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Dada Bewegung (1912-1923)

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Collage | Lettrist & Situationisten | Fluxus | Punk

> Dada ist die Sonne, Dada ist das Ei. Dada ist die Polizei der Polizei< * Richard Huelsenbeck

 

He, he, Sie junger Mann! Dada ist keine Kunstrichtung
DADA ist eine Anti-Kunst Bewegung, eine radikale Kultur-Revolte

Dada ist unsere Antwort auf den 1.Weltkrieg!

Vorwärts Dada !

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Der Dadaismus ist der Versuch, alte Werte und Vorstellungen aufzusprengen und zu hinterfragen, eine Umwertung der geltenen Werte herbeizuführen

 

 

Am 5.Februar 1916 eröfnneten Hugo Ball, Emmy Hennings und Richard Huelsenbeck das literarische Künstlerkneipe im Simplizissimus-Stil geplante "Cabaret Voltaire" in der Spiegelgasse in Zürich. Dazu kamen Hans Arp, Marcel Janco und Tristan Tzara, der sich zum selbsternannten Sprecher der Gruppe machte. Schon im April 1916 proklamierten Sie eine eigene Kunstrichtung: DADA.

Ein paar Häuser weiter, in Spiegelgasse Nummer 12, wohnte Lenin, der - so die Legende -, genervt vom Krach der Dadaisten, die Polizei herbeirief. Das «Cabaret Voltaire» entwickelte sich in kürzester Zeit zum Sammelpunkt einer Gruppe von Literaten, Malerinnen, Musikern und Tänzerinnen, die sich Dada verschrieben. Eine grundsätzliche Kritik gegen alle bestehenden Konzepte in Kunst und Literatur nahm ihren Anfang, die sich alsbald international ausbreitete. Expressionismus und Futurismus wurden durch die neue Bewegung in Frage gestellt und überholt. Nicht mehr durch emotionsgeladene Bemühung und Mahnung, Empörung und Ekstase wie ihre Vorgänger wollten die Dadaisten dem Widersinn der von gegensätzlichen Interessen und dem Krieg verwüsteten Welt begegnen, sondern durch gezielte unlogik und Banalität, durch die inthronisierung des Zufalls und spielerische Provokation.

Die Dada-Gruppe wollte sich vom Expressionismus, dem Kubismus und dem italienischen Futurismus abgrenzen und aus dem "Cabaret Voltaire" eine "Experimentierbuhne aller derjenigen Probleme machen, die die moderne Kunst bewegten. Die im Juni 1916 erschienene Publikation "Cabaret Voltaire" dokumentiert diese geschichliche Phase, die in seiner Synthese der modernen Kunst- und Literaturrichtungen die Voraussetzungen eine selbstständige Kunst- und Literaturrichtung schuf. Das Gruppenname "Dada" wurde von Tristan Tzara schon am 26.2.1916 in seiner "Chronique Zurichoise" benutzt.

Der Name DADA selbst wurde angeblich dadurch gefunden indem man ein Papiermesser in ein Larousse-Wörterbuch gesteckt hatte (",dada", auf Franzosisch: kindersprachlicher Stammellaut - Pferdchen).

Dada-Zentren bildeten sich in:

Das Ende des Krieges und des Exils änderte die Voraussetzungen unter denen der kabarettistische Protest gegen den Wahnsinn der Zeit seine Existenz begrundete. Die Dadaisten, die nicht so sehr durch einen Gruppenstil sondern durch ihre künsterisch-politische Haltung und durch das gemeinsamen Exil zusammengebracht waren, fielen auseinander. Tzara etabierte sich in Paris, woer mit Arp, Louis Aragon, Andre' Breton, Paul Eluard u.a. den Dadaismus zu etablieren versuchte. Trotz mancher Kunstausstellungen blieb der Dadaismus in Frankreich mehr jedoch eine literarische Angelegenheit. Er geht nach Paris und bildet um 1919 mit André Breton die Pariser Gruppe aus der der Surrealismus entsteht. 1923 trat der Surrealismus als Nachfolger des Dadaismus an.


