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Ölfarben

Zur Herstellung einer Farbe wird ein Pigment mit einem Bindemittel verrührt und nach dessen Erstarrung auf einem Malgrund festgehalten. Das Bild verdeutlicht die Herstellung einer Ölfarbe aus Ultramarinblau und Leinöl. 

 

Pigment + Leinöl = Ölfarbe

 

Die Ölfarben trocknen ohne Risse und lassen sich in dünnen Schichten - auch übereinander - vermalen. Dadurch entwickeln sie eine Leuchtkraft wie sie mit Temperafarben nicht erzielt werden können. Ölmalfarben eignen sich hervorragend zur Darstellung von Licht und Schatten. Sie trocknen langsam und die Farben können fein abgestimmt werden.

 

Historisches

 

Die Ölmalerei ist eine traditionsreiche Kunst aus dem 13. Jahrhundert.
Die Technik der Ölmalerei wurde von dem großen flämischen Meister Jan van Eyck (1395-1491) entwickelt. Van Eyck trug die Farbe in feinen Pinselstrichen auf und erreichte eine sehr hohe Detailtreue.

(Jan van Eyck: Vermählungsbild des Giovanni Arnolfini, Öl auf Holz 1434)

Große Ölmaler der Folgezeit waren Leonardo da Vinci (1452-1519), Tizian (1485-1576), Caravaggio (1571-1610),

Peter Paul Rubens (1577-1640), Rembrandt (1606-1669), Vermeer (1632-1675) und van Gogh (1853-1890).

 

 

 

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