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Fritz Winter (1905-1976 )

Fritz Winter zählt zu den bedeutendsten abstrakten Künstlern Deutschlands. Am 22.09.1905 im westfälischen Altenbögge geboren, begann Winter 1919 eine Lehre auf der Zeche Westfalen als Grubenelektriker. Neben seiner bergmännischen Tätigkeit, die vor allem sein künstlerisches Frühwerk stark beemflusste, besuchte er das damalige städtische Realgymnasium in Ahlen. Am Bauhaus, das er von 1927 - 1930 besuchte, waren Klee, Kandinsky und Schlemmer seine Lehrer. Ernst Ludwig Kirchner zählte zu seinen besten Freunden. 1933 erhielt Winter ein Lehrverbot, 1937 ein Malverbot durch die Nationalsozialisten, die ihn als „entarteten" Künstler bezeichneten.

Nach der Kriegszeit (künstlerisch verarbeitet in „Triebkräfte der Erde") erhielt Winter 1955 eine Professur an der >Staatlichen Hochschule für Bildende Künstler< in Kassel. Der mit zahlreichen Auszeichnungen geehrte Künstler starb 1976 in Herrsching am Ammersee.

Sein Werk befindet sich u.a. im Fritz-Winter-Haus, Ahlen (NRW)

Literatur:

 

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