Der Dadaismus, dieser Versuch, das Chaos als letzte Ordnung vorzustellen, oder, wie Hugo Ball schrieb, dieses "Narrenspiel aus dem Nichts, in das alle höheren Fragen verwickelt sind", hat seine Flamme ausgebrannt.

Jedoch haben andere künstlerische und literarische Richtungen an ihr entzündet: der Surrealismus, die abstrakte Dichtung, die Pop-Art, Fluxus, Happening, Art Language, Conzept art, Body art und Op art.

Die besten Ausführungen zu Dada sind von Huelsenbeck in dem Heft > En avant Dada < von 1920


DADA METHODIK

"Nehmen Sie irgendeine Zeitung, eine Schere, suchen Sie sich irgendeinen Artikel aus, schneiden Sie den Beitrag aus der Zeitschrift aus zerschneiden Sie die einzelnen Worte, stecken Sie alles in einen Sack, mischen Sie es..."so etwa beschrieb Tzara die Methode des Dadaismus.

Dada hat jede Art von Missverständnissen und Konfusion unterstützt; aus Prinzip, http://www.lib.uiowa.edu/dada/ aus Laune, aus grundsätzlicher Opposition! Dada hat die Konfusion geerntet, die es gesät hat.

Aber die Konfusion war nur ein Deckmantel. Die Provokationen, Demonstrationen und Oppositionen waren nur ein Mittel, den Spiesser zur Wut und durch die Wut zum beschämten Erwachen zu bringen. Was uns eigentlich bewegte, war nicht so sehr der Krach, der Widerspruch und das 'Anti per se', sondern die ganz elementare Frage jener Tage (wie der heutigen) nach dem WOHIN? Hans Richter 

Dada: 1.) gefunden von Ball und Huelsenbeck, welche ein Messer in ein Deutsch Französisch Wörterbuch steckten und dadurch auf Dada (Holzpferdchen) zeigten um einen Künstlernamen für eine auftretende Sängerin zu finden und merkten, dass sich noch mehr mit dem Namen machen ließe.

 Dada hatte keine einheitlichen formalen Kennzeichen wie andere Kunst-Stile. Auf Basis einer gemeinsamen künstlerischen Ethik entstanden neue, durch verschiedene Orte und Personen geprägte, individuelle Ausdrucksformen. Dennoch bleiben folgende Gemeinsamkeiten:

Geräusch, Simmultanität, Multimedia, everything goes wenn es eine Pointe hat, Unterhaltung, Kunst ist Leben= Leben ist Kunst, Sinn ist Unsinn= Unsinn ist Sinn.

Weitere Dadaisten waren: Louis Aragon , Hans Arp, Johannes Baader,Johannes Theodor Baargeld,Paul Eluard,Max Ernst,Raoul Hausmann,Wieland Herzfelde,FrancisPicabia,Roger Planchon,Georges Ribemont-Dessaignes,Kurt Schwitters,Philippe Soupault.

Aus Dada ging um 1920/24 der Surrealismus (Mageritte, Dali) hervor als Tristan Tzara nach Paris ging und Breton traf.. Zudem speiste Dada die Fluxus-Bewegung ( Vostell, Maciunas,Ono, Beuys, um 1960 bis 1968) Duchamp und die Ideen des Punkpop ( Kelley, McCarthy, Rhoades) der Jahre 1990 bis heute.


