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Cosima von Bonin (1971 - )
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Cosima von Bonin ist 1962 in Mombasa/ Kenia geboren. Zur zeit lebt und arbeitet sie in Köln.

1995 Künstlerhaus, Stuttgart mit Kai Althoff: "Hast du heute Zeit - ich aber nicht"; Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach

1997 Galerie Christian Nagel, Köln: "Löwe im Bonsaiwald"

1998 Palais Attens - Steirischer Herbst, Graz; Künstlergärten im Park der Villa Haar, Weimar: "Mrs. Littlewood"

1999 Kunsthalle St. Gallen; Kunstmuseum Wolfsburg: "German Open", zusammen mit Olafur Eliasson, Michel Majerus, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, Neo Rauch, Gregor Schneider, u.a.

2000 Kunstverein Braunschweig: "The Cousins"

2001 Kunstverein in Hamburg: "Bruder Paul sticht in See"; Deichtorhallen, Hamburg: Grässlin Collection

2002 Steirischer Herbst / Neue Galerie Graz

 

Cosima von Bonins künstlerische Praxis hat seit Anfang ihrer Laufbahn viele Facetten: Sie arbeitete gleichzeitig in verschiedenen Medien, machte Einzelausstellungen, kollaborierte mit anderen Künstlern, organisierte Gruppenprojekte, produzierte Videos und Performances, veranstaltete Feste und trat als DJ auf. Ihr Werk - dazu gehören Installationen, Objekte, Filme und Malerei -reagiert sehr aktuell auf das Bedürfnis einer jüngeren Künstlerinnen-Generation, mit Materialien aus der alltäglichen Wirklichkeit modellhaft Räume zu schaffen, in denen sich jedes Ding und jedes Objekt als Wegweiser in einem komplexen Labyrinth unterschiedlicher Erinnerungsfelder bewegt. Sie schafft surreale Räume, die Erinnerungen und Traumbilder assoziieren lassen. Mit einem überdimensionierten und nahezu archaisch zusammen gezimmerten Bett zum beispiel erteilt sie dem "natürlichen" Körpergefühl eine Absage.

Bonin bedient sich vor allem gefundener Gegenstände. Wesentliches Gestaltungsprinzip ist die Kombination von Material-, Form-, Färb- sowie High- and Low-Kontrasten. Immer wieder finden sich Referenzen an das persönliche Leben der Künstlerin, aber auch Verweise an künstlerische Persönlichkeiten, die in den Kontext ihrer eigenen Arbeit integriert werden. Es entstehen bühnenartige, begehbare  Installationen, in denen eine Fülle von Objekten, die -Teilen einer Handlung gleichend- eine Geschichte oder eine Vielzahl von Geschichten zu erzählen scheinen, die sich aber gleichzeitig jeder Interpretation verschließen.

 

 

Links: Leo Koenig, New York

 

 

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