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.....Industrial Design

 

STUDIUM des Industrial Design

 

Das Design erfährt derzeit einen grundlegenden Wandel durch die neuen digitalen Techniken und Realisierungsmöglichkeiten, die sich sowohl auf die erweiterten Formen des Entwerfens beziehen als auch auf neue Formen der Modellbildung und der Visualisierung von Entwürfen und Planungen.

Darüber hinaus erfordert der erweiterte Design-Begriff neben den klassischen handwerklichen Fähigkeiten und dem Wissen um technisch-instrumentelle Vorgänge eine kritisch reflektierende und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Objektwelt und ihrer Systeme im gesellschaftlichen Zusammenhang. Zunehmend wird das Industrie-Design konfrontiert auch mit nichtmateriellen Entwurfsanforderungen, bei denen die Entwicklung und Gestaltung von Konzeptionen im Vordergrund steht.

 

Studieninhalte

Das Studium des Industrial Design wird von drei Bereichen geprägt, die in sich differenziert gegliedert sind:

1. Im Zentrum der Auseinandersetzung sieht vorn ersten Semester an das konkrete Entwerfen, und zwar mit einer ansteigenden Komplexität von den ersten Stegreifentwürfen bis zum Vordiplomentwurf und darüber hinaus den Projekten des Hauptstudiums bis zur Diplomarbeit.

2. Hinzu kommen Lehrveranstaltungen, die Gestaltung, Zeichnen und technisches Wissen sowie technische Fähigkeiten einüben.

3. Wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen bieten die Grundlage für den Erwerb reflektierender und auf Systematisierung gerichteter Fähigkeiten.

Das Grundstudium beginnt mit einer künstlerischen Grundlehre, in der sowohl freies Zeichnen, aber auch künstlerisches Experimentieren mit Materialien und Formen der Bildhauerei erprobt werden. Im Entwurfsbereich wird die Einführung in das Design begleitet

 

von Stegreifentwürfen, die sich bis zum Vordiplom fortsetzen.

Neben der künstlerischen Grundlehre beginnt zusätzlich das Freihandzeichnen. Ab dem zweiten bzw. dritten Semester werden auþerdem Lehrveranstaltungen zu den technischen Grundlagen (darin eingeschlossen Darstellende Geometrie, Technisches Zeichnen) und zu den Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung angeboten. Weitere technische Fächer bis zum Vordiplom sind-. Produktionstechniken und Werkstoffkunde, Darstellungstechniken, Mikroelektronik, Computergestütztes Gestalten, Fotografie /Video.

 

Zu den Fächern des Grundstudiums im Bereich der Theorie und Wissenschaft zählen: Designgeschichte, -Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft und als Wahlpflichtfächer Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft, Ergonomie, Wirtschaftswissenschaft und Designinformatik.

 

 

Das Hauptstudium wird vor allem geprägt durch die Projektarbeit, die - zum Teil orientiert an vorgegebenen Rahmenthemen - Möglichkeiten zum interdisziplinären Arbeiten in den Schwerpunkten ÷kologisches Design, Technisches Design, Konsumgüter-Design, Transportation Design sowie Gestaltentwicklung eröffnet. Zu diesen Schwerpunkten werden Fachseminare angeboten, die gestaltungs- und entwurfsorientiert sind, aber auch analytisch-systematischen Charakter annehmen können. Freihandzeichnen, Darstellungstechnik und die weiterführende Auseinandersetzung mit Gestaltentwicklung sowie begleitende Stegreifentwürfe ergänzen das Studienprogramm.

 

Die Fächer im Wissenschaftsbereich sind: Designwissenschaft, Designinformatik, Design-Theorie, Sozialwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und als Wahlfächer Medienwissenschaft und Kunstwissenschaft.

 

kunstwissen.de

 
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