 

DADA

„Begreifen Sie, bester Leser - was DADA ist. weiß am genauesten der Dadasoph. Dada. Sehen Sie. Dada wurde erfunden von drei Männern: Huelsenbeck, Ball und Tzara. Zunächst bedeutete Dada nichts als vier Buchstaben, und damit war ein intenationaler Charakter gegeben... DADA war zunächst ein Bekenntnis zur unbedingten Primitivität, von dem Züricher Publikum teils verständnislos, teils erheitert begrüßt. DADA wurde aber die große Elastizität der Zeit, die ihren Maßstab an dem Bürger fand: je seniler und steifer dieser wurde, um so beweglicher wurde DADA. das heute über den ganzen Erdball verbreitet ist. Denn, dies müssen Sie wissen. DADA ist die Wahrheit. die allein zutreffende Praxis des realen Menschen, wie er heute ist. stets in Bewegung durch die Sirnultanität der Ereignisse. Reklame, des Marktes, der Sexualität, der Gemeinschaftsdinge, der Politik, der Ökonomie; ohne überflüssige Gedanken, die zu nichts führen. Ja. erlauben Sie, Dada ist (und dies argen die meisten Menschen grenzenlos) sogar ganz gegen jeden Geist: DADA ist die völlige Abwesenheit dessen, was man Geist nennt. Wozu Geist haben in einer Welt, die mechanisch weiterläuft? ... es ist Ihnen unmöglich, etwas aufzuhalten: Sie werden einfach gespielt. Sie sind das Opfer ihrer Anschauungsweise, Ihrer sogenannten Bildung, die Sie aus den Geschichtsbüchern, dem Bürgerlichen Gesetzbuch und einigen Klassikern gleich en gros generationsweise beziehen. Sie scheitern an Ihren Voraussetzungen ..." 1920, in der 3. Ausgabe von ..Der DADA", schrieb dies einem betroffenen und schockierten Publikum Raoul Hausmann (1886-1971).

Vier Jahre zuvor hatten sich in Zürich zahlreiche Emigranten aus verschiedenen Ländern Europas vereinigt. Ihnen gemeinsam war eine radikale Ablehnung überkommener Wertvorstellungen und Hierarchien, gesellschaftlicher Konventionen und der Haß auf die völkermordende Kriegsmaschinerie des 1. Weltkrieges. Ihr Forum schufen sie sich im „Cabaret Voltaire", einer ehemaligen Kneipe in der Innenstadt. Hier wurde der künstlerische Widerstand gegen den „Wahnsinn der Zeit" und das bürgerliche Kunstideal in abendlichen Aufführungen organisiert. Alle Wertmaßstäbe wurden für ungültig erklärt, die totale Freiheit der künstlerischen Produktion propagiert. Hugo Ball (1886-1927), mit Richard Huelsenbeck (1892-1974) und Tristan Tzara (1896-1963) Begründer des Cabarets. deklamierte seine wortlosen Lautgedichte. Zusammengesetzt aus einfachen. ..kindhaften" Stammellauten, durch einen differenzierenden Schriftsatz aufgegliedert, hatte ihr Vonrag eine außergewöhnlich provozierende Wirkung. Das Wort Dada (frz. kindersprachlich = Pferdchen) wurde zufällig gefunden, als Ball und Huelsenbeck in einem französischen Lexikon blätterten.

Der Internationalismus der Dada-Bewegung führte rasch zur Entstehung zahlreicher Dada-Zentren. Die Aktionen der Kölner Gruppe um Max Ernst und Hans Arp (1887-1966). der mit abstrakten, plastischen Formen experimentierte, gipfelten 1920 in der polizeilichen Schließung einer Dada-Ausstellung. Kurt Schwitters rief in Hannover mit „Merz" eine Dada-orientierte Bewegung ins Leben. Die antibürgerliche, gegen Akademismus und traditionelle Kunst gerichtete Haltung der dadaistischen Anti-Künstler wurde im Berliner ..Club Dada" um Raoul Hausmann, George Grosz und John Heartfield Basis für eine politische Auseinandersetzung mit den herrschenden Verhältnissen. Flugblätter und Manifeste, Collagen und satirische Zeichnungen wurden bevorzugt eingesetzt, um den revolutionären, sozialistischen und anarchistischen Tendenzen (s. Dada-Flugblatt) Ausdruck zu verleihen. Eine andere Richtung nahm die Pariser Gruppe um Tzara und Andre" Breton, die aus dem Dadaismus den Surrealismus entwickelte.

