<<


Magritte, Rene ( geb. Lessines 21.11.1898 -15. 8.1967 Brüssel.)

1916-1918 Studium an der Akademie in Brüssel; seit 1927 in Perreuxsur-Marne, enge Beziehungen zu den Pariser Surrealisten. 1930 Rückkehr nach Brüssel.

- Nach kubistisch bestimmten Anfängen (1920-1924) wurde er nachhaltig von einem Bild G. de Chirocos beeindruckt. Gegen Ende der zwanziger Jahre bildete er die Elemente seines surrealistischen Stils aus: die Vereinigung banaler, aber kontrastierender Gegenstände oder Gegenstandsfragmente im Bild; die Parzellierung der Bildfläche (Das Museum einer Nacht, 1927); die Verwendung von freien Formen und Worten, die den gemalten Gegenstand bezeichnen oder ihn ganz ersetzen (Mann gegen den Horizont gehend, 1928/29). Die verborgenen Beziehungen scheinbar zusammenhangloser Dinge sollen durch ihre überraschende, «phantastische» Konfrontation deutlich werden. Sein Werk geht über den Surrealismus hinaus und stellt schon die Fragen der Conzept Kunst in der beleuchtung der Verhältnisse von Sprache, bezeichneten Objekt und Bild.

kunstwissen.de

 
>