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Carl Andre (1935 - )

*1935 in Quincy, Massachusetts, USA

Der amerikanische Objektkünstler Carl Andre gehört zu den führenden Vertretern der Minimal Art. Seine Arbeiten waren u.a. in der für den Minimalismus wegweisenden Ausstellung der Kunsthalle Bern „When Attitude Becomes Form” zu sehen sowie auf der documenta 4 und 7. Charakteristisch für seine Werke aus den frühen 60er Jahren sind vorgefertigte Teile, die zu geometrischen Grundformen zusammengefügt werden und als Glieder eines Ganzen fungieren. Nach seiner Begegnung mit Frank Stella 1958 begann Andre, in dessen Atelier zu arbeiten. Es entstanden aus identischen Holzbalken zusammengefügte, pyramidenartige Objekte. Von 1960 bis 1964 arbeitete Andre als Rangierer für die Pennsylvania Railroad, was sich als besonders prägend für sein Werk erweisen sollte. Dies zeigt sich z.B. in „Lever” von 1966, einer Linie aus aneinander gereihten Ziegelsteinen, und ab 1967 dann in seinen berühmten Bodenarbeiten aus Metall.

 

 

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