Die New Yorker Dada-Bewegung wurde vor allem von Marcel Duchamp (1889-1968) getragen. Nachdem er 1913 die (kubistische) Malerei aufgegeben hatte, fand er in den sogenannten Readymades (engl. = gebrauchsfertig) eine Objeklkunst, die die einfache Auswahl von Gegenständen über deren Realisation stellte. Duchamp löste alltägliche Gebrauchsdinge aus ihrem normalen Zusammenhang und erklärte sie-indem er sie unverändert in Museen einbrachte - zu Kunstwerken. Sein erstes Ready-made mit dem verfremdenden Titel ..Fontäne" (..Springbrunnen") wurde 1917 in New York von einem empörten Ausstellungskomitee zurückgewiesen. Duchamp scheute sich nicht, eines der Lieblingsobjekte der bürgerlichen Kunstbetrachtung. Leonardos berühmte "Gioconda" (Mona Lisa), für seine Zwecke umzudeuten. Mit Lippen- und Kinnbart und dem Titel „L. H. O. O. Q." (schnell buchstabiert als „Elle a Chaud au cul"- „sie hat einen heissen Hintern) versehen, erscheint sie dergestalt entheiligt noch rätselhafter als zuvor. Originell und humorvoll sind die Objekte Man Rays Gestalter des wahrhaft Un-Nützlichen. Sein auf der Bügelfläche mit Nägeln bestücktes Dämpfeisen trägt den ironischen Titel „Geschenk".

Der Versuch, die Vernunft zu überwinden, verlangt indes vom Dadaisten, den Verstand noch mehr zu strapazieren. Nochmals Raoul Hausmann: ..Dadaist sein, das heißt für mich: einen scharfen Wahrnehmungssinn haben und die Dinge sehen, wie sie sind. Was. Mona Lisa? Ich sah jeden Tag in den Schaufenstern Puppen aus Pappmache', und ich sah. daß sie schön waren. Ich sagte mir: einen Gegenstand nehmen und seinen Namen darunter setzen ist zu einfach, man muß trotz allem eine Idee haben."


Zürich - Cabaret Voltaire 1915 - 1920

Dada entwickelte sich aus dem Cabaret Voltaire in Zürich. Dort trafen sich, als eine Folge des Ausbruchs des 1.Weltkrieges, Emigranten aus verschiedenen Ländern.1915 Hugo Ball und Emmy Hennings aus München, Tristan Tzara und Marcel Janco aus Rumänien sowie Richard Huelsenbeck aus Berlin und der Elsässer Hans Arp, welcher seit einigen Jahren in Weggis bei Luzern lebte. Ein Jahr später stiessen Sophie Taeuber (Portrait), Hans Richter, Christian Schad und Walter Serner zur Gruppe.Tristan Tzara schrieb 1922 eine Chronik über Zürich-Dada.


New York - Dada 1915 - 1920 

In New York konzentrierte sich die Dada Bewegung vor allem um Alfred

Stieglitz's Gallerie '291'. 

Dada Aktivitäten kamen von Man Ray und Marcel Duchamp. Duchamp war

mit seinen 'ready-mades' ein Vorläufer der Dada 'anti-art'. Francis Picabia aus Barcelona kommend, war der umherreisende Vermittler zwischen Barcelona, New York, Zürich und Paris. Je nach aktuellem Aufenthaltsort veröffentlichte er zwischen 1917 und 1924 in diesen Städten seine Dada-Zeitschrift '391'.


Berlin - Club Dada 1918 - 1923

 1917 kehrte Richard Huelsenbeck zurück nach Berlin und traf dort Franz Jung, Wieland Herzfelde und dessen Bruder John Heartfield. Weitere 'Club Dada' Mitglieder wurden Johannes Baader, George Grosz, Hannah Hoech, Walter Mehring und Raoul Hausmann. Dada Berlin war, bedingt durch die aktuelle Situation in der Stadt,politischer als die andern Dada-Gruppen. Die Berliner Gruppe provozierte mit Zeitschriften wie 'Club Dada','Der Dada' und 'Dada Almanach' welche Photo-Montagen, Manifeste und Grosz's anti-bürgerliche Karikaturen enthielten.

