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 Symbolismus und Nabis (1888-1914)

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Der Symbolismus ist richtiger als Allegorismus zu bezeichnen ; denn es geht ihm darum unter der optischen Erscheinung der Dinge tiefere Bedeutungen zu vermitteln. In der Allegorie vermittelt ein Bild einen Begriff, ( zB. ein Hund bedeutet Treue ) während im Symbol ein abstraktes Zeichen etwas bildliches bedeutet ( zB. ein Kreuz deutet auf Christus hin). Schon Gauguin versucht im Einsatz der Farbe zB. Rot nicht nur emotionale oder sachliche Bezüge zu treffen, sondern Bedeutungen zu transportieren, so wie im Mittelalter die Maler zB. über die Farbe Gold die göttliche Sphäre bedeuteten. Auch Van Gogh hatte schon in einigen Bildern deutliche Bedeutungsbezüge gesetzt die über die sachliche Schilderung hinausgingen und cosmische Dimensionen beinhalteten. zB. wirbelnder Sternenhimmel und extatisch geformte Zypressen. Die Anhänger des Symbolismus der Jahrhundertwende konnten aich aber vor allem auf die Maler des Klassizismus und des Barock beziehen, deren Vorliebe es war Allegorien darzustellen zB. den Nil, die Hochmut, das Wasser, die Tugend etc.

Der französische Dichter Stephane Mallarme (1842-1892) vertrat den Symbolismus wie in Deutschland Stefan George (1868-1933). Im Jahre 1888 schlossen sich in Paris unter der Führung von Maurice Denis (1870- 1943) Künstler zusammen die sich Nabis (Propheten) nannten und versuchten eine allegorische Schau der Welt zu vermitteln. Untersützt wurden sie durch die Kunstphilisophie des L´art pour Lárt von Langbehn und Avenarius( 1856-1923)

Maler des Symbolismus waren z.B. Denis, Bonnard, Vuillard, Roussel, Maillol, Ensor, Segantini, Böcklin , Moreau , Redon . Der Symbolismus ist sicher auch anregend für De Chirico den Surrealismus gewesen.

 

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