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Herbert Zangs ( 1925 - 2003)

Mit seinen „Verweißungen", d.h. den weißen Übermalungen von Strukturen und Alltagsgegenständen, hat sich Zangs seit Anfang der 50er Jahre einen Namen gemacht und auch Joseph Beuys angeregt.

Der Schöpfer dieser fahlen, unwirklich wirkenden Collagen und Objekte galt trotz seines umfangreichen Lebenswerkes als ein Außenseiter des Kunstgeschehens, der sich bewusst jeder Einordnung entzogen hat. Dennoch hat Zangs mit seinem experimentierfreudigen Werk einen wichtigen Beitrag zur Abstraktion in Deutschland geliefert.

Von Zangs, der in den Nachkriegsjahren bei Otto Pankok an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, stammen auch Gemälde, Aquarelle, Wandgestaltungen und Computerzeichnungen. Sein Werk ist in rund 60 Ausstellungen präsentiert worden. Dazu gehörte erst vor wenigen Jahren eine umfangreiche Retrospektive im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.

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