Die Montage-Technik wurde zum Haupt-Instrument für die Berliner Dada-Arbeiten. Experte für Photo-Montagen war John Heartfield, auch 'Dada-Monteur' genannt! Die Montage-Technik wurde Jahre später von den Lettristen als auch von den Punk-Protagonisten für ihre Fanzines und Plattenhüllen verwendet!


Hannover - Merz 1919 - 1923

 Dada Hannover wurde von einer Person geprägt: Kurt Schwitters ! Er war Künstler, Graphiker, Typograph und Poet welcher nach Abschluss seines Studiums an der Berliner Akademie nach Hannover zog. Er begründete seinen eigenen Dada-Stil, welchen er 'Merz' nannte. Er entdeckte diesen Begriff auf einem seiner geklebten und genagelten Bilder. Es war Teil einer Anzeige der 'KomMERZ- & Privat- Bank Hannover'.

Schwitters hatte Verbindung mit Dadaisten in Berlin (Hausmann, Hoech) und Zürich (Arp, Tzara). Er publizierte die Zeitschrift MERZ und den Gedichtband 'Anna Blume' mit Liebes-Hymnen sowie einer Auflage von 13'000 !

Schwitters errichtete in seinem Haus den 'Merzbau', einen dreidimensionalen konstruktivistischen Raum. Eine Kopie dessen (das Original wurde im 2. Weltkrieg zerstört) kann im Sprengel Museum Hannover betreten werden.

Seine Zuwendung zur Abstraktion brachte ihn in Kontakt mit denKonstruktivisten, speziell zu El Lissitzky und Theo van Doesburg. Mit Doesburg organisierte er verschiedenen Dada-Veranstaltungen in Holland. Theo van Doesburg, der Gründer von De Stijl schrieb unter den Pseudonymen (I.K. Bonset, Aldo Camini) ebenfalls Dada-Gedichte.


Köln - Dada 1919 - 1921

Dada Köln waren hauptsächlich Max Ernst, Johannes Baargeld und Hans Arp welcher 1919 in Köln ankam. Kurz danach wurde die Dada-Gruppegegründet. Sie arbeiteten zusammen bei Collagen, Zeitschriften und Ausstellungen. Im April 1920 wurde eine Dada-Ausstellung im Brauhaus Winter durch die Polizei geschlossen wegen Verstoss gegen die Moral. Die Besucher mussten durch das Pissoir des Brauhaus eintreten.

1920 konnte Max Ernst - auf Einladung von Andre Breton - das rste Mal seine Collagen in Paris ausstellen.

1922 zog Ernst nach Paris und hatte einen grossen Einfluss auf die Sub-Dadaisten. Er hatte wesentlichen Anteil bei der Gründung des Surrealismus und wurde einer ihrer bedeutendsten Maler.


Paris - SubDada 1919 - 1922

Seit 1917 hatte Tristan Tzara von Zürich aus Kontakt zu Schriftsteller in Paris. Andre Breton, Louis Aragon u.a. schrieben für Dada 4/5.

Im Januar 1920 reiste Tzara nach Paris und traf dort Picabia und Breton, Herausgeber von 'Littérature'. Im selben Jahr kamen Hans Arp und 1921 Max Ernst von Köln wie auch Man Ray aus New York. Paris wurde zum letzten bedeutenden Dada-Zentrum.

 Weitere Mitglieder der Pariser Dadaisten waren Marcel Duchamp, Jean Croti, Suzanne Duchamp, Jaques Rigaut, Paul Eluard,Georges Ribemont-Dessaignes, Benjamin Péret und Théodore Fraenkel. 

