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OP- Art 1960 -1965

Die >Op Art < ist wie ZERO eine konzeptuelle Kunst .Die Op-Art, von engl. Optical Art ist eine Stilrichtung der Malerei, die um 1960 aufkam. Es geht um optische Phänomene( Qptical Art ) die den Sehakt selbst betreffen und die Grenzen und Bedingungen der Farbwahrnehmung und der Interaktion der Farben, ihre virbrierende Wirkung auf die Netzhaut des Betrachters.( vgl. Impressionismus und Pointilismus). Oft geht es dabei um die Interaktion von Form und Farbe, wobei das Phänomen, daß Farbformen plastisch -räumliche Irritationen produzieren zum eigentlichen Bildthema wird: Die Erzeugung von Farbirritationen. Eigentlich ist ein großer Teil des Werkes von Vasarely in dieser Hinsicht postmodern gedacht, denn es geht ihm nicht um Abstraktion und Materilwahrheit, sondern gerade um Täuschung und Destruktion.

 

Die theoretischen Voraussetzungen der Simultanität Farbbewegung waren lange zuvor von Delaunay ausgearbeitet worden, doch zeigt sich der nicht mimetische Bewegungsausdruck des Farbvibrierens als eine bahnbrechende Entdeckung. Mit Hilfe von geometrisch abstrakten Formmustern und Farbfiguren sollen im Auge des Betrachters Bewegungs- und Flimmereffekte hervorgerufen werden, die zu optischen Täuschungen führen können. Die Ursprünge der OpArt fußen auf dem Gedankengut Delaunays ("action synchronique", "forme mobile totale", "perpétuel mouvement") wie sie im geometrischen Spätwerk des Malers Adolf Richard Fleischmanns (1892 - 1968) zu erkennen sind. Ausgehend vom kinetischen Gedankengut des Bauhauses baute Vasarely auf diesen Vorarbeiten weiter sein "Cinétisme Optique" (1955) auf. Schon Fleischmann benutze eine streifige Anlage der Farbe. Der wichtigste Vertreater ist Victor Vasarely.

 Heute bezieht sich bereits eine nachfolgende Malergeneration auf die "historische" Op-Art der sechziger Jahre, z.B.der Amerikaner

 Künstler: Vasarely, Jesous Raphael Soto, Agam ,

 

Philip Taffee

Literatur:

Quelle: Dr. Alfred Fischer (Dissertation "Adolf Fleischmann", 1976,)
Link:

kunstwissen.de

 
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