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Malewitsch, Kasimir (geb.Kiew 11.2.1878- 1935 Leningrad )

 

Malewitch geboren 1878 in Kiew studierte in Kiew und 1900-1905 in Moskau, 1907-1910 wird er vom deutschen und französischen Expressionismus beeinflußt. 1912 lernte er in Paris den Kubismus kennen, auf dessen Grundlage er den sog. Suprematismus entwickelte, eine Form der abstrakten Malerei, die sich auf geometrische Grundformen beschränkt.

::In der Fragestellung nach dem Bild gelangte er zu einem der extremsten Pole der Malerei, dem Bild "Schwarzes Quadrat, das auf einer Quadratischen weißen Leinwand ein schwarzes Quadrat (1913) darstellt. Dieses Bild markiert den Endpunkt einer Entwicklung der abbildhaften Malerei; einen Endpunkt seit der Entwicklung des dreidimensionalen Bildraumes in den spätgotischen Bildern von Giotto.

Das Bild "Schwarzes Quadrat" markiert aber auch den Übergang zur Moderne zu Bildern jenseits der Abbildhaftigkeit, so Bildern sie selber als Substanz wirken. 1915 erschien sein >Suprematisches Manifest< ,das seine Bedeutung als Kunsttheoretiker begründete. Sein Werk beeinflußte wesentlich die Entwicklung der abstrakten Malerei, besonders die konstruktivistischen Richtungen.

"Suprematismus" 1915/16

Um 1933 bricht er mit der Moderne und stellt mit den Mitteln der Renaissancemalerei dar. Hierin hat der die Methodik der Postmoderne, ähnlich dem Maler De Chirico um 50 Jahre vorausgenommen.

Selbstporträt , 1933

Literatur:

Kasimir Malewitsch- Suprematismus , Hatje Cantz Verlag

Links:

kunstwissen.de

 
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