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 Postimpressionismus (1880-1900)

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Die Tendenzen und Strömungen gegen den Verlust des Bildes an den Augenblick im Impressionismus werden mit dem Begriff Postimpressionismus zusammengefaßt. Seine Vertreter sind die Gruündungsväter der Moderne.

 

Da ist einmal das Werk van Goghs, der sich zu einem expressiven Symbolisten entwickelt und die Aussagekraft von Form und Farbe herausstellt. Er wird zum Anreger der "Fauve" ( Expressionismus). Edward Munch ist ebenfalls eine wichtige Malerpersönlichkeit für die Formung des Expressionismus.


Dann ist da das Werk von Cezanne , der hinter den Erscheinungen ein beständiges Geflecht/ System der Formbildung sucht und in den Flecken aus denen er sein bild flächig aufbaut auch findet. Er wird zum Anreger des Kubismus.


Und endlich ist da das Werk von Signac und Seurat. Um 1880 bildete sich eine neue Gruppe von Malern, die sogenannten Pointilisten. Sie trugen ihre Farbe in Form von lauter kleinen Punkten auf . Diese Technik wurde auch Divisionismus, bzw. Pointilismus genannt. Der Unterschied zum Impressionismus liegt darin, daß die pointilistisch Malweise auf anhieb zu durchschauen ist, wohingegen der Impressionismus in den vielfälltigsten Erscheinungsformen auftritt. Das Bild ist zudem formal komponiert und eher formalistisch, klassizistisch aufgebaut. Es geht nicht um den flüchtigen Eindruck, sondern um Dauer. Der Pointilismus wird zum Angreger der "Abstrakten Kunst" über den sog. Orphismus" ( Delaunay ) und den "Futurismus" (Balla)



Gauguin umfaßt seine Figuren mit einer Umrißllinie, die für die Bildgegenstände immer wichtiger wird und zusammen mit einer stark farbigen Fassung der Bildgegenstände zu einem sehr flächigen, teppichhaften Bild führt. Sein Symbolismus, seine gestaltung von Bildfläche und Figur - mit dem Auftreten des Figur-Grund-Problems - wird beispielhaft für die Moderne, aber zuerst für den Jugendstil.

 

Literatur:

Postimpressionismus , Hatje Cantz Verlag

Links:

 

kunstwissen.de

 
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