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Paul Klee (
1879- 1940 )
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Tabellarischer Lebenslauf / Werklauf
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Paul Klee Botschaft ist : Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar". Seine Arbeiten macht der die Gesetze der organischen Natur sichtbar, die er nicht als Mittel zur Abbildung von Wirklichkeit, sondern als eine Art Schöpfungsakt begriff. Er studierte von 1898 bis1901 bei Franz von Stuck u.a. in München, war 1901 in Italien und ließ sich 1906 in München nieder, wo er mit den Malern des Blauen Reiters befreundet war. Sein Frühwerk umfasst vor allem graphische Arbeiten, darunter phantastisch-skurrile Zeichnungen und Radierungen, die Anregungen durch Francisco Goya, Heinrich Füssli und William Blake verraten. Nachdem er im Jahr zuvor mit Kandinsky Freundschaft geschlossen hatte, beteiligte er sich 1912 an der zweiten Ausstellung des Blauen Reiters in der Galerie Goltz in München und lernte im selben Jahr anlässlich einer Parisreise im Haus des Kunstkritikers Wilhelm Uhde die kubistische Malerei von Picasso und Braque kennen 1912 sah er er in Paris die Arbeiten von Delaunay, Picasso und Rousseau die ihn beeinflussten.Angeregt durch seine Übersetzung von Robert Delaunays Aufsatz Über das Licht" für die Berliner Zeitschrift Der Sturm,begann er sich erstmals mit Problemen der Farbe auseinander zu setzen.1914 reiste Klee mit Macke und Moillet nach Tunesien und gewinnt einen neuen Bezug zur Farbe.Seine Aquarelle und Gemälde der nächsten Jahrzehnte sind durch einen individuellen Umgang mit zarten, durchscheinenden Farbflächen gekennzeichnet, die sich zusammen mit den kontrastiv dagegengesetzten graphischen Elementen wie Zeichen und Linien zu. Seit 1921 wirkte er als Meister am Bauhaus in Weimar und Dessau, seit 1931 als Akademieprof. in Düsseldorf, wo ihn die Nazis zwangen 1933 sein Amt niederzulegen. Er übersiedelte nach Bern. 1937 wurden in Deutschland. 102 seiner Werke als "entartet" beschlagnahmt. Das Frühwerk umfasst Handzeichnungen und Druckgrafik von linearer Reduktion des Gegenstandes. Die Tunisreise wurde ausschlaggebend für den Durchbruch der Farbe. In der Folgezeit befasste sich Klee mit einer Vielzahl malerischer Techniken und Materialien, die er stets auf kleine Formate subtil anwendete. Seine Bilder reichen von abstrahierter Gegenständlichkeit über poetische Traumassoziationen und ironisch-skurrile Themen bis zu reiner Abstraktion. Im Spätwerk ireduziert er auf eine elementare Symbol- und Zeichensprache. Klee übte bedeutenden Einfluss auf die Kunst des 20.Jh. aus, auch in den kunsttheoretischen Schriften, z.B.:
Literatur:
Paul
Klee- His life and work
, Hatje
Cantz Verlag
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