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VÖLKERWANDERUNGSKULTUREN

 Völkerwanderung / Germanen: Goten , Franken , Sachsen , Burgunder , Alamanen, Vandalen, Teutonen, Kimbern, Sueben, Langobarden / Kelten , Boirer / Slawen / Hunnen : andere Steppenvölker

 

Als Übergangszeit von der Antike zum Mittelalter definiert man heute in der Regel die Zeit der Völkerwanderung vom 4. bis 6. Jahrhundert und die damit verbundene Konfrontation der Germanen mit der Kultur der Antike und dem Christentum. Allerdings bedeutete das Eindringen der Germanen in das Römische Reich nicht den völligen Untergang der antiken Kultur und ihrer sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, wie in der älteren Forschung behauptet wird. Dort, wo das Römische Reich über Jahrhunderte prägend gewirkt hatte, blieben die alten Strukturen, Institutionen und Traditionen teilweise erhalten, denn die Germanen kamen nicht nur als Eroberer, sondern waren bereit, am Vorhandenen zu partizipieren. Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahr 800 beginnt Erneuerung des Römischen Reiches als >Heiliges römisches Reich deutscher Nationen<.

 

Hier geht es nicht um die seit Ende des 3.Jt. v.Chr. auftretenden Wanderungen ganzer Völker oder Stämme, durch Landnot, Klimawechsel oder Einfall fremder Völker hervorgerufen z.B. die dorische Wanderung im 12.Jh. v.Chr.; die keltischen Wanderungen im 7. und 4./3.Jh. v.Chr., frühe germanische Wanderungen vor der Zeitenwende: Bastarnen im 3.Jh. v.Chr., Kimbern und Teutonen im 2.Jh. v.Chr., sondern um die Völkerwanderungen zur Zeit der römischen Spätantike.

Die Wanderungen der überwiegend germanischen Stämme nach Süd und Westeuropa hatten ihren Höhepunkt im 4.bis 6.Jh. n.Chr. und führten und zu Reichsbildungen auf dem Boden des auseinander brechenden Römischen Reiches.Auf die Soldatenkaiser folgt als letzter römischer Kaiser Romulus Augustus, der 476 n.Chr vom Germanen Odoaker abgesetzt wird und ließ sich zum König in Italien proklamieren. Es folgen die Barbarenherrscher.

Zu den Ergebnissen der german. Völkerwanderung gehören die tief greifenden Bevölkerungsumgruppierungen in ganz Europa, die mitverantwortlich für das Ende des Röm. Reichs 476 waren. Es ergab sich eine Westverlagerung der Germanen und der nachdrägenden Slawen. Neben dem Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel war nur den Staatsgründungen der Franken, Angelsachsen und Langobarden auf dem Gebiet des ehemaligen röm. Reichs eine längere Lebensdauer beschieden.

 

Mit ihrer Abwanderung von der Weichselmündung zum Schwarzmeerraum lösten die Goten im 2.Jh. n.Chr. eine größere Völkerverschiebung aus; wegen des sich verstärkenden Drucks auf die röm. Grenzen wurden dort andere german. Völkerschaften als röm. Bundesgenossen (»Foederaten«) angesiedelt. Dennoch mußte Rom die Grenzlinie zwischen Mittelrhein und oberer Donau 260/61 n.Chr aufgeben. Überfälle auf Gallien finden nach 270 n.Chr statt. Die Invasion erfolgt entlang des Moseltals westwärts und über die Donau und die Voralpen

Die eigentl. Völkerwanderung wurde erst mit dem Einbruch der Hunnen nach SüdRussland (375 Unterwerfung der Ostgoten) ausgelöst, Aufenthaltsräume waren östl. des Baikalsees,später Bereich der Karparten dann Theiss/Donau Zusammenfluß. In den folgenden Jahrzehnten bewirkte er nach und nach die Abwanderung auch geschlossener Volksstämme, von denen sich einige zu »Wanderbünden« zusammentaten (406Wandalen, Alanen, Sweben).

 

Sein Schwager Athaulf heiratet Galla Placidia, die Stiefschwester von Honorius. Ihr gemeinsamer Sohn wird Thoedosius genannt. Athaulf, Theodosius und die Goten werden ermordet.

 


Die Alamanen

Gruppe von germanischen Kriegsbanden,ohne Königtum mit dem Ziel von Plünderungen, von den Hunnen aus dem Karpatenbecken vertrieben, die sich Richtung Donau, dann Rhein bewegt haben

 

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