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Germanische Kunst

Der Begriff lässt sich auf den Zeitraum von der Bronzezeit über die Eisenzeit, die römische Kaiserzeit und die germanische Völkerwanderungszeit bis zum Beginn des Mittelalters anwenden. In Deutschland schließt sich zeitlich die merowingische und karolingische Kunst (etwa 750-920 n. Chr.), in Skandinavien die Wikingerkultur (etwa 800-1050 n. Chr.) an.

Die germanische Kunst entfaltete sich in ihrem Siedlungsraum im nördlichen Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien. vorwiegend im Kunsthandwerklichen und in der Kleinkunst. Aus der Architektur, die sich vermutlich auf den zweckgebundenen Holzbau beschränkte, ist nichts erhalten; bestenfalls sind Grundrisse archäologisch rekonstruierbar. Die Germanen legten auch keine Festungen an; in der Kaiserzeit benutzten sie gelegentlich ehemalige keltische Burgen. Großplastiken sind erst aus der Völkerwanderungs- und Wikingerzeit bekannt. Malerei ist nur durch die Bildteppiche der Wikinger belegt.

Die Franken z.B. die den Limes bzw den Rhein überquerten hatten wenig kulturelles Gepäck und intergrierten sich schnell in die Kultur Nordgalliens

Links: www.theiss.de ( Theiss-Verlag für Archäologie )

 

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