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Römische Malerei

Einführung

Die römische Kunst ist die Kunst der Römer und die unter ihrer Herrschaft entstandene Reichskunst. Die Erfolge Roms in den Pun. Kriegen führten im 2.Jh. v.Chr. zur Herausbildung einer einheitl. stadtröm. Kultur, die in den sich ständig vergrößernden Machtbereich weitervermittelt wurde. Da die römische Kunst in starkem Maß polit. Zwecken und staatl. Selbstdarstellung diente, blieb ihr eigentl. Zentrum Rom, wo die für das übrige Reichsgebiet maßgeblichen künstler. Ausdrucksformen entwickelt wurden. Die römische Kunst ist bestimmt durch die Verschmelzung von italischen (bes. etrusk.) und grch.-hellenist. Elementen. In den Provinzen und Regionen blieben die bodenständigen Traditionen z.T. stark prägend. In vielen Bereichen wurden die griechischen Vorbilder lediglich tradiert (Idealplastik, Ornament); gewann eine eigenständige Bedeutung jedoch in Architektur, Porträt und Relief. Beginn und Ende einer eigtl. römischen Kunst sind nicht scharf begrenzt; allg. bezeichnet man die Kunst der nachkonstantin. Zeit bis zum Tode Justinians I. (565 n.Chr.) als spätantike Kunst; in ihr vermischen sich bereits frühchristl. und byzantin. Elemente.


Zur Malerei

In der Malerei herrschte zunächst der griechische Einfluss vor. Für die Wandmalerei überliefern die versunkenen Städte am Vesuv (Pompeji, Herculaneum, Stabiae, Oplontis) die beste Übersicht (frühes 1.Jh. v.Chr. bis 79 n.Chr.). Die Bilder zeigen eine raumillusionistische Malerei (mit Ausnahme der Zeit von etwa 10 v.Chr. bis 40 n.Chr.)
Die Wände gleichen Bühnenfassaden und eröffnen Blicke in Gärten und Landschaften. Die Porträtmalerei ist nur aus dem Seitenzweig des ägyptischen Mumienbildnisses bekannt. Tafel- und Leinwandbilder sind verloren gegangen. Das 4.Jh. bereitete mit neuer Intensität der Farbgebung spätantike und frühchristl. Malerei und Mosaikkunst vor.

 

Literatur:

 

Links:

 

kunstwissen.de

 
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