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Dennis Oppenheim (1938-2011)
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 geboren 1938 in Electric City, Washington, USA , gestorben 2011 in NY.

Dennis Oppenheim studierte ab 1959 am California College of Arts and Crafts ,CCAC und schloß 1965 sein Studium mit dem Bachelor of Arts und an der Stanford University mit dem Magister Artium ab.

1966 zog er nach New York, wo er bis heute lebt und arbeitet. Er arbeitete dort zunächst als Kunstlehrer an verschiedenen Schulen, bereitete jedoch gleichzeitig seine erste Einzelausstellung 1968 in der John Gibson Gallery vor. Mit den Künstlern Robert Smithson und Michael Heizer führte er 1967 sein erstes »Earth Work« durch. Gleichzeitig wendete er sich mehr und mehr der Body Art zu. Viele der Performances entstanden im Atelier zusammen mit seiner Frau und den Kindern Kerstin, Erik und Chandra Oppenheim.

1969 war er Professor of Art an der University of Yale und an der State University of New York. Im gleichen Jahr folgten Ausstellungen u. a. in Paris, Bern und den Niederlanden; 1972 in der Londoner Täte Gallery. Sein künstlerisches Schaffen zeigt bis heute eine große Bandbreite im Medium Skulptur. Seit 1982 ist er mit der Künstlerien Alice Aycock verehiratet.

Während Dennis Oppenheim mit legendären Kunstwerken der Land Art die Grenzen von Museum und Galerie aufbrach, gerieten mit seinen Arbeiten im Bereich der Body Art auch die Verhältnisse zwischen dem Körper und den Objekten durcheinander. Die unter dem Titel Aspen Projects zusammengefassten Performances markieren eben jene künstlerische Phase der Body Art, die den Körper selbst als Material einsetzt und auszuloten versucht, bevor Dennis Oppenheim im weiteren Verlauf dazu überging, seine Künstlerpersönlichkeit in den Performances durch eine Puppe zu ersetzen.

Oppenheim ist schwer einzuordnen.Seit Anfang der 1970er Jahre kombinierte Oppenheim Baumaterialien, Stein, Holz und Metallsysteme zu Großskulpturen und raumfüllenden Installationen. Sein umfangreiches skulpturales Werk erstreckt sich von Maschinenkonstruktionen, über mechanische Installationen, Assemblagen bis hin zu überdimensionierten, alle Raum-Dimensionen sprengenden Installationen. In Deutschland ist eine architektonisch landartige Arbeit im Außenraum der Universität in Freiburg zu besichtigen; andere stadtraumbildende Objekte stehen in Herford.

In vielen seiner Werke kombiniert Oppenheim technische Verfahren mit Proportionsverschiebungen: übergroße Körperfragmente, architektonische Elemente, animalische Gestalten und organische Gebilde kombiniert er mit spielerischer und ironischer Leichtigkeit.

Oppenheim starb am † 21. Januar 2011 in New York City.

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