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Futurismus (1909 - 1924 )

Der Futurismus (von lat. futurum = Zukünftiges ) war die erste radikale Bewegung der Avantgarde, die mit den als veraltet empfundenen Traditionen brach und eine Kunst zu schaffen suchte, welche den Anforderungen des modernen (technisierten und dynamisierten) Lebens gerecht werden sollte. Der Begriff der künstlerischen Avantgarde taucht zum ersten Mal im Gründungsmanifest von 1909 auf. Zentrales Anliegen war dementsprechend die Abbildung von Bewegung und Simultaneität (Gleichzeitigkeit). Initiiert wurde der Futurismus von Filippo Tommaso Marinetti, der im Pariser Figaro vom 20.2.1909 das Gründungsprogramm „Manifeste du futurisme" veröffentlichte. Die Bewegung des Futurismus ist die Erste die sich auf die Straße begibt und sich zu den Massen bekennt ( Moderne Massenkultur) und entschiedener Gegner der Bürgerlichkeit ist.

 

 

 

Im Deutschland der 1920er Jahre verwendete Alfred Döblin ebenfalls eine Montagetechnik, die auch unter dem Namen Berliner Futurismus erkannt wurde. Eines der bekanntesten Bücher, die in diesem Stil geschrieben sind, ist Berlin Alexanderplatz von Döblin. Während der Zeit des Nationalsozialismus galt der Futurismus als Entartete Kunst.

Marinettis Vorstellung der Metallisierung des Körpers wird heute noch von vielen japanischen Mangas und Künstlern aufgegriffen.

 

Wirkungen des Futurismus

Der Futurismus hatte Einfluss auf die Entwicklung von Strömungen der Moderne wie Expressionismus, Dadaismus, Surrealismus Konstruktivismus und Fluxus.

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