusammen mit dem Trompeter Dizzy Gillespie in den späten vierziger Jahren die Klangwelt des Jazz: Beide entwickelten die Bebop-Richtung. |
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Pianist McCoy Tyner |
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Miles Davis |
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by Hermann Karsten (Oktober 2002)