Der literarische Charakter des Pariser Dadaismus wurde geprägt von Breton's 'Littérature', Tzara's 'Dada', Picabia's '391' und 'Cannibale', Eluard's 'Proverbe' sowie von allen 'Le coeur à barbe'!

 Die Zeitschriften zeigten auch die verschiedenen Interessen. Picabia und Tzara lösten das Schriftbild in seine sprachlichen und optischen Beziehungen auf ähnlich den Konstruktivisten. Breton und Soupault arbeiteten dagegen an einer Kunst-Form, welche auf dem Unterbewusstsein basierte, genannt Surrealismus.

Die Auseinandersetzungen über den richtigen Weg sowie Breton's Versuch eine neue Bewegung zu gründen bildeten den endgültigen Bruch ihrer Zusammenarbeit. Die letzte Dada-Saison war zu Ende.

zitiert nach www. mital-U


Anmerkungen/ Notes / Literatur

(1) The few published collections of Dada documents have been eagerly received by literary and art historians, as well as by the general public.

Robert Motherwell >The Dada Painters and Poets<, 2nd ed. (Cambridge: Harvard University Press, 1989), which first appeared in 1951

A series edited by Arturo Schwarz,>Documenti e periodici dada<(Milan: Mazzotta, 1970) documented the movement in each of the major centers, chiefly through handsome reprints of the many Dada periodicals.

 

(2) Some of the best introductions in English for the general reader are memoirs of the participants themselves:

>Flight Out of Time <by Hugo Ball, ed. John Elderfield, trans. Ann Raimes (New York: Viking Press, 1974),

> Memoirs of a Dada Drummer< by Richard Huelsenbeck, ed. Hans J. Kleinschmidt, trans. Joachim Neugroschel (1974; rpt. Berkeley: University of California Press, 1991),

>Dada: Art and Anti-Art <by Hans Richter, trans. David Britt (1965; rpt. New York: Oxford University Press, 1978).

>Dada: Monograph of a Movement< ed. Willy Verkauf (1957; rpt. London: Academy Editions; New York: St. Martin's Press, 1975).

Two excellent sources are products of the Dada conference and exhibition held at The

University of Iowa in 1978: the exhibition catalog >Dada Artifacts< (Iowa City: The University of Iowa Museum of Art, 1978) and

the collection of essays >Dada Spectrum<, ed. Stephen C. Foster and Rudolf E. Kuenzli (Madison, Wisconsin: Coda Press; Iowa City: The University of Iowa, 1979).

Other sources which I have consulted include Hugo Ball and Emmy Hennings: >Damals in Zürich<( Verlag der Arche,Zurich, 1978);

Allan Carl Greenberg> Artists and Revolution< (Ann Arbor: UMI Research Press, 1980);

Raoul Hausmann >Am Anfang war Dada<, ed. Karl Riha and Günter Kämpf (1972; rev. ed. Giessen: Anabas, 1992);

Richard Huelsenbeck, ed., >Dada Almanach< (1921; rpt. New York: Something Else Press, 1966) (English transl. ed. Malcolm Green under the

title Dada Almanac (London: Atlas Press, 1993);

Walter Mehring, >Berlin Dada <( Verlag der Arche, Zurich, 1959);

Karl Riha and Hanne Bergius, eds.,>Dada Berlin <(Stuttgart: Reclam, 1977);

Michel Sanouillet>Dada à Paris< (1965; rpt. Paris: Flammarion, 1993).

 

> From: "Orval Gautier" <orval.gaut...@worldnet.att.net

> Organization: AT&T Worldnet

> Newsgroups: alt.fan.frank-zappa

> Date: Wed, 28 Jun 2000 00:52:59 GMT

> Subject: Dada?

 



Literatur:

Karl Riha (Hrsg) > Dada total< Reclam,1994 ISBN 3-15-059302-6 ( Manifeste, Aktionen, Texte,Bilder ) die beste Wahl

  

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