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Graffiti-Entwicklung ab 1971

 Das zeitgenössiche Graffiti (der HipHop-Bewegung) begann zu Beginn der siebziger Jahre( 1971) in New York als ein Jugendlicher seinen Spitznamen >TAKI 123< an Wände zeichnete ( >Writer<). Er veränderte seine "Tags" immer wieder. So kamen auch andere auf die Idee "tags" d.h. Namenskürzel an die Wände zu schreiben zB. JULIO 204. Nach einem Artikel in der NY Times folgten viele Jugendliche diesem Vorbild. Das sog. >taggen< und >bomben< war geboren.

Die Writer stammten aus Brooklyn, der Bronx und Harlem.1972 entdeckten sie Sprühdosen, die sie für pieces benutzten. Der erste Spayer soll Super Cool gewesen sein. PHASE II führte den Bubble style ein, weiche Buchstabenumrisse. PRIEST 167 und PISTOL I benutzten als erste 3D-Effekte. Sie fingen an immer mehr zu sprühen.Dies wurde zur Mode und um aufzufallen griff man zur Spraydose, kreierte grössere >throw ups< und >quick pieces<. Dann wurden die Züge der Metro entdeckt, später die steeltrains des Fernverkehrs. Dann wurden die Schriftzüge mit Figuren (charkters). Die Graffitimalerei ist Teil der Schwarzen HipHop Kultur aus Breakdance, Rap und Electric Boogie.

Schließlich verbreitete es sich immer mehr. Als 1983 die Sprümode zu uns nach Deutschland kam, bildeten sich mehrere Crews und führten so ihre Kämpfe untereinander aus. Sie makierten "ihr Revier" mit Graffitis.

Die Bekanntesten writer dieser Zeit sind: Crash, Daze, Seen Blade, Rammellzee,Futura 2000.  

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