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Skulptur im öffentlichen Raum - Tierpark Deutschland

Diese Artikel aus >art Das Kunstmagazin< Nr 9/September 2002 Seite 6, Leserbriefe beleuchten beispielhaft unter welchen Umständen die Aufstellung von Kunstwerken im öffentlichen Raum vonstatten geht.

( Vergleiche hierzu die Plastik Hirschdenkmäler von Joseph Beuys)

Orinigaltexte:

Tierisch

"Wildpark Deutschland" - Thomas David über bunte Tierplastiken im öffentlichen Raum (Szene 7/2002)

Sie haben die ebenso entzückenden Ulmer Spatzen vergessen - wie konnten Sie? Ebenso furchtbar, aber nicht tierisch: die Radschläger in Düsseldorf.

Jutta Hüffelmann, Köln


Leipziger Marketing-Strategen besannen sich der knappen Kassen und des Wappentiers jener Stadt, in der sie ein neues Zuhause zu finden gedachten. Ein paar Dutzend knallbunter Tierfiguren (mannshoch) sollten die Folge sein. Flugs überredeten sie die dafür zuständigen Stadtverwalter, und schon ist das Ganze zum Konzept erklärt und alsbald umgesetzt. Leipzigs Bürger und Besucher sehen sich nun der Konsequenz ausgeliefert, überall bunte Viecher!

Freilich steckt dahinter eine kommerzielle Idee. Denn ansonsten ist das Wappen einer jeden Stadt ja geradezu heilig! So aber wird die Kreatur (sächsisch "Viech") finanzkräftigen Unternehmen (also: gegen Bezahlung) überlassen, die es sich je nach Geschmack und Verstand in individueller Verkitschung vors Haus stellen können. Apropos: Das Viech soll ein Löwe sein. Genannt Leo Lips.

Michael Ernst, Leipzig


Auch Leipzig gibt sich tierlieb: ein paar Dutzend knallbunte Löwen zieren das Stadtbild

 

 

 

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