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Eduardo Chillida (1924 - )

"Der Raum ist ein Mysterium"


Der baskische Künstler Eduardo Chillida und Duisburg verbindet eine lange gemeinsame Geschichte - 1966 erhielt er als erster Künstler den inzwischen international hoch geschätzten Wilhelm Lehmbruck-Preis der Stadt. Die Ehrung wurde von einer Einzelausstellung im Lehmbruck Museum begleitet. 35 Jahre später folgt nun eine zweite Einzelausstellung, die das umfangreiche Werk des baskischen Meisters mit 141 Arbeiten präsentiert (15 Skulpturen in Eisen, Stahl, Alabaster und Terrakotta, 17 Zeichnungen, 7 Collagen, 9 zeichnerische Gravitationen, 88 Druckgraphiken. Von den ausgestellten Werken befinden sich 23 Werke im Besitz der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum.

Chillida's übergreifendes Thema der Raumkunst durch Einzelaspekte in Werkgruppen zu strukturieren, die sowohl die Chronologie als auch die Ikonographie und die Verbindung zwischen den verwendeten Kunstgattungen artikuliert (Figur und Hand, Be- und Entgrenzung, Artikulation und Modulation, Furchen ziehen, Durchdringung des Raumblocks, Eingrenzen des Ortes, Binnenräume, Brücken und Tore, Fenster und Fassaden, Dialog der Formen, Licht und Luft, das Relief).

Es dominieren also architektonische und urbane Raumphänomene, die vor dem Hintergrund einer Diskussion um mehr Qualität von Stadtbaukunst eine hohe Aktualität gewinnen.

Literatur:

 

Link:

 

 

kunstwissen.de

 
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