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Gauguin, Paul (1848 - 1903 )

 Biographie |

Paul Gauguin hatte ein bewegtes Leben.( Paris 7.6.1848 - 8.5.1903 ,La Dominique, Marquessas-Insel ).

Zuerst arbeitete er als Matrose für 6 Jahre bei der französischen Handelsflotte. Dann folgte eine Anstellung als Bankangestellter und Börsenmakler, dann begann er um 1874 in seiner Freizeit zu malen. Zuerst war das Malen auf dasWochenende beschränkt. Später besuchte er Abendkurse im Malen an der Colarossi Akademie. Im Jahr 1876 wurde ein Landschaftsgemälde von Gauguin für den Salon d'Automne, dem Herbstsalon angenommen. Paul Gauguin war jetzt 28 Jahre alt.

1879 lernte Gauguin Camille Pissarro in Pontoise kennen , dann1881 Paul Cezanne die ihn in seinem Malertum untersützten. 1883 gab Gauguin seinen Beruf auf, um nur noch zu malen (Selbstbildnis vor der Staffelei, 1883/ 84). George Seurat lernt er 1886 kennen, der ihn mit den reinen Spektralfarben bekanntmachte.

1988 war das Jahr in dem GAuguin seinen Stil festigte - der Gebrauch kühner, unrealistischer Farben, grosser gleichfarbiger Flächen und die Hinwendung zu mystischen Themen. Das Gemälde >Der gelbe Christus< ist für diese Zeit typisch. Der Einfluss der zweidimensionalen japanischen Kunst ist deutlich sichtbar.

Einer Reise nach La Martinique (Westindien), die er 1887 mit dem Maler Charles Laval unternahm, folgte 1888 ein Aufenthalt in Pont-Aven (Bretagne), wo er sich vom Impressionismus löste und zu einer flächigen,durch Umrißlineien verfestigten Malweise fand (Die Vision nach der Predigt: Der Kampf zwischen Jacob und dem Engel, 1888). Im Winter dieses Jahres besuchte er Vincent van Gogh in Arles, der dort eine Malerkolonie gründen wollte, verließ ihn aber nach heftigen Auseinandersetzungen wieder.Er trennt sich von seiner dänischen Frau und geht Juni 1891 in die französiche Karibik ( Tahiti) Der Zivilisation überdrüssig suchte er nach dem edlen Wilden. nach einem Aufenthalt in Frankreich kehrte er 1897 wieder nach Tahiti zurück und 1891 reiste Gauguin zu einem ersten zweijährigen Aufenthalt nach Tahiti, hielt sich 1893-1896 noch einmal in Frankreich auf und ließ sich dann endgültig auf den Marquesas-lnseln nieder (1896-1901 Tahiti; 1901-1903 La Dominique).1903 verstierbt er auf La Dominique an Syphilis.

 

In seim Werk gewinnen die Farbflecken der Impressionisten an flächigem Zusammenhang und werden von einer Umrißlinie gehalten. Gauguin wirkte in seiner Malerei dem formauflösenden Pointillismus mit umgrenzten, leuchtenden Farbflächen entgegen (Wie bei van Gogh zeigt sich der Einfluss durch den japanischen Farbholzschnitt). Der Aufbau seiner Bilder wird flächig und erreicht zuweilen die Qualität eines Musters. Der Farbeinsatz ist farbintensiv und nutzt die Frabkontraste zur Ausdruckssteigerung. Seine wichtigsten Werke entstanden in der Südsee.1897 malte er als sein Vermächtnis die über vier Meter breite Komposition «Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?» Gauguin veröffentlichte 1900 .Zwischen1891-1893 schreibt er die autobiographische Schrift «Noa Noa».

Nachfolgend beruft sich vor allem der Symbolismus und der Jugendstil auf Gauguin als Anreger, aber auch die Fauvisten